Rassen, Klassen und das Kampfsystem von Project Eternity

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Mit einer beispiellosen Kickstarter-Kampagne hat Entwickler Obsidian für ordentlich Furore gesorgt: Der Rollenspiel-Titel Project Eternity konnte in nur zwei Tagen sein ursprüngliches Finanzierungsziel erwirtschaften und löste eine wahre Euphoriewelle bei den Fans aus. Das neue Spiel von Obsidian soll nämlich an die alten RPG-Klassiker Baldur's Gate, Planescape Torment und Co. erinnern und gleichzeitig mit Innovation und Ideenreichtum überzeugen. PCGH hat für Sie alle Informationen zu Project Eternity gesammelt und gibt Ihnen einen groben Überblick über das Projekt.

Ein Fokus auf die Party: Die Rassen, Klassen und KI-Kameraden

Nach der Aussage der Entwickler war vor allem die Party eines der Elemente, die in modernen Rollenspielen vernachlässigt wurde und mit Project Eternity wieder belebt werden soll. Die Spieler sollen die Möglichkeit haben, bis zu sechs Figuren frei zu steuern, allerdings können Sie auch alleine durch die Welt des Rollenspiels wandern. Bei der Erstellung Ihres Charakters können Sie Ihren Namen, Geschlecht, Klasse, Rasse, Nationalität, Kultur sowie Fertigkeit und Talente einstellen. Ihre Begleiter sind durch Handlung und Spiel vordefiniert und werden auch auf Ihr Erscheinungsbild reagieren.

Project Eternity: Die Wiederauferstehung von Baldur's Gate und Co. (14) Quelle: Obsidian Project Eternity: Die Wiederauferstehung von Baldur's Gate und Co. (14) Sie müssen allerdings nicht nur auf die vorgefertigten Helden zurück greifen, sondern können in der Adventure's Hall ihre eigenen Begleiter erstellen: So können Sie Ihr Team auf Ihre speziellen Wünsche hin formen. Für alle Fans der Infinity-Spiele ist nicht nur die Party entscheidend, sondern vor allem die Auswahlmöglichkeiten zwischen den einzelnen Rassen und Klassen. Project Eternity wird sechs Rassen zur Auswahl stellen: Neben den Standard-Rassen der Menschen, Zwerge und Elfen gesellen sich die Orlans, Aumaua und Godlikes. Während Orlans kleine, verschlagene Gestalten sind, die im Kampf auf Gifte und Fallen setzen, sollen die Aumaua eine Mischung zwischen Menschen und Wassertieren darstellen. Die Godlikes stellen hingegen keine eigene Rasse dar, sondern sind von Göttern berührte Gestalten der einzelnen Rassen. Durch ihr spezifisches Aussehen unterscheiden sich die Godlikes von ihren Artgenossen und werden deshalb häufig das Ziel von Anfeindungen. Neben den wählbaren Rassen soll Project Eternity noch isolierte und versteckte Völker bieten, die erst im Spiel entdeckt werden können.

Bei den Klassen bietet Project Eternity zwar eine gehörige Auswahl von neun Klassen, bleibt aber dennoch im Großen und Ganzen bei den Standard-Versionen: Fighter, Paladin und Barbarian stecken das Spektrum der Nahkampfeinheiten ab, während Rogue und Ranger die wendigen und flinken Kämpfertypen darstellen. Priest, Monk und Chanter werden höchstwahrscheinlich als Unterstützungseinheit fungieren, während Wizard, Druid und Cipher für die verschiedenen Zauber zuständig sein werden. Die Klassen sollen den Spieler allerdings auch nicht auf eine bestimmte Spielweise festlegen, sondern viel mehr als einer Art Gerüst dienen: Ähnlich zu Dark Souls unterstützen Sie eine bestimmte Spielweise, allerdings können Sie frei entscheiden, ob Sie Ihren Charakter auch in diese Richtung entwickeln wollen. Es wird zahlreiche neutrale Skills geben, die von allen Klassen gelernt werden können und natürlich können Sie auch als Magier mit dem großen Breitschwert die Dungeons unsicher machen.

Altes Kampfsystem mit neuen Ideen - Ein Hauch von Dark Souls?

Project Eternity: Die Wiederauferstehung von Baldur's Gate und Co. (27) Quelle: Obsidian Project Eternity: Die Wiederauferstehung von Baldur's Gate und Co. (27) Project Eternity: Die Wiederauferstehung von Baldur's Gate und Co. (24) Quelle: Obsidian Project Eternity: Die Wiederauferstehung von Baldur's Gate und Co. (24) Project Eternity orientiert sich natürlich auch beim Kampfsystem stark an seine geistigen Vorgänger und bietet ein Echtzeit-Kampfsystem mit der Möglichkeit zu pausieren. So sollen Sie spannende und schnelle Kämpfe erleben, aber auch in der Lage sein, Taktiken und Strategien entwickeln zu können. Sturm-, Flanken- und Überraschungsangriffe sollen zusätzliche Boni freischalten, dazu wird das neu entwickelte Engagement-System vor allem allen Nahkämpfern zu Gute kommen: Schnellere Einheiten können ab einer bestimmten Distanz zu einem Schwertkämpfer nicht mehr einfach davon laufen, sondern liefern sich damit einer besonders verheerenden Attacke aus. So soll das ständige Wegrennen der flinken Einheiten unterbunden werden. Neben dieser Neuerung scheint sich Obsidian einige weitere Gedanken zu dem Kampfsystem gemacht zu haben.

Die Ausdauerleiste soll viel entscheidender im Kampf werden: Treffer ziehen jetzt vor allem Ausdauer ab, die sich jedoch wieder schnell regenerieren lässt. Erreicht die Anzeige 0, wird der Charakter bewusstlos. Die Lebensanzeige hingegen fällt deutlich langsamer im Kampf, dafür soll ein getöteter Charakter in bestimmten Modi auch wirklich Tod bleiben und aus dem Spiel verschwinden. Darüber hinaus wurde die Waffen- und Rüstungsauswahl noch einmal überarbeitet. Bestimmte Waffen sollen bei bestimmten Rüstungen mehr oder weniger Schaden machen: Crushing-Weapons sind besonders effektiv gegen schwere Rüstungen, Slashing- und Piercing-Waffen sollen die flinken Gegner schnell ausschalten. Ob Sie überhaupt treffen, wird dabei von dem Verhältnis Ihrer Genauigkeit und der Verteidigung des Gegners entschieden. Dabei wird in Project Eternity nicht die alte Regel gelten, dass die schwersten Rüstungen auch gleich die besten Rüstungen sind.

Leichte Panzer sollen beispielsweise Ihrer Ausdauer und Beweglichkeit zu Gute kommen, die schweren Rüstungen hingegen "nur" einen besseren Schutz bieten. Obsidian will die Entscheidung über Waffen und Rüstungen möglichst schwierig gestalten und so neue Anreize für die Spieler schaffen. Dabei erinnern Ausdauerleiste und die Unterscheidung zwischen spezifischen Waffen- und Rüstungstypen ein wenig an den Rollenspielhit Dark Souls, bei dem es ebenfalls wichtig ist, sein Equipment an seinen Spielstil anzupassen und es keine "perfekte" Ausstattung gibt. Da wir gerade bei dem Thema Dark Souls sind: Sollte Ihnen der normale Modus von Project Eternity zu einfach sein, werden Ihnen der Expert-Mode mit schwierigeren Spielbedingungen, der Trial-of-Iron-Mode mit nur einem Spielstand und Leben sowie der Path of Damned-Mode mit schwierigeren Gegnern zusagen. Sie können auch alle drei Modi gleichzeitig aktivieren und die ultimative Herausforderung suchen.

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  1. Seite 1 Project Eternity: Technik und Welt des RPG-Titels
  2. Seite 2 Rassen, Klassen und das Kampfsystem von Project Eternity
  3. Seite 3 Erfarhungspunkte außerhalb der Kämpfe und unser Ausblick
    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Ich mag Obsidian auch, aber bevor ich es hole will ich lieber noch etwas mehr sehen...

        Grüße

        Phila
      • Von phila_delphia BIOS-Overclocker(in)
        Ich mag Obsidian auch, aber bevor ich es hole will ich lieber noch etwas mehr sehen...

        Grüße

        Phila
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        Zitat von M4xw0lf
        Da ist es bei mir schon lange - habs ja auch mit gekrautfounded ^^

        da bist du nicht der einzige hier ^^
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        Da ist es bei mir schon lange - habs ja auch mit gekrautfounded ^^
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Was man im Video zu sehen bekommt, sieht schon mal sehr stimmig aus! Das Spiel gehört definitiv auf die "Shut up and take my Money"-Liste.
      • Von M4xw0lf Lötkolbengott/-göttin
        Groß(artig)er Artikel! PCGH ist ja eh schon vor allem dank Bofferbrauer und Thilo das geheime Krautfounding-Hauptquartier des deutschsprachigen Netzes
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