Adata: DRAM-Preise sollen sich Anfang kommenden Jahres erholen
Nachdem die Überproduktion von DRAM gedrosselt wurde, sollten sich die Preise kommendes Jahr wieder erholen. Das sagt zumindest Simon Chen, seines Zeichens CEO des taiwanischen Speicherherstellers Adata.
Derzeit sind die DRAM-Preise immer noch im Keller. Doch die Hersteller haben mittlerweile reagiert und ihre Produktion gesenkt. Das soll nun langsam Wirkung zeigen. Laut Simon Chen, CEO bei Adata, sollen sich die Preise für im 30-nm-Prozess gefertigte DRAM-Chips im Januar 2012 auf einen Wert einpendeln, der oberhalb der Produktionskosten liegt. Schon vergangene Woche hatten wir darüber berichtet, dass das Überangebot an DRAM im kommenden Jahr zurückgehen wird. Laut Chen trage auch die Tatsache, dass PC-Hersteller ihre Lager wieder auffüllen müssten, ihren Teil zur Preisstabilisierung bei.
Wie Chen weiter ausführt, habe unter den vier größten DRAM-Produzenten Elpida seinen Output an DRAM prozentual am größten vermindert. Hynix und Micron sollen dagegen Teile ihrer Kapazität auf die Produktion von NAND-Flashpeicher umgestellt haben. Am stärksten unter dem Preisverfall gelitten hätten laut Chen die taiwanischen Unternehmen Powerchip und Promos. Während viele Produzenten von DRAM-Modulen ihren Produktion zum Teil auf andere Speicherarten verlegten, legen laut Chen nur noch Adata und Kingston ihren Fokus weiterhin auf DRAM-Module.
Für die Produktion in älteren Verfahren hat Adatas CEO keine guten Aussichten.Hier könnten die Produktionskosten trotz Preisstabilisierung immer noch außerhalb der Gewinnzone liegen. Den gesamten Markt beurteilt Chen jedoch positiv. Obwohl durch die Beliebtheit von Ultrabooks die Nachfrage nach DRAM zum Teil abnehmen wird, soll sich die Gesamtnachfrage nach den Chips nicht verringern. Das schreibt Chen dem Servermakrt zu, insbesondere der großen Nachfrage nach Cloud Computing.
Quelle: digitimes
Ich hätte gerne 32 Slots dann könnte man mit 8GB Kits 128GB Ram nutzen.
Eher im Gegenteil: Wenn viele irgendwann auf DDR4 umrüsten, wird der Markt förmlich mit DDR3-Modulen überschwemmt, so dass selbst heutige Preise noch unterboten werden könnten.
Ich denke nicht, dass das Horten von RAM mit dem Ziel im Hinterkopf den dann später mit Gewinn zu verkaufen, von Erfolg gekrönt sein wird. Zu viele haben sich jetzt schon mit mehr als genug RAM eingedeckt und haben genau das gleiche vor. Da aber die Nachfrage von DDR3-RAM dadurch stark abgenommen hat, wirds auch später im Gebrauchtmarkt nicht die erhofften Gewinne geben. Stichwort: Angebot und Nachfrage.
Eher im Gegenteil: Wenn viele irgendwann auf DDR4 umrüsten, wird der Markt förmlich mit DDR3-Modulen überschwemmt, so dass selbst heutige Preise noch unterboten werden könnten.