AMD Ryzen 5 2500X: Acer bietet Komplett-PC mit neuen Quad-Cores an
Die Gerüchteküche behandelt den Ryzen 5 2500X neben dem Ryzen 3 2300X schon länger. Acer listet mit dem Nitro N50-100 nun den ersten Komplett-PC, der einen solchen Vierkern-Prozessor aus AMDs Pinnacle-Ridge-Familie nutzt. Bestätigt wird ein Basistakt von 3,6 GHz, der Boost sollte bei über 4,0 GHz liegen. Die offizielle Vorstellung dürfte bald stattfinden.
Bisher bietet AMD innerhalb des Summit-Ridge-Refreshs Pinnacle Ridge nur Prozessoren mit acht und sechs Kernen an. Mindestens zwei Modelle mit vier Kernen sollen in Form des Ryzen 5 2500X sowie Ryzen 3 2300X folgen. Gerüchten zufolge nutzten beide einen einzelnen CPU Complex (CCX), kämen also mit vier Kernen und 8 MiByte L3-Cache aus. Der Ryzen 5 2500X soll wie schon der Vorgänger SMT beherrschen, also acht Threads verarbeiten können, und mit 3,6 bis 4,0 GHz plus XFR 2 takten. Der Ryzen 3 2300X müsse auf SMT und 100 MHz Basistakt verzichten. In der Praxis sollte der Boost höher ausfallen als bei den Vorgänger-CPUs, da Precision Boost 2 auf allen Kernen aggressiver agiert.
Ryzen 5 2500X bereits im Acer-Komplett-PC
Einen ersten Anhaltspunkt auf einen bevorstehenden Veröffentlichungstermin gibt ein neuer Komplett-PC von Acer. Die Webseite videocardz.com hat eine slowakische Produktseite des Nitro N50-100 ausfindig gemacht, bei dem der Ryzen 5 2500X zum Einsatz kommt. Eine deutsche nennt den Modellnamen, aber noch nicht die Spezifikationen. Die Nitro-N50-Reihe umfasst bisher die 600er-Systeme mit Intels Coffee-Lake-S-CPUs und Nvidia-Geforce-Grafikkarten. Ein Ableger mit Ryzen-Modell und Radeon RX 580 als Grafikkartenoption stellt damit einen Design-Win für AMD dar. Acer nennt übrigens ebenfalls einen Basistakt von 3,6 GHz. Der britische Shop pcworld.co.uk listet den Nitro N50-100 bereits in einer Konfiguration mit Geforce GTX 1050/2G, 8 GiByte DDR4-2400-RAM, 1-TByte-HDD und 256-GByte-SSD für 800 Pfund (umgerechnet knapp 900 Euro).
Noch diesen Monat soll AMD seinen I/O-Hub ("Chipsatz") B450 freigeben, sodass die Mainboard-Hersteller ihre überarbeiteten Mittelklasse-Platinen veröffentlichen dürften. Gut möglich, dass AMD zeitgleich die Ryzen-2000-Vierkerner auf den Markt entlässt.

Viele haben eben eine GPU beim Systemwechsel herumliegen und denken sich: "warum für eine integrierte Grafikeinheit bezahlen, die ich nicht benötige?" An den Defekt derselben denkt natürlich niemand. ^^
Bei den großen Ryzen ist es halt ein konzeptionelles Problem, 2 CCX brauchen viel Platz, da passt leider keine iGPU mehr rein. Mir persönlich wäre es für den Notfall auch lieber und wenn es nur 2 CUs für die simple Grafikausgabe beim Surfen (zum Neukauf einer Grafikkarte) wäre aber gibt es leider nicht...