Ethereum: Der Grund für AMDs Polaris-Knappheit
Die Kryptowährung Ether mit dem dahinter stehenden Projekt Ethereum geht steil durch die Decke. Das kommt AMD zugute, denn die GPGPU-Fähigkeiten der GCN-Architektur machen Radeons zum idealen Unterbau zum "Minen" von Ether. Polaris-Grafikkarten sind deshalb seit Monaten so gut wie ausverkauft.
Wenn AMD zur Computex 2017 noch nichts zu Vega zu bieten hat, spricht man mit den Boardpartnern eben über Polaris und dessen anhaltend schlechte Verfügbarkeit. Auch zwei Monate nach der Veröffentlichung ist der Radeon-RX-500-Refresh kaum verfügbar - unter sämtlichen RX-580- und -570-Grafikkarten sind nur vier Modelle bei jeweils einem deutschen Händler erhältlich. Die Hersteller sind sich einig, dass das am wiederauflebenden Mining-Boom hängt.
Bereits mit den Bitcoins, später den Litecoins gab es Kryptowährungen, die AMDs Verkäufe der GCN-Grafikkarten stark angekurbelt haben. Das ursprüngliche Crowdfunding-Projekt Ethereum scheint das Interesse an den Polaris-GPUs jedoch auf ein ganz neues Level zu hieven. Anders als etwa Bitcoins ist Ethereum mit seiner Währung Ether nicht für hochspezialisierte ASICs (application-specific integrated circuit) tauglich. Bitcoins wurden als reine Kryptowährung entwickelt, in deren Blockchain vergleichsweise simple Transaktionen getätigt werden. Die Programmiersprache basiert auf Forth aus den 60er/70er-Jahren. Da tagein tagaus die gleichen Berechnungen durchgeführt werden, sind ASICs beim Berechnen effizienter als General-Purpose-GPUs (GPGPUs).
Was Ethereum anders macht als Bitcoin
Ethereum fungiert ebenfalls als Kryptowährung, sieht sich vorrangig jedoch als dezentralisiertes Server-Netzwerk zum Ausführen von sogenannten Smart-Contracts (Wikipedia), deren Bedingungen sich ins kleinste Detail festlegen lassen. Nutzer können Anwendungen schreiben, die von der Blockchain berechnet werden. Das ermöglicht beispielsweise komplett virtuelle Unternehmen, zum Beispiel eine Versicherungsgesellschaft, die automatisch Gelder überweist, wenn ein Brand an einer bestimmten Adresse gemeldet wurde. Kunstobjekte können an Ethereum-Token gebunden werden, worüber sich der Handel absichern ließe. Ein schlauer Kopf könnte sich einen Algorithmus für den Handel mit Aktien ausdenken und die Rechenleistung des Ethereum-Netzwerks für die Transaktionen nutzen. Weil die Blockchain durch die vielseitigen Smart-Contracts immer dynamisch bleibt, sind GPGPUs dort unabdingbar und werden es wahrscheinlich auch immer bleiben.
Ein Ether-Token ist 230 Euro wert
Seit Jahresanfang hat sich der Wert von Ether von nicht einmal 20 auf über 225 Euro vervielfacht. Immer mehr Start-Ups bauen Rechenfarmen auf, um an dem Geschäft mit der virtuellen Währung zu profitieren. So kommt es mittlerweile nicht selten vor, dass ein einzelner Abnehmer mehrere Tausend Grafikkarten auf einen Schlag bestellt. Weil AMD auch in Hinblick auf GPGPU entwickelt hat, sind Polaris-GPUs bei den Minern besonders beliebt. Nur weil die Radeon RX 580 und RX 570 so schlecht verfügbar sind, weichen die ersten jetzt auf Nvidias Geforce GTX 1060 aus.
Im Gespräch verriet ein Boardpartner, dass er seit der Veröffentlichung der RX-500-Serie bedeutend weniger Polaris-GPUs von AMD erhält als noch zuzeiten der RX-400-Reihe, obwohl die Verkäufe in beiden Fällen gut waren und man auch jetzt gerne größere Mengen abnähme. Die Vermutungen gehen dahin, dass AMD Polaris-GPUs direkt an Chinesen verkaufen könnte, die diese etwa auf eigene, kostengünstige Boards ohne Bildausgänge verlöten. Dazu passen junge Gerüchte, laut denen es künftig spezielle Mining-Versionen von Polaris und der Geforce GTX 1060 geben soll. Verschwörungstheorien nach einigen Gläsern Bier besagten auch, dass AMD einfach selbst Mining-Farmen aufbauen könnte.

Also ich vermute die meisten RX480 8GB gingen gestern noch für real 340-350 € raus. Es gab auch ein paar die höher gingen, aber da kann auch der Eigentümer bzw. ein Kumpel mitgeboten haben um den Preis hoch zu treiben und hat es dabei übertrieben. Bei den Sofortkauf Angeboten weis man auch nicht für wieviel sie wirklich raus gingen. Bei Preisvorschlägen die angenommen wurden steht die Karte mit dem ursprünglich verlangten und nicht mit dem erzielten Preis in der Verkaufsliste.
aber mit mehr wie 350€ 400€ würde ich nicht rechnen... denn dann lohnt sich die nimmer wirklich (außer für dich als Verkäufer)
(gut... es gibt natürlich auch yoloritter, die sich eine 470 für 500 Ocken holen... )
noch auf 280€... dat wird noch mehr in der Letzten Stunde denke ich mal ^^
aber mit mehr wie 350€ 400€ würde ich nicht rechnen... denn dann lohnt sich die nimmer wirklich (außer für dich als Verkäufer)
(gut... es gibt natürlich auch yoloritter, die sich eine 470 für 500 Ocken holen... )
Meine erste RX580Rläuft noch 24h bei Ebay und steht aktuell auf 280€.....
du kannst meines Wissens nach direkt bei Amazon z.B. damit Einkaufen
es ist wie das Papiergeld aus der Brieftasche
aber ja, der Dienst wo du Einkaufen willst muss es explizit unterstützen
an Tauschbörsen kannst du die Coins in das Geld umwandeln - nach dem Börsen- und/oder Versteigerungsprinzip
anbei hier noch nen Schöner Beitrag auf Heise:
Ethereum statt Nebenjob: Anleitung zum Geldverdienen mit Gaming-PCs | heise online