Arbeitsspeicher: DRAM-Markt wuchs 2017 um 76 Prozent
Eine Analyse von DRAM Exchange ergab, dass der Markt für flüchtigen Speicher im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von rund 74 Milliarden US-Dollar um 76 Prozent gewachsen sei. Samsung habe im vierten Quartal 2017 erstmals die Marke von 10 Mrd. USD knacken können. In den kommenden Monaten werden erst einmal weitere Preissteigerungen erwartet.
Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Nachfrage im DRAM-Markt zurzeit nicht bedient werden kann, was für steigende Preise sorgt. Der Marktforscher Trendforce und dessen Abteilung DRAM Exchange haben sich die Zahlen genauer angesehen und kürzlich in einem Bericht veröffentlicht. Die Umsätze mit dem Verkauf von DRAM seien im vergangenen Jahr um 76 Prozent gestiegen - der Bericht nennt keinen konkreten US-Dollar-Wert, geht aber von einer 30-prozentigen Steigerung auf 96 Milliarden USD im laufenden Jahr aus. Dementsprechend müssten 2017 rund 74 Mrd. USD umgesetzt worden sein.
Samsung bleibe mit einem Anteil von glatten 46 Prozent im vierten Quartal 2017 der unangefochtene Marktführer bei der Produktion von flüchtigem Speicher. Der Umsatz sei erstmals knapp über die Marke von 10 Mrd. USD gestiegen. SK Hynix und Micron verweilten auf den zweiten und dritten Rängen mit Umsätzen von circa 6,3 Mrd. und 4,6 Mrd. USD beziehungsweise Marktanteilen von 28,7 und 20,8 Prozent. Alle drei Hersteller hätten ihre Umsätze um 13,4 bis 14,5 Prozent steigern können. Grund dafür seien maßgeblich die steigenden Preise und gleichzeitig höhere Produktionskapazitäten durch neuere Fertigungsprozesse gewesen.
Im ersten Quartal 2018 erwartet Trendforce zumindest in den Mobile- und Server-Segmenten Preissteigerungen von drei bis fünf Prozent. Im Desktop dürfte es ähnlich aussehen. Eine Besserung der Situation befinde sich erst später dieses Jahr in Sicht. Samsung wolle seine Produktionskapazitäten durch den Ausbau der 18-nm-Fertigung innerhalb der 1x-nm-Klasse und einer neuen Produktionslinie im südkoreanischen Pyeongtaek steigern. SK Hynix wolle ebenfalls die Ausbeute seiner 18-nm-Fertigung verbessern, deren Übergang bislang problembehaftet gewesen sei. Eine neue Fertigungsanlage mit 300-mm-Wafern werde 2019 im chinesischen Wuxi an den Start gehen. Micron befinde sich im Zeitplan, die Produktion bis zum Quartalsende komplett auf 17 nm umzustellen.

Bei Grakas steigt der Preis ja UND die Grakas sind kaum noch zu haben.
Bei Grakas steigt der Preis ja UND die Grakas sind kaum noch zu haben.
Scheint mir so, als wenn sich die Speicherhersteller an diesem Speicher"mangel" bereichern zu wollen....
Naja, eigentlich brauche ich noch 2 16GB Riegel DDR4 SO-Dimm, hoffe mal, der wird nicht noch teurer als ca 10€ je GB.
(Ein fairer Preis für 0815 RAM wäre 3,50€ je GB, für Mittelklasse RAM ca 4€ je GB und die absolute Oberklasse darf gerne auch 5€+ je GB kosten)
Antreten und arschtritt kassieren
Dann tritt dir selbst in den Arsch und in deinem System sind auch noch insgesamt 22GB RAM verbaut.
Jeder kann mal selbst zusammenzählen, was er insgesamt in der letzten paar Jahren an RAM konsumiert hat. Ich komme in den letzten 6 Jahren auf 66GB. Mein PC stammt von 2012 und die 16GB im Laptop von 2015, die Swtich und das neue Tablet haben 2017 insgesamt 8GB gefressen. Es summiert sich eben auf.
Wer gerade unbedingt RAM benötigt, muss welchen kaufen. Wer hingegen mit dem Kauf noch warten kann, (bspw. weil die Aufrüstung auf schnelleren RAM oder von 16 auf 32GB geplant war) ist gut damit beraten zu warten, um die hohen Preise auszusitzen.
geplant=wollen(eventuell unnütz)=nicht kaufen und über den Preis ärgern
Da muss man nix defferenzierter sehen, entweder du brauchst was, oder eben nicht und willst Dir nur was zum Spaß/zur verbesserung zulegen. Mit den hohen Preisen aussitzen hat ja bis jetzt gut funktioniert, ich denke nicht, das die Preise in naher Zunkunft sinken werden, die werden sicherlich schön steigen.