AMD Polaris 11: Neue GPU vermutlich mit 1.280 Shader-Einheiten
Die neuen Polaris-GPUs von AMD kommen in zwei Versionen: Polaris 10 und Polaris 11. Letzterer ist die kleinere Variante und könnte laut neuesten Hinweisen aus einer Benchmark-Datenbank mit maximal 1.280 Shader-Einheiten ausgestattet sein. Die Leistung dürfte dann wohl ungefähr einer Radeon R9 380 entsprechen.
In der Compubench-Datenbank ist ein AMD-Grafikchip für Desktop-Grafikkarten mit der kryptischen Bezeichnung 67FF:C8 aufgetaucht. Laut einer Analyse von 3DCenter handelt es sich dabei recht sicher um eine Grafikkarte mit der Polaris-11-GPU, die auch unter dem älteren Codenamen Baffin bekannt ist.
Die Benchmark-Ergebnisse der Grafikkarte liegen allerdings nur auf dem Niveau einer Radeon R7 360M, was darauf hindeutet, dass entweder Treiber oder Grafikchip nicht die volle Leistung bringen. Laut der Meldung dürfte es sich außerdem wegen der vorhandenen 16 Compute-Units mit 1.024 Shader-Einheiten wohl nur um den kleinsten Polaris-11-Grafikchip handeln, der im Vollausbau 1.280 Stück besitzen könnte.
Damit wäre Baffin oder Polaris 11 eine Art geschrumpfter Pitcairn mit Verbesserungen. Diese GPU kam zuletzt auf in der Radon R9 370-Serie zum Einsatz. Allerdings soll das Speicherinterface bei Polaris 11 nur noch 128 Bit breit sein. Da die entsprechenden Radeon-Modelle aber nur noch für den unteren Mainstream gedacht sein dürften, wäre das vermutlich kein großes Problem.
Eine eventuelle Radeon R9 470-Serie dürfte neben dem Polaris-11-Grafikchip mit bis zu 1.280 Shader-Einheiten außerdem mit 4 GByte GDDR5 ausgestattet sein. Die Leistung wird laut 3DCenter wahrscheinlich zwischen der einer Radeon R7 370 und einer Radeon R9 380 liegen und damit für Spiele in Full-HD ausreichend sein. Da Nvidia allem Anschein nach zuerst die großen Pascal-Grafikkarten Geforce GTX 1070 und 1080 auf den Markt bringen wird, könnte AMD im umsatzstärkeren Bereich des unteren Mainstreams vielleicht für einige Monate die sparsamsten und zugleich leistungsfähigsten Modelle anbieten.
Dank HSA/hUMA kann die iGPU per OpenCL sinnvoll als "Co-Prozessor" genutzt werden, eine dGPU wäre da aber überdimensioniert.
Das Selbe im Servermarkt, da würde bei jedem Opteron eine kleine iGPU schon Sinn ergeben, um die Pinanzahl beim Sockel nicht zu erhöhen müßte nichtmal eine Bildausgabe unterstützt werden, braucht bei einem Server eh niemand!
Dank HSA/hUMA kann die iGPU per OpenCL sinnvoll als "Co-Prozessor" genutzt werden, eine dGPU wäre da aber überdimensioniert.
Das Selbe im Servermarkt, da würde bei jedem Opteron eine kleine iGPU schon Sinn ergeben, um die Pinanzahl beim Sockel nicht zu erhöhen müßte nichtmal eine Bildausgabe unterstützt werden, braucht bei einem Server eh niemand!
Und für dGPU Nutzer ist es nicht sinnlos, z. B. wenn die Karte abschmiert.
Ich braucht zwar CPU-Leistung, aber da ich nicht spiele würde eine iGPU mit 2 CUs reichen.
AMD müßte bei der Fertigung ja auch nichts für die iGPU berücksichtigen, weil sie nicht sonderlich hoch takten muß.