Infineon: Keine Geldspritze mehr für Qimonda
Der mit 77,5 Prozent an seiner Tochter Firma Qimonda beteiligte Infineon-Konzern will keine finanzielle Hilfe mehr erteilen.
Infineon: Der Münchner Konzern nimmt seine Rolle auf dem deutschen Arbeitsmarkt ernst.
Auf Grund der anhaltend niedrigen Speicherpreise hatte Qimonda zuletzt einen Verlust in Höhe von 590 Millionen Euro eingefahren. Wolfgang Ziebart, der Chef von Infineon, sagte gegenüber dem Focus aus, dass Infineon nicht nur für die eigenen 15.000 Beschäftigten von Bedeutung wäre, sondern auch ein wichtiger Teil innerhalb der deutschen Wirtschaft sei.
Deshalb will Infineon verhindern, dass sich negative Entwicklungen von Qimonda auf den Mutterkonzern in München ausweiten - aus diesem Grund soll es keine weiteren Finanzspritzen für Qimonda geben.
