"Wichtigste Software-Veröffentlichung aller Zeiten": Nvidia-CEO stichelt gegen Linux
Bei Morgan Stanley sprach Nvidias CEO Jensen Huang viel über KI-Themen und stellte die außerordentliche Leistung der Open-Source-Software Openclaw heraus, welche in drei Jahren das geschafft habe, wofür Linux 30 Jahre benötigte.
Wenn der Nvidia-CEO Jensen Huang aktuell voll in seinem Element ist, dann, wenn er über künstliche Intelligenz und alles, was daran hängt, sprechen darf. Das hat er vor Kurzem bei der Technology, Media & Telecom Conference des Investmentbanking- und Wertpapierhandelsunternehmens Morgan Stanley auch getan, wo er auf KI-Agenten und deren Einfluss auf Nvidia angesprochen worden ist. Dabei ließ es sich Jensen Huang nicht nehmen, eine Spitze gegen das Open-Source-Betriebssystem Linux zu setzen.
Openclaw kam zehnmal schneller zum Erfolg als Linux - sagt jedenfalls Jensen Huang
Der Nvidia-CEO riss bei der Veranstaltung von Morgan Stanley die Entwicklung der KI an, vom quelloffenen GPT-3 zu ChatGPT als API, damit es für jeden nutzbar werden konnte, bis zur Fehleranfälligkeit von KI und den Gründen dafür. Es folgten logisches Denken, Selbstreflexion und die Fähigkeit zur Selbstkorrektur, womit KI-Modelle wie ChatGPT ihren Durchbruch erlebt hätten. Mittlerweile soll die Tokengenerierung und Rechenleistung von KI-Agenten um das 1.000-Fache angestiegen sein. Jensen Huang erklärt dazu, dass KI nun logisch denken, Werkzeuge verwenden, Probleme lösen, suchen und planen können soll.
Dabei kam er unter anderem auf Openclaw zu sprechen, die seiner Meinung nach wichtigste Software-Veröffentlichung aller Zeiten. Openclaw, die als Grundlage für KI-Agenten dient, ist Jensen Huang zufolge die historisch am häufigsten heruntergeladene Open-Source-Software und habe dies in nur drei Wochen geschafft. In diesen drei Wochen soll Openclaw Linux überholt haben, welches Jensen Huang zufolge im Vergleich 30 Jahre benötigte, um auf ein ähnliches Niveau zu gelangen.
Diese rasante Entwicklung hat den Rechenbedarf für Unternehmen wie Nvidia enorm erhöht, führt er weiter aus. So verwendet der Chiphersteller diverse KI-Lösungen, die im Hintergrund laufen und die intern als "Krallen" bezeichnet werden. Diese verbrauchen den CEO zufolge eine Million Mal mehr Token, erledigen Aufgaben und entwickeln Tools sowie Software für Nvidia. Dieser nun viel größere Rechenbedarf muss wiederum finanziert werden, was allerdings durch in KI-Fabriken produzierte Token gewährleistet wird. Denn diese seien monetarisierbar und generieren entsprechend Umsatz, erklärt Jensen Huang. Mit der erhöhten Rechenleistung steige also gleichermaßen der Umsatz durch die Tokengenerierung.Wenn man sich Openclaw und seine Verbreitung ansieht: Linux brauchte rund 30 Jahre, um dieses Niveau zu erreichen. Openclaw hat Linux in nur drei Wochen überholt.
- Jensen Huang
Der Erfolg von Nvidia soll demnach darin liegen, dass das Unternehmen diese Systeme von Grund auf selbst entwickelt und sie so konzipiert, dass sie mit unglaublicher Effizienz Token generieren. "Nvidias Token-Ausbeute pro Watt ist um ein Vielfaches höher als die der Konkurrenz", ergänzt Jensen Huang. Auf derselben Veranstaltung stellte der Nvidia-CEO sein Unternehmen außerdem in den Mittelpunkt der Videospielindustrie und bezeichnete es gar als Begründer dieser. PCGH berichtete darüber an anderer Stelle.
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Quelle: Jensen Huang bei Morgan Stanley

Und wenn es das Ende der Fahnenstange wäre, dann wäre das echt ein haufen Geld und Energie, das in das System geflossen ist, bei solch minderer Qualität die Herauskommt.
Und ja, man sieht/hört immernoch wenn etwas mit LLMs generiert wurde.
Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass der aktuelle weg, so wie Modelle erzeugt werden besonders Nachhaltig ist, man siehe DeepSeek, die einfach ChatGPT mit einem Bruchteil der Kosten und Ressourcen "übernommen" haben und diese dann als OpenSource freigegeben haben.
Gut, OpenAI ist dem Untergang geweiht, entweder die werden aufgekauft (von Microsoft oder Google) oder gehen einfach Bankrott.
Einfach weil es keinen Finanzierungsplan der KIs gibt, denn Hardware und Energiekosten sind extrem hoch.
Und bei jeder Anfrage, kostet es dem Unternehmen wieder Energie, der Beschleuniger wird wieder etwas mehr verschlissen.
Und da noch das Problem mit der Skalierung kommt (die benötigten Reasourcen steigen Exponentiell zu der Leistung), wird das in Zukunft auch nicht günstiger sondern teurer.
Und OpenAI hat nunmal nichts um Geld zu verdienen (das bisschen Abo reicht in Zukunft nicht aus), während Google, Microsoft, Amazon usw. sich durch ihre Hauptgeschäfte das Querfinanzieren können.
Wenn man dann noch bedenkt, wie viele Server auf unserer Erde laufen und auf welchem Prozentsatz davon Linux, dürfte die Aussage durchaus bezweifelt werden.
Und dabei stehen wir in der Entwicklung der "KI" noch am Anfang.
Die jetzigen Modelle und deren Fähigkeiten sind bei weitem nicht das Ende der möglichen Fahnenstange.
Daher auch die aktuelle "Krise". Dabei geht es nicht primär darum, Kundschaft mit ChatGPT und Co. zu beglücken, sondern darum den Anschluss zur Konkurrenz bei der Entwicklung(Berechnung) neuer und besserer Modelle nicht zu verlieren.
Wer jetzt nicht investiert und "am Ball" bleibt, kann es auch gleich sein lassen.
In den 90er wurde noch viel per Zettel auf der Arbeit erledigt.
Als die PCs en vogue wurden kam das große Bangen um Arbeitsplätze; heute sitzen (gefühlt!) 9 von 10 Leute vor dem PC und schupsen Zahlen von links nach rechts.
Was wird also passieren wenn ki durchstartet?
9,9 vor dem PC oder wieder 1 zu 9 ?
Man kann froh sein (Pech haben?) das in DLand das alles langsammer geht.
Glaube nicht das ich bis zu meiner Rente im Jahr 2042 (Stand 2025) da noch ein großen Umbruch in DLand !erleben werde.
Bei all diesen tollen KI-Hype-Selbsbeweihräucherungs-News muss ich immer denken, wann KI die Leute ersetzt, die aktuell gerade meine Wertstofftonne leeren, oder so Typen wie mich, die gleich zum Kunden fahren, um dort eine läppische CR2032 auf einem Board zu tauschen?
Und dabei stehen wir in der Entwicklung der "KI" noch am Anfang.
Die jetzigen Modelle und deren Fähigkeiten sind bei weitem nicht das Ende der möglichen Fahnenstange.
Daher auch die aktuelle "Krise". Dabei geht es nicht primär darum, Kundschaft mit ChatGPT und Co. zu beglücken, sondern darum den Anschluss zur Konkurrenz bei der Entwicklung(Berechnung) neuer und besserer Modelle nicht zu verlieren.
Wer jetzt nicht investiert und "am Ball" bleibt, kann es auch gleich sein lassen.
Es wird genutzt wie immer: nicht zum Wohle der Menschheit, sondern zur Bereicherung und Machtansammlung weniger, auf Kosten vieler.
"Verantwortungsvoller Umgang" ist in einer Gewinnmaximierungs-getriebenen freien Marktwirtschaft nicht möglich.
Schritt 2: Bemängle, dass Linux eine langsame Entwicklung beim Marktanteil hinlegt.
Schritt 3: ?
Schritt 4: Profitiere.
Comedy Gold.