Playstation 5 und Xbox Scarlett: So schnell wären sie als PC
Auf Basis verschiedener Leaks hat Digital Foundry Playstation 5 und Xbox Scarlett nachzubauen versucht. Heraus kam ein PC mit Ryzen 3700X, Radeon RX 5700 (XT) und NVME-SSD. Die Taktraten wurden teilweise reduziert, dennoch sah die aktuelle Konsolengeneration im Vergleich kein Land mehr.
Sony und Microsoft haben noch nicht enthüllt, welche Spezifikationen ihre Next-Gen-Konsolen im Detail am Start haben werden. Das macht Prognosen über die Leistungsfähigkeit von Playstation 5 und Xbox One X schwierig - aber auch nicht unmöglich. Digital Foundry hat es versucht und einen PC zusammengestellt, der einer Next-Gen-Konsole möglichst nahekommt. Es geht dabei weniger um den Versuch, Playstation 5 und Xbox Scarlett haargenau vorauszusagen, als darum, das Potenzial der Hardware zu veranschaulichen. Oder anders ausgedrückt: Wie viel schneller sind Navi und Zen 2 als aktuelle Konsolen?
Um die Frage zu beantworten, mussten die Kollegen natürlich erst einmal Fakten schaffen. Zen 2 mit 16 CPU-Threads wurde schon bestätigt, ebenso die Navi-basierte GPU. Im Dunkeln bleiben aber entscheidende Details. An der Stelle kommen Leaks und verschiedene Annahmen ins Spiel. Die CPU soll einer relativ glaubwürdigen Quelle nach mit 3,2 GHz unterwegs sein, also wurde ein Ryzen 7 3700X zitiert und ein wenig untertaktet.
Bei der Radeon RX 5700 und 5700 XT, die beide zum Einsatz kamen, musste man nicht viel verändern. Leaks nach soll der Takt bei 1,8 bis 2 GHz liegen. Über die Zahl der Compute-Units wurde allerdings noch keine Aussage getroffen. Die Radeon RX 5700 und 5700 XT bieten so viele CUs wie die GPUs der PS4 Pro und Xbox One X, was den Tester zu der Annahme führt, dass aktuell erhältliche Navi-GPUs vermutlich gar nicht weit weg sind von dem, was die kommenden Konsolen anbieten werden.
Zu guter Letzt wurde noch eine NVME-SSD eingebaut. Wie man daraus abseits von Ladezeiten profitieren kann, zeigt Digital Foundry in einem anderen Video. Star Citizen macht sich die Geschwindigkeit einer SSD ingame bereits zunutze. Nutzer mit normaler Festplatte haben zum Beispiel schlechtere Frametimes und müssen damit leben, dass Texturen deutlich sichtbar nachladen.
CPU-Leistung klar überlegen
Doch zurück zur simulierten Next-Gen-Konsole. Die in PS4 und Xbox One eingesetzten Jaguar-CPUs sind so langsam, dass man sie nicht mal mit gängigen Uralt-CPUs vergleichen kann. Allerdings gab es die Technik im Desktop-Segment auch mal unter dem Namen Kabini im untersten Einsteigerbereich. Der Athlon 5370 war die höchste jemals erhältliche Ausbaustufe, bot aber nur vier statt acht Kerne. Mit 1,6 und 2,3 GHz (Xbox One X) wurden nun die alten Konsolen imitiert, wobei man das Multicore-Ergebnis durch Verdoppelung des Wertes annäherte.
Dabei kam heraus, dass der Ryzen 7 3700X bereits mit den prognostizierten 3,2 GHz deutlich vorbeizieht. Die Single-Core-Leistung im Cinebench R15 1T ist 4,7-mal so hoch, selbst bei gleichem Takt fällt sie 2,3-mal höher aus. Das Ergebnis auf allen Kernen steigt mit Zen 2 um den Faktor 4,7, wenn man die stärkste Jaguar-Ausbaustufe mit 2,3 GHz heranzieht. Im Vergleich mit den 1,6 GHz der ursprünglichen Playstation 4 liegt der Multicore-Faktor bei 6,7.
Deutlich mehr Fps als Xbox One X
Bei der Spieleleistung versuchte man nun, die Konsolen-Settings von Wolfenstein 2 und Hitman 2 am PC möglichst nah zu treffen und verglich die am PC erreichten Bildraten mit denen der Konsolen. Im Vergleich zur Xbox One X fiel das Ergebnis fast noch moderat aus. Das Plus lag in Wolfenstein 2 bei 95 bis 110 Prozent, in Hitman 2 bei 82 bis 83 Prozent. Die Playstation 4 Pro konnte man in Hitman 2 um bis zu 126 Prozent überflügeln, während man bei Wolfenstein 2 eine um den Faktor 3,2 höhere Framerate ermittelte. An der Stelle weist Digital Foundry allerdings darauf hin, dass die Entwickler auf der Playstation 4 Pro wegen des geringeren Speichers Probleme bei der Realisierung hatten.
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Nun sind die Zahlen natürlich keine in Stein gemeißelten, unverrückbaren Prognosen, sondern nur ein Annäherungsversuch. Beide Spiele wurden für den kleinsten gemeinsamen Nenner produziert, sodass man das volle Potenzial mit diesem Vergleich so oder so nicht sichtbar machen kann. Außerdem sollte man die unterstellten Spezifikationen nicht als gesetzt betrachten. Konsolen können als kleines "Untertischgerät" thermisch nicht so aus den Vollen schöpfen, wie es ein potenter Spiele-PC kann. Navi auf dem Niveau einer Radeon RX 5700 XT mit bis zu 2.000 MHz klingt vor dem Hintergrund durchaus optimistisch und könnte in den Konsolen stärker abgespeckt sein. Andererseits profitieren Konsolen durch die ein oder andere Optimierung und könnten, trotz einer geringeren Ausbaustufe, effektiv wieder näher herankommen. Interessant ist der Vergleich aber allemal. Sie finden ihn in Videoform am Ende dieser Meldung oder direkt bei Youtube.
Quelle: Eurogamer

Eher im Gegenteil, die Pro User gehören eher zu Jenen die nicht gänzlich Casual sind, die holen sich die neuen Konsolen wohl schneller.
Die normalen PS4 User wechseln ab dem Zeitpunkt wo ihre Konsole weniger supportet wird.
Unterm Strich wird es wohl jede 7-8 sein.
Ca. 15% eher.
offiziell von sony im jahr 2017:
PlayStation executives from Europe and America has revealed that the PlayStation 4 Pro
accounts for about 20 percent of PS4 systems currently being sold.
Almost one in five PlayStations sold since that launch in November has been a Pro. That's significantly ahead of our expectations.
Weiters kommt noch diese aussage hinzu, offiziell von sony:
nearly 40 percent of purchases are upgrades from the PS4 to the more powerful iteration of the console.
40% (enthalten in den anderen 20%! ja jetzt wirds kompliziert; 2013/14 erstbesitzer, haben also 2017 eine ps4 pro gekauft.
Und jetzt leg noch bisschen was drauf, da wir bereits bald 2019 haben.
und es gibt auch noch diese aussage, die auf die xbox x zutrifft und auch die 20 mio peak sales bei sony im jahr 2017 erklärt.
Now, due to the iteratives (Pro and X) and bigger consumer response to promotion, we're seeing those normalized curves be no longer useful. Xbox One sales being up so dramatically in its 6th calendar year, for example, or PS4 setting new records.
diese konsolen-gen unterscheidet sich vom verkaufszyklus andere signifikant, da es bei keiner anderen gen zwischen-modelle gab.
die xbox x ist mittlerweile ziemlich stark aufgestellt, im 6ten jahr hat microsoft durch die xbox x mehr konsolen verkauft als vorher.
sony hat in dem jahr der ps4 pro die meisten konsolen verkauft. insgesamt 20 mio im jahr der ps4 pro.
da bist du mittlerweile easy bei 1/4 ps4 pro und x besitzern. wir haben immerhin schon bald 2020.
12 Teraflops sind vollkommen realitätsfern, realistisch ist eine 7-8 Teraflops Navi.
Unterm Strich wird es wohl jede 7-8 sein.
Ca. 15% eher.
Wie rechnest Du denn bitte?
12 Teraflops sind vollkommen realitätsfern, realistisch ist eine 7-8 Teraflops Navi.
Unterm Strich wird es wohl jede 7-8 sein.
Ca. 15% eher.
12 Teraflops sind vollkommen realitätsfern, realistisch ist eine 7-8 Teraflops Navi.