Adata: XPG-Z1-Arbeitsspeicher mit 4600 Megahertz ab Q1 2018
Nach Corsair und G.Skill will nun auch Adata DDR4-Arbeitsspeicher mit 4600 Megahertz verkaufen. Entsprechende Module sollen auf der CES 2018 erstmals gezeigt werden und anschließend im ersten Quartal 2018 in den Handel kommen. Der angegebene Preis liegt bei 579 US-Dollar für 16 Gibibyte, die Latenzzeiten sind identich zu den Modulen von Corsair.
Nachdem Corsair und G.Skill bereits entsprechende Modelle vorgestellt haben, folgt nun auch Adata: Der Hersteller hat angekündigt auf der CES 2018 die ersten Speichermodule mit 4600 Megahertz Takt zu zeigen. Diese sollen im ersten Quartal 2018 auf den Markt kommen. Konkurrent Corsair hatte entsprechende Module bereits Mitte Oktober 2017 im Handel, G.Skill folgte im darauffolgenden November.
4600 Megahertz ist die momentan höchste verfügbare Frequenz für DDR4-Riegel. Das liegt bereits deutlich über der maximal spezifizierten Taktrate, die bei 3200 Megahertz liegt. Bei schneller taktenden Modellen handelt es sich um vom Hersteller selektierte Chips, die einen Betrieb bei der angegebenen Frequenz garantieren. Das ist insbesondere für Enthusiasten und Übertakter interessant.
Wie bei den Konkurrenzmodellen werden auch die Riegel von Adata erstmals auf eine Spannung von 1,5 Volt setzen. Das liegt deutlich über den von der JEDEC als Maximalspannung angegebenen 1,2 Volt, ist aber für das Erreichen von derart hohen Frequenzen notwendig. Für 4500 Megahertz wurden noch 1,45 Volt angesetzt.
Die Latenzzeiten der neuen Module, die zur XPG-Z1-Serie gehören, ist mit CL 19-26-26-46 identisch zu denen von Corsair. G.Skill bietet mit CL 19-23-23-43 sogar noch etwas bessere Werte. Als Preisempfehlung gibt Adata 579 US-Dollar für ein 16-Gibibyte-Kit an. Bei Corsair kostet das Konkurrenzkit momentan 530 Euro (33,125€ pro Gibibyte), die Preise für die beiden G.Skill-Kits liegen bei 390 Euro (24,375€ pro Gibibyte).
