Playstation 4: Sony zeigt Details zum Kühldesign und Vergleich zu Vorgängern
Auf der japanischen Messe Internepcon hat Sonys Engineering Director, Yasuhiro Ootori, eine Präsentation zum Kühldesign der Playstation 4 gehalten. Demnach habe man die Lösungen der verschiedenen Playstation-3-Versionen kombiniert, auch seien Ansätze der PS2 eingeflossen. Zum Schluss wurden erstmals auch theoretische Werte zum Kühldesign angegeben.
Knapp einem Monat vor Sonys Markteinführung der Playstation 4 in Japan hat Engineering Director Yasuhiro Ootori auf der Internepcon einen näheren Einblick hinter das Kühldesign der Konsole gewährt. Obwohl dieses in seiner Form schon abgelichtet worden ist, sind vor allem die Gedanken hinter der Lösung interessant. So habe man die jeweiligen Vorteile der Vorgänger miteinander kombiniert, um trotz der geringeren Dimensionen eine effiziente Wärmeabfuhr zu ermöglichen.
Das Airflow-Design stammt von der Playstation 3 Super Slim ("Version N"), wohingegen der Kühlkörper samt Lüfter von der gewöhnlichen Slim-Version ("Version G") inspiriert worden sind. Die kühle Luft wird von den Seiten angesaugt und dann unter und über dem Mainboard aufgeteilt, bevor sie "in das Auge des Tornados", dem eigentlichen Lüfter gelangt. Dabei sorgen Über- sowie Unterdruckfelder für den passenden Luftstrom, bis die erwärmte Luft an der Rückseite aus dem Gehäuse gelangt. Dort befindet sich zugleich ein Sensor, um die Temperatur des Gehäuses zu ermitteln.
Der Lüftermotor selber wird nunmehr dreipolig angesteuert, sodass die Leistungsaufnahme auf 10 Watt (4% des Gesamtverbrauchs) verringert worden ist. Auch sollen dadurch Vibrationen vor allem in niedrigen Drehbereichen reduziert worden sein, wobei der Ventilator im Vergleich zu jeglichen Vorgängerversionen schneller auf wechselnde Lastzustände reagieren können soll. Ferner sorge ein veränderter Winkel der Lüfterblätter sowie der trapezförmige Vorbau des Radialventilators für eine verringerte Geräuschkulisse.
Insgesamt liegt die Wärmeaufbereitungsleistung trotz der deutlichen geringeren Ausmaße auf dem Niveau der ersten Playstation 3, ohne auf so viele Öffnungen im Gehäuse zurückgreifen zu müssen. Mit einem Kostenverhältnis von 5,1 Watt pro US-Dollar für die Wärmeabfuhr erreicht Sony nicht ganz das (nicht genannte) Niveau der Playstation 3 Super Slim, schlägt aber die beiden anderen Ausführungen. Letztendlich liegt die Latte für überarbeitete Versionen der Playstation 4 also nicht gerade gering, zumindest was das Kühldesign angeht.
Quelle: via Dualshockers

Wundert mich irgendwie das Sony keine bessere Kühlung verbaut hat
das sollte sich ja nicht nur positiv auf die Lautstärke auswirken sondern durch die niedrigeren Temperaturen auch auf die RMA Quote
Passend dazu hat hier einer Röntgenbilder der PS4 gemacht...revolutionär sieht das Kühldesign aber nicht aus ?!
Röntgenbilder PS4, DualShock4 und Vita - News - Players-Shelter
Eigenartig. Meine ist leise, auch bei Killzone. Scheinbar gibt es große Unterschiede bei den einzelnen Modellen.
Die XBOX ist quasi unhörbar und wird dabei nichtmal sonderlich warm? Was soll man da noch groß aufbessern? SONY hat halt murks gemacht, das Gehäuse ist kleiner und das Netzteil, welches natürlich auch noch Wärme entwickelt ist ebenfalls im kleinen Gehäuse integriert. Dazu kommt ja noch die stärkere GPU. Ich hoffe für die PS4 besitzer, dass sie damit auf lange Sicht keine Probleme bekommen. die PS4 eines freundes wird beim Spielen schon sehr sehr laut und dazu auch noch extremst heiß. Die PS4 bei unserem Media Markt (welche genau neben der ONE steht) ist auch extrem heiß, die ONE daneben ist vllt Handwarm. Solang sich das auf lange Sicht nicht negativ auswirkt ist es jedoch nur ein kleiner Makel
Man hat auf der PS3 ja auch noch genug erstklassige Spiele, welche es zu spielen gilt
Immer wieder interessant solche Einblicke zu erhalten! Ich besitze selber noch ne 60GB PS3 (die erste Version) und die ist auch nicht so der Schreihals. Eine PS4 hab ich bisjetzt noch nicht gehört (geschweige denn mit einer gespielt