Pragmata im ersten Test: Lohnen sich die Leistungskosten für Pathtracing?

Pragmata ist das zweite Spiel aus dem Hause Capcom, das mit Pathtracing neue Optik-Sphären erklimmen möchte. PCGH zeigt, wie sich die Grafik beim Wechsel von Rasterizing, über Raytracing bis hin zu Pathtracing wandelt.

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Pragmata im ersten Test: Lohnen sich die Leistungskosten für Pathtracing?
Quelle: Capcom

Am 17. April erscheint das neueste Spiel aus dem Hause Capcom: Pragmata. Das Science-Fiction-Abenteuer nutzt die gleiche Engine wie Resident Evil Requiem, stellt jedoch völlig andere Umgebungen dar: Anstelle düsterer Echtwelt-Schauplätze verschlägt es den Spieler in Pragmata auf eine Raumstation. Aufgrund der durchweg künstlichen Umgebungen voller Metall und Glas ist das Spiel der perfekte Showcase für Beleuchtungstechnologien wie Ray- und Pathtracing - dachte sich auch Entwickler Capcom und stattet Pragmata mit "vollem Raytracing" alias Pathtracing aus. PCGH hat seit einigen Tagen Zugriff auf eine Review-Version von Pragmata, welche wir auf Herz und Nieren testen. Heute fällt das erste Embargo, sodass wir Ihnen erste Impressionen präsentieren können. Der volle Techniktest mit CPU- und GPU-Benchmarks folgt am Donnerstag (kurz vor Release).

Kategorie Mindestanforderungen Empfohlene PC-Konfiguration
Gilt für 1080p/45 Fps („Performance“), Einbrüche möglich, SSD empfohlen 1080p/60 Fps („Balanced“), Einbrüche möglich, SSD empfohlen
Betriebssystem Windows 11 (64 Bit) Windows 11 (64 Bit)
Prozessor Intel Core i5-8500 | AMD Ryzen 5 3500 Intel Core i7-8700 | AMD Ryzen 5 5500
Arbeitsspeicher 16 GiB RAM 16 GiB RAM
Grafikkarte Geforce GTX 1660 (6 GiB) | Radeon RX 5500 XT (8 GiB) Geforce RTX 2060 Super (8 GiB) | Radeon RX 6600 (8 GiB)
Speicherplatz 40 GB 40 GB
Raytracing Radeon RX 6700 XT (12 GiB) | Geforce RTX 3060 (12 GiB)
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Rasterizing vs. Raytracing vs. Pathtracing

Pragmata ist bildhübsch, daran besteht kein Zweifel. Traditionelles Rasterizing entspricht dabei der Qualitätsstufe 1 von 3, darüber hinaus können - wie in Resident Evil Requiem - Raytracing oder direkt Pathtracing eingeschaltet werden. Letzteres macht Pragmata todschick, allerdings zu hohen Leistungskosten.

Die optionale Strahlenverfolgung in mäßiger (Raytracing) bis hoher Präzision (Pathtracing) kitzelt mehr Details aus der Spielwelt, welche außerdem stabiler dargestellt werden. Das Bild mit reinem Rasterizing und den omnipräsenten Screen Space Reflections (SSRs) ist sehr krümelig, obendrein werden Spiegelungen falsch und unvollständig dargestellt. Der Wechsel auf Raytracing stabilisiert diese Details deutlich; aufgrund der niedrigen Auflösung sehen die entsprechenden Effekte jedoch grob und weichgezeichnet aus. Erst Pathtracing, das Nvidias Ray Reconstruction forciert, kitzelt alle Details in maximaler Pracht und Stabilität heraus.

Für die Benchmarks haben wir diverse Areale auf der weitläufigen Raumstation erkundet, wobei zwei besonders anspruchsvolle Bereiche als Benchmarkszenen infrage kamen: das surreal nachempfundene New York und der von Vegetation überwucherte Terradome. Nach allen Evaluationsmessungen landeten wir bei New York, da die Last hier am höchsten ist - und zwar sowohl für den Prozessor als auch für die Grafikkarte. Dabei handelt es sich um ein wichtiges und verhältnismäßig weitläufiges Areal, das der Spieler nach ungefähr einer Stunde betritt. Wir testen sowohl Prozessoren als auch Grafikkarten in besagter Umgebung - sehen Sie sich gerne das Video der Benchmarkszene an. Die ersten Ergebnisse auf Basis einer Geforce RTX 5090 mit maximalen Details und DLSS Quality sehen folgendermaßen aus:

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Wie Sie sehen, ist Pathtracing ein teurer Spaß. Gegenüber Raytracing, das die Grafik nur subtil aufwertet, sinkt die durchschnittliche Bildrate um 60 Prozent - der Einsatz von Frame Generation oder einem höheren Upsampling-Modus (wie DLSS Balanced) ist in Ultra HD unumgänglich. Weitere Benchmarks, sowohl von GPUs als auch von CPUs, fertigen wir gerade an.

Update

Sie finden nun alle Benchmarks im XXL-Techniktest vor (28 GPUs in 5 Auflösungen getestet, dazu 14 CPUs). PCGH wünscht viel Spaß beim Schmökern!

In Pragmata begleitet der Spieler die Protagonisten Hugh, ein Mitglied eines verunglückten Untersuchungsteams, und die junge Androidin Diana bei ihrer Suche nach einem Weg zur Erde und heraus aus der Mondbasis, die von einer außer Kontrolle geratenen KI übernommen wurde. Das von Capcom entwickelte Sci-Fi-Action-Adventure erscheint am 17. April 2026 für den PC, die Playstation 5, Xbox Series X|S und die Nintendo Switch 2.

Was halten Sie von Pragmata und der aktuellen Pathtracing-Offensive? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.

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    • Kommentare (89)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von FrontendPowerUserOP Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Severnaya
        Hab meine RX 9070 ende letzter Woche für einen ok'n Kurs verkauft und mir für 690€ eine 4080 Super geschossen.
        Klar bisschen minus gemacht, allerdings ist es mir die Grafikpracht werden.

        Beide Pragmata und Resi 9 sehen so unglaublich besser aus mit PT...
        Für mich hat es sich definitiv gelohnt.
        Ah okay, auch interessant, klingt auf jeden Fall recht effizient erreicht. Ich hab nur 420€ bezahlt, deshalb bin ich da jetzt sehr entspannt und hab lange auch nicht so ne Qualität gesehen, die schon mit der 9070 möglich ist.
      • Von FrontendPowerUserOP Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Severnaya
        Hab meine RX 9070 ende letzter Woche für einen ok'n Kurs verkauft und mir für 690€ eine 4080 Super geschossen.
        Klar bisschen minus gemacht, allerdings ist es mir die Grafikpracht werden.

        Beide Pragmata und Resi 9 sehen so unglaublich besser aus mit PT...
        Für mich hat es sich definitiv gelohnt.
        Ah okay, auch interessant, klingt auf jeden Fall recht effizient erreicht. Ich hab nur 420€ bezahlt, deshalb bin ich da jetzt sehr entspannt und hab lange auch nicht so ne Qualität gesehen, die schon mit der 9070 möglich ist.
      • Von _Amelie_ PC-Selbstbauer(in)
        Congrats! Willkommen in der Welt des Pathtracing.
      • Von Severnaya Kabelverknoter(in)
        Zitat von FrontendPowerUserOP
        Für mich gar nicht. Ich hab nicht erwartet PT zu nutzen, ich schätze diese Gen so ein, dass das die letzte Rasterheavy Gen war und erst die nächste oder übernächste wirklich vollkommen AI und RT/PT Handler werden.
        Hab meine RX 9070 ende letzter Woche für einen ok'n Kurs verkauft und mir für 690€ eine 4080 Super geschossen.
        Klar bisschen minus gemacht, allerdings ist es mir die Grafikpracht werden.

        Beide Pragmata und Resi 9 sehen so unglaublich besser aus mit PT...
        Für mich hat es sich definitiv gelohnt.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von FrontendPowerUserOP
        Für mich gar nicht. Ich hab nicht erwartet PT zu nutzen, ich schätze diese Gen so ein, dass das die letzte Rasterheavy Gen war und erst die nächste oder übernächste wirklich vollkommen AI und RT/PT Handler werden.
        Das würde aber schwierig zu vermarkten sein, weil nur ein kleiner Bruchteil der Spiele überhaupt RT nutzt und davon noch mal nur ein kleiner Bruchteil PT. Ich schätze, dass man entweder einen Weg findet, die Einheiten so zu gestalten, dass sie ohne zu große Effizienzverluste beides können, ähnlich wie das bei den Unified Shadern war oder dass es vielleicht eine Lösung mit mehreren spezialisierten Chips geben wird.
      • Von FrontendPowerUserOP Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von Severnaya
        Und wieder kommt mir meine 9070 wie ein Fehlkauf vor…
        Für mich gar nicht. Ich hab nicht erwartet PT zu nutzen, ich schätze diese Gen so ein, dass das die letzte Rasterheavy Gen war und erst die nächste oder übernächste wirklich vollkommen AI und RT/PT Handler werden.
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