Arbeitsspeicher: DDR4- und DDR5-Preise fallen deutlich
Die Preise für Arbeitsspeicher sind zuletzt deutlich gesunken, sodass nun die Zeit für Speicherupgrades sein könnte. Vor allem der aktuelle DDR5-Speicher kommt in interessante Preisregionen und kann mit einer neuen AMD- oder Intel-Plattform kombiniert werden. Lesen Sie daher im Folgenden mehr zu der Preisentwicklung und wie viel Geld Sie für ordentlichen Speicher einplanen sollten.
Arbeitsspeicher ist ein elementarer Teil eines jeden Computers. Nach vielen Jahren der Nutzung von DDR4-Speicher wurde mit Intels Alder Lake der Wechsel auf DDR5-Speicher eingeläutet. Nach seinem Release war der Speicher unfassbar teuer und noch nicht deutlich flotter als äquivalente DDR4-Module. Mit den aktuellen AM5- und Raptor-Lake-Plattformen von AMD und Intel wird DDR5-Speicher aber immer weiter verbreitet und gleichzeitig schneller. AMD hat nun sein eigenes XMP-Äquivalent EXPO mit optimierten Subtimings und auch die Latenzen von verfügbaren Kits werden immer straffer.
Gleichzeitig vollzieht sich eine für die Käufer sehr angenehme Entwicklung, die sicher auch im Grafikkartenbereich aktuell sehr wünschenswert wäre. Die Preise für Arbeitsspeicher fallen deutlich, am stärksten ist dabei DDR5-Speicher betroffen. Dieser ist am Spotmarkt 2022 laut Digitimes um mehr als 40 Prozent gefallen. Die NAND-Flash-Wafer sind dagegen so weit gefallen, dass die Anbieter nicht mehr kostendeckend arbeiten können. Dadurch sinken die Marktpreise für Speicher deutlich.
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Sichtbar wird das Ganze anhand der momentanen Angebote. So sind die ersten Kits mit 16 GiB DDR4-3200 im PCGH-Preisvergleich mit ordentlichen Latenzen ab 43 Euro erhältlich, während brauchbare Kits mit 32 GiB Kapazität unter 90 Euro den Besitzer wechseln. Auch der DDR5-Speicher ist deutlich günstiger geworden. Empfehlenswerte Kits mit DDR5-6000 CL36 kosten mit AMDs EXPO ab 166 Euro und mit Intels XMP ab 172 Euro. Damit kommt man in Preisregionen, die auch für schnelle DDR4-Speichermodule aufgerufen bzw. teils noch deutlich überboten werden. Dadurch können nun auch neue Plattformen, die auf DDR5-Speicher setzen, kostengünstig ausgerüstet werden oder ältere PCs RAM-Upgrades erhalten.
Quelle: Digitimes, PCGH-Preisvergleich, Wccftech

Allerdings ist die Lage aus meiner Sicht vertrackt:
Die Intel-CPUs mit guter Leistung saufen Strom wie blöde, AM4 und DDR4 haben eigentlich keine Zukunft mehr und bei DDR5 bzw. insbesondere den AM5 Boards sind die Preise einfach nich in Ordnung. Ein gut ausgestattes AM4 Board gibt es für ca. 180 Euro. Eine gleichwertige Ausstattung mit AM5 liegt bei ca. 320 Euro. Finde den Fehler.
Ich denke ich warte jetzt mal bis April. Wenn die Preise für AM5 Boards ordentlich fallen dann kaufe ich AM5 oder warte vielleicht sogar noch eine Weile länger bis mir der Preis zusagt. Wenn sich bis April nicht viel tut, wird es halt wohl doch "nur" ein Ryzen 7 5800X3D und AM4 Board werden, statt einem 7800X3D auf AM5.
1. sehr sehr lange ist ein sehr dehnbarer Begriff
2. weißt du doch gar nicht wo meine Schmerzgrenze finanziell und beim Warten ist
Habe mir vor knapp 3 Jahren mein System komplett neu gemacht außer die Grafikkarte. Und seit dem warte ich, da die Preise für Grakas damals einfach unterirdisch waren. Sind sie immernoch bei der neuen Gen. Klar ist die 3000 Gen. von Nvidia mittlerweile günstiger geworden, aber nicht so das ich jetzt zuschlagen will und muss. Und ich hab mir ein Zeitfenster bis spätestens Juni ´23 gesetzt. Ich denke bis dahin fallen die Preise noch etwas, so das ich mit ruhigem Gewissen mir dann eine 3060/ti kaufen kann. Ich kann sie mir auch jetzt kaufen, will aber diese Preise nicht unterstützen.
Scheinbar nicht...
Das Thema war mMn vielleicht auch etwas zu wenig präsent auf der Main
PS: Das Heft kauf ich mir seit Jahren, Mobos interessieren mich dort aber meist nur, wenn ich vorhab, mir selbst einen neuen Unterbau zu basteln. Ergo aller 6-8 Jahre
Gruß