John Carmack kommentiert Multi-Threading-Fähigkeiten der id-Tech-5-Engine
Die Unterstützung von Mehr-Kern-Produkten durch die Software-Entwickler ist eines der Hauptanliegen von Intel. Laut bit-tech hat in einem diesbezüglichen Vortrag John Carmack über die Multi-Threading-Fähigkeiten der id-Tech-5-Engine berichtet.
Quelle: id Software
Rage soll durch die Mehr-Kern-Struktur der id-Tech-5-Engine eine bisher unerreichte Detailstufe haben.
Das Rendering wird bei der id-Tech-5-Engine, wie sie bei Rage zum Einsatz kommt, vollständig von einem Kern übernommen. Dies sei laut Carmack ein natürlicher Fortschritt von der bestehenden Mehr-Kern-Unterstützung, die die Engine in bisherigen Spielen hatte. Diese Technik funktioniert bei vielen Spielen, bei denen man die Logik und Simulationen von einem Thread und das Rendering-System von einem anderen Thread berechnen lassen kann.
Bei der id Tech 5 bearbeitet ein weiterer Thread verschiedene Aufgaben wie das Verteilen und Dekomprimieren von Daten auf der Spiele-DVD und der Festplatte. Auch wird ständig analysiert und überwacht, was gerade gerendert wird und es findet eine Transcodierung von Formaten statt, die für die GPU nützlich sind. All diese Vorgänge würden laut John Carmack ein Menge an Rechenleistung benötigen, aber dafür auch eine Detailstufe ermöglichen, wie sie bisher noch nicht realisiert wurde.
Weitere Threads übernehmen Aufgaben wie die Berechnung der übergeordneten K.I. in der Spiellogik. Die Kollisionsabfrage wird ebenfalls in einem leistungsstärkeren System abgearbeitet.
Einen Veröffentlichungstermin für Rage gibt es bislang noch nicht.
