Der besondere Jahresrückblick 2014: Ein Fall für das Kuriositätenkabinett
Gehen bei Ihnen auch die Alarmglocken an, wenn sie das Wort Jahresrückblick hören? Fühlen Sie Schmerzen, wenn sich alle selbstbeweihräuchern? Ihnen kann geholfen werden: PC Games Hardware möchte sie besser unterhalten (zumindest hoffen wir das) und liefert den Jahresrückblick 2014 in der Curiosity Edition.
"Ernsthaft Leute, noch so ein Jahresrückblick?" Genau das hören wir Sie gerade sagen. Egal wo man zwischen den Jahren hinschaut, jeder wirft einen Blick auf 2014 und was alles geschehen ist. Wir machen auch einen Rückblick, aber wir wollen es etwas erfrischender machen als alle anderen. Statt Monat für Monat die positiven und negativen Highlights durchzukauen, will PC Games Hardware die Kuriositäten vorstellen. Die besonders außergewöhnlichen Dinge mit dem Blick auf's Ganze, auch eine Art Trendanalyse von 2014.
Sie können sich beim besten Willen nicht vorstellen, was wir wollen? Wir vielleicht auch nicht. Wir kennen aber das Ziel dieser Übung hier und das ist ein Jahresrückblick, der Sie unterhält und der Ihnen noch einmal die außergewöhnlichen Momente hervorholt. Ein Beispiel: Während Facebook für Whatsapp 19 Milliarden US-Dollar und für Oculus Rift 2,3 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legt, muss IBM 1,5 Milliarden US-Dollar Mitgift für den Käufer der Chipfertigung drauflegen.
Das sind sie, die kuriosen Momente 2014, bei denen man sich am Kopf kratzt. So wie der Moment, bei dem die Xbox One sagt, dass der vierte Patch von Assassin's Creed Unit 40 Gigabyte misst. Da bekommt man quasi ein neues Spiel geliefert. Und das war nur das Highlight des Jahres, der Trend war schon vorher deutlich: Patchgrößen explodieren und es wird mehr geflickt als je zuvor. Ein Trend 2014 war auch, dass die großen Publisher deutlich weniger Spiele ausliefern als früher üblich.
2014 ist vor allem hinter den Kulissen viel passiert. Verschiebungen etwa zeichnet nicht nur Spiele aus, sondern auch Hardware. Das Thema Broadwell war da ein Dauerbegleiter. Da bewies Intel nur bei einem Punkt Konstanz, nämlich beim regelmäßigen Veröffentlichen neuer Roadmaps. Auch bei AMD lief nicht alles sonderlich rund, hier wurde auch hinter den Kulissen viel gemacht, um sich für die Zukunft zu rüsten. Erstmals lenkt eine Frau den Streitwagen – hoffentlich in die richtige Richtung.
Das Jahr als Enttäuschung abzustempeln, wäre gewiss zu weit gegriffen. Die wirklich wichtigen Dinge waren dieses Jahr aber nicht ganz so offensichtlich wie sonst. Viele nutzen die Gunst der Stunde, um Weichen für die Zukunft zu stellen und ein Semi-Sabbat-Jahr einzulegen. Legen wir also los, mit dem (nicht chronologischen) Jahresrückblick 2014 in der Curiosity Edition.
Schon 2013 dachte ich das es zu wenig Neuerungen gab. Aber 2014 toppt das noch einmal.
Kein Wunder das der PC-Markt stagniert.
Sehe ich auch so. Aber genau deshalb wird sich kaum jemand rückwirkend an 2014 erinnern.
Ne, also insgesamt sicher ein wichtiges Jahr!
Besonders gut finde ich, dass ihr WhatsApp nicht unerwähnt lasst. Es ist schlicht und ergreifen höchst bedenklich, wenn ein Hersteller eines Gratisprogrammes 19 Mrd wert ist.
19 Mrd!!! damit könnte man mal eben AMD kaufen, sie völlig von Schulden befreien, ihre Forschung und Produktion auf Vordermann bringen und wesentlich näher zu Intel aufschließen, die ja selbst "nur" 8 Mrd pro Jahr verdienen.
Hier kann man nicht oft genug betonen mit was die wohl ihr Geld verdienen (nein es sind nicht die 89cent der iPhone User).
Und meist ist es auch eine Technik die mit erworben wird, oder das Know How der Mitarbeiter etc.
Schon 2013 dachte ich das es zu wenig Neuerungen gab. Aber 2014 toppt das noch einmal.
Kein Wunder das der PC-Markt stagniert.
Sehe ich auch so. Aber genau deshalb wird sich kaum jemand rückwirkend an 2014 erinnern.
Ein sehr schöner Jahresrückblick. Hat mir gut gefallen.
Munter bleiben!
schöner Artikel.
Besonders gut finde ich, dass ihr WhatsApp nicht unerwähnt lasst. Es ist schlicht und ergreifen höchst bedenklich, wenn ein Hersteller eines Gratisprogrammes 19 Mrd wert ist.
19 Mrd!!! damit könnte man mal eben AMD kaufen, sie völlig von Schulden befreien, ihre Forschung und Produktion auf Vordermann bringen und wesentlich näher zu Intel aufschließen, die ja selbst "nur" 8 Mrd pro Jahr verdienen.
Hier kann man nicht oft genug betonen mit was die wohl ihr Geld verdienen (nein es sind nicht die 89cent der iPhone User).
Mich persönlich aus Spielesicht hat das Jahr 2014 enttäuscht. Nichtmal beim STEAM Sale, wo ich sonst 15-20 Titel kaufe, war heuer was besonderes dabei.
Kurios könnte man auch sagen, ist, dass die neue Konsolengeneration schon wenige Monate nach der Veröffentlichung an ihre Leistungsgrenzen gestoßen ist. Zur Erinnerung: schon die letzte Generation galt als die "HD Generation" und da gab es auch einige Spiele die HD beherrschten. Nicht so die aktuelle Generation...
Kurios war vielleicht auch die Zwangsbeglückung der Applekäufer mit dem U2 Album.
Die Patchgrößen finde ich übrigens höchst bedenklich und schockierend. Oder generell Spiele.
Bei mir hat der gesamte Skyrim-Ordner 6 GB. Dieses riesige Open World Spiel hat also nur 6 GB. Wenn ich dann aber COD installiere nimmt sich das 40GB und wenn man einen PATCH für Unity holt auch??
Was ist da los? Es ist durchaus möglich einen Installer zu bauen, der das Spiel neu kompiliert oder ähnlich, man muss nicht das gesamte Spiel erneut ausliefern...
Kurios war für mich auch der Vergleichstest von 5 verschiedenen Early Access Spielen die da zeigten, dass man mit Nvidia HArdware wirklich besser beraten ist: Entwickler verwenden wohl als Basis ihrer Spieleentwicklung Nvidia, nicht AMD und deshalb haben letztere auch bei Release mehr Probleme und geringere Performance. Traurig, das sollte sich ändern, sonst fällt AMD weiter und weiter zurück. Aber das betrifft mal wieder das typische Problem Marketing und Developerbetreuung/Support
Early Access mit AMD & Nvidia - ComputerBase
Vielleicht war auch Kurios, dass diverse Stars die modernste Technologie benutzen - aber ohne Hirn. Also ich meine da halt jetzt eine gewisse Jennifer Lawrence (&Co.) mit ihren Bildchen auf der iCloud. Sich nicht zu überlegen welche Risiken es gibt, wenn man sowas ins Internet hochlädt... und dann erst recht wie dumm es ist, ein unsicheres Passwort zu verwenden.
Kurios finde ich auch die Feminazi Bewegung. Nicht falsch verstehen, bin voll für Gleichberechtigung wo es möglich ist, aber manches ist schon übertrieben.
Vielleicht könnte man auch den Sony Hack erwähnen
Oder die Ausgrabrungen der in der Wüste vergrabenen E.T Spiele?
Definitiv Kurios: David Hasselhoff hält einen Vortrag über Datenschutz.
Jepp, der Burger-King persönlich
David Hasselhoff: “Jeder hat etwas zu verbergen†- futurezone.at
Kurios war übrigens auch eine neue Webpräsenz aufzumachen ohne sie vorher ordentlich auf Usability zu testen...
Und viele weitere Dinge...