Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

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Tag für Tag erhält PC Games Hardware Anfragen, Vorschläge und Kritik von Lesern. In der Rubrik "Leserbrief der Woche" stellen wir Ihnen wöchentlich einen ausgewählten Leserbrief und bei Bedarf die Antwort eines Fachredakteurs vor. Beachten Sie, dass der Leserbrief der Woche nicht zwangsläufig in der Woche an die Redaktion geschickt wurde, in der er Ihnen an dieser Stelle präsentiert wird.

PCGH-Leser Alex G. besitzt einen Rechner mit einem Sandy-Bridge-Zweikerner, der für Bild- und Videobearbeitung verwendet werden soll. Reicht für diese Zwecke die integrierte Grafikeinheit aus oder ist der Griff zu einer dedizierten Grafikkarte empfehlenswert?

Der Leserbrief:

"In meinem PC wurde keine Grafikkarte verbaut. Installiert sind ein Asus P8H61-M LE, 4 GiByte RAM und ein Core i3-2120. Benötige ich eine Grafikkarte, wenn ich einfache Bildbearbeitung, DVB-T- und SD-Videokamera-Aufnahmen überspielen und schneiden sowie Flv- oder Mpeg-Videoclips in DivX umwandeln möchte, oder reicht der in der CPU integrierte Grafikkern aus? Falls eine Grafikkarte zu empfehlen ist: In welcher Preisklasse sollte diese liegen?"

Die Antwort von Carsten Spille (Fachbereich Grafikkarten):

"Für die reine Bilddarstellung reicht der in der CPU integrierte Grafikkern aus, jedoch bieten einige Programme im A/V-Bereich die Möglichkeit, diverse Berechnungen via OpenCL auf die Grafikkarte auszulagern und so den CPU-Teil ihres i3-2120 zu entlasten. Je nach Programm und Funktion kann sich dabei ein großer Leistungsvorsprung ergeben - das hängt aber immer sehr stark von den von genutzten Funktionen innerhalb eines Programms ab.

Falls Sie sich dazu entschließen, eine solche Beschleunigung zu nutzen, würde ich für gute Resultate eine Grafikkarte im Bereich ab 150 Euro, zum Beispiel die HD 7850 von AMD (und Partnern) empfehlen."

Leserbriefe können Sie an redaktion@pcgameshardware.de senden. Der Leserbrief der Woche wird jeden Samstag um 15:30 Uhr vorgestellt. Der Leserbrief gibt nicht die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

        Sinnvoller ist es sowieso die x86 Rechenleistung zum Konvertieren zu benutzen.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        AW: Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

        Sinnvoller ist es sowieso die x86 Rechenleistung zum Konvertieren zu benutzen.
      • Von Voyager10 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

        Zumal Intels Quicksync deutlich schneller zu Werke geht als AMD OpenCL beim Konvertieren , das Cyberlink Mediaespresso fällt mir dazu ein .
        Eine AMD Grafik für die Aufgaben des Fragestellers zu empfehlen, ob die SandyBridge zum wandeln ausreicht , ist da eher kontraproduktiv.
      • Von MrChiLLouT Kabelverknoter(in)
        AW: Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

        Eine Grafikkarte zu empfehlen ist sinnlos. Alle genannten Zwecke, werden mit der integrierten Einheit von Intel bestens erfüllt. Es gibt keinen Grund Geld zu verbraten. Es wird nicht gezockt und es wird auch keine explizit GPU-abhängige Arbeit geleistet. Der Grafikchip von Intel ist zum konverten genauso geeignet wie eine Grafikkarte.
      • Von bofferbrauer Volt-Modder(in)
        AW: Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

        Zitat von Thornscape
        Also meiner Meinung nach schießt die Antwort ein wenig über's Ziel hinaus. Dem Leserbrief nach zu urteilen, wird der PC nicht für solch aufwendige Profiarbeiten genutzt, sondern mit seinem i3 eher als normaler Arbeitsrechner. Im regulären Arbeitsalltag ist davon auszugehen, dass die integrierte Grafik des i3 alle anfallenden Aufgaben (der 2D-Bilddarstellung und Videodecodierung) meistern wird. Für einen solchen PC dann eine moderne Grafikkarte der >150€-Klasse zu empfehlen ist verwirrend, denn mit größter Wahrscheinlichkeit wird sie niemals genutzt werden und verbraucht nur zusätzlichen Strom.

        Hast du den Leserbrief auch gelesen?

        Der Leserbrief:

        "In meinem PC wurde keine Grafikkarte verbaut. Installiert sind ein Asus P8H61-M LE, 4 GiByte RAM und ein Core i3-2120. Benötige ich eine Grafikkarte, wenn ich einfache Bildbearbeitung, DVB-T- und SD-Videokamera-Aufnahmen überspielen und schneiden sowie Flv- oder Mpeg-Videoclips in DivX umwandeln möchte, oder reicht der in der CPU integrierte Grafikkern aus? Falls eine Grafikkarte zu empfehlen ist: In welcher Preisklasse sollte diese liegen?"


        Also werden auch fleißig Filme geschnitten und umgewandelt, eine Arbeit, die heutzutage bei den meisten Programmen von Grafikkarten übernommen werden kann. Allerdings: Falls dies nicht regelmäßig der Fall ist, finde ich, dass die Graka zu stark und teuer ist. Da würde dann auch eine HD 77xx reichen
      • Von Thornscape Software-Overclocker(in)
        AW: Sandy-Bridge-Grafikeinheit für Multimedia ausreichend? Leserbrief der Woche

        Also meiner Meinung nach schießt die Antwort ein wenig über's Ziel hinaus. Dem Leserbrief nach zu urteilen, wird der PC nicht für solch aufwendige Profiarbeiten genutzt, sondern mit seinem i3 eher als normaler Arbeitsrechner. Im regulären Arbeitsalltag ist davon auszugehen, dass die integrierte Grafik des i3 alle anfallenden Aufgaben (der 2D-Bilddarstellung und Videodecodierung) meistern wird. Für einen solchen PC dann eine moderne Grafikkarte der >150€-Klasse zu empfehlen ist verwirrend, denn mit größter Wahrscheinlichkeit wird sie niemals genutzt werden und verbraucht nur zusätzlichen Strom.
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