RPCS3: PS3-Emulator konfiguriert Spiele jetzt vollautomatisch
Der populäre freie Playstation-3-Emulator RPCS3 bringt PS3-Spiele unter Windows, Linux und macOS auf Computersysteme mit x86- und Arm64-Architekturen. Das Open-Source-Werkzeug konfiguriert Spiele jetzt vollautomatisch.
Der populäre freie Playstation-3-Emulator RPCS3, welcher den Cell-Prozessor und dessen PowerPC-Architektur der im Jahre 2006 erschienenen Spielkonsole von Sony emuliert, bringt PS3-Spiele unter Windows, Linux und macOS auf Computersysteme mit x86- und Arm64-Architekturen und unterstützt außerdem FreeBSD. Die neue Version, der Build 0.0.40-19217, konfiguriert Spiele jetzt vollautomatisch.
Spiele konfigurieren sich jetzt automatisch mit den Einstellungen aus dem RPCS3-Wiki. Plug and Play - keine Konfiguration. Das Spielen von Playstion-3-Spielen war noch nie so einfach. — RPCS3
Spiel-Patches werden hingegen nicht automatisch aktiviert. Es liegt demnach am Spieler, zu entscheiden, welche Patches er aktivieren oder deaktivieren möchte. Das Ziel des PS3-Emulators ist es, dass die Spiele unverändert laufen, so wie sie auf einer echten Spielkonsole laufen würden. Zudem hat die neueste Version wieder einige Leistungsoptimierungen erhalten. Erstmals lassen sich auch verschlüsselte Systemabbilder ("ISO-Dateien") mit RPCS3 einlesen und abspielen.
Die neueste Version 0.0.40, welche am 17. April 2026 veröffentlicht wurde, macht mehr als 2.500 Spiele (71%) komplett spielbar und das mit annehmbarer Performance und ohne Probleme, die das Spiel einschränken würden. Mehr als 900 weitere Spiele lassen sich eingeschränkt spielen, leiden aber an fehlender Leistung oder aber an massiven Fehlern, die das Spielerlebnis deutlich beeinträchtigen können. Um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, werden CPUs mit 6C/12T und ein Arbeitsspeicher mit 16 GiB sowie Vulkan-Support empfohlen.
Zudem benötigt der Emulator die PlayStation-3-Firmware. Diese kann von der offiziellen Website von Sony heruntergeladen werden, wird aber aus rechtlichen Gründen nicht mitgeliefert. Der Emulator selbst lässt sich mit der Hilfe der offiziellen Betriebsanleitung schnell und unkompliziert installieren und in Betrieb nehmen, während Spiele jetzt wie beschrieben automatisch konfiguriert werden.
RPCS3 v0.0.40 steht ab sofort für Windows, Linux, macOS und FreeBSD offiziell zum Download bereit und läuft auch auf gängigen Handheld-PCs wie dem Steam Deck, Lenovo Legion Go und Asus ROG Ally. Es gilt allerdings stets zu beachten, dass die Emulation von Playstation-3-Spielen vergleichsweise leistungshungrig ist.
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Quelle: RPCS3 via GamingOnLinux

Die Architektur davon ist PowerPC/Power ISA.
Als zweites sind die SPEs (Synergistic Processing Elements) verbaut. Das sind acht Co‑Prozessoren wovon 6 für Spiele nutzbar sind. Das sind aber keine klassischen CPUs, sondern Vektor‑Cores, also sehr eigenständig und sie entsprechen keiner klassischen PowerPC‑ISA. Diese waren extrem schwer zu programmieren.
Dies entspricht nicht wirklich reiner PowerPC-Logik, sondern ist wesentlich komplizierter und spezieller aufgebaut.
Klar, dass man da auch noch High End-CPU's in die Knie zwingen kann, da das einerseits für jede CPU zur Emulation eine Herausforderung ist und andererseits bekanntlich Emulation immer wesentlich mehr Leistung benötitgt, als das ursprüngliche System selbst, welches emuliert wird.
@Topic:
Danke für den Artikel. Gleich mal aktualisieren.
Ein Funktion, welche Spiele precached, wäre praktisch. Vor allem bei GT5 und 6.
Vor allem Spiele wie Crysis 3, die an manchen Stellen auf unter 12FPS wandern.
Auf Seiten der CPU sieht es schon anders aus, die kann nicht schnell genug sein - der Benchmark ist auch hier God of War 3. Das Spiel prügelt heftigst auf die CPU ein.
Vor allem Spiele wie Crysis 3, die an manchen Stellen auf unter 12FPS wandern.
Die PS3 ist schon eine interessante konsole! Zum glück ist da sogar noch der Store online und manche games gehen noch immer online zu zocken, was bei der konkurrenz bereits gestrichen wurde.