Hackerwettbewerb: Ubuntu siegt über Windows Vista und Mac OS X
Wie die Kollegen von Winfuture.de berichten, hat der Sicherheitsdienstleister Tipping Point im Rahmen der CanSecWest[/b], einer Sicherheitsmesse, einen "Hackwettbewerb" gestartet. [br]
Die Linux-Distribution Ubuntu konnte sich als einziges Betriebssystem gegen die Angriffe der Hacker behaupten
Ziel des Contests war das Erreichen des Zugriffs auf aktuelle Computer, welche mit den Betriebssystemen Mac OS X, Windows Vista Ultimate und Ubuntu Linux bespielt waren. Dem Bericht zufolge gab Macs OS X - welches bereits im Vorfeld für Aufsehen sorgte (MacOS X unsicherer als Windows Vista und Linux) - zuerst den Angriffen der Hacker nach, dicht gefolgt von Windows Vista. Als erfolgreicher Sieger der Veranstaltung konnte sich damit die Linux-Version Ubuntu wähnen.
Das Preisgeld in Höhe von 5.000 US-Dollar sowie ein Laptop von Fujitsu gingen an Shane Macaule, welcher sich zusammen mit Derek Callaway und Alexander Sotirov als Erster Zugang zu Windows Vista Ultimate - inklusive Service Pack 1 - verschaffen konnte. Wie genau sich der Experte in das System gehackt wird aus Sicherheitsgründen nicht erwähnt, jedoch soll er sich den Weg über eine Schwachstelle in Adobes Flash-Player gebahnt haben.
Mit dem Start des Spektakels um das Eindringen in fremde Systeme letzten Mittwoch, wurde gleichzeitig ein Preisgeld von 20.000 US-Dollar für das Knacken eines der genannten drei Systeme ausgesetzt. Vorraussetzung war jedoch, dass nur Lücken in den Betriebssystemen selbst ausgenutzt werden durften. Zu Ihrer und unserer Beruhigung gelang dies jedoch keinem der auf der CanSecWest anwesenden Experten.
Am zweiten Tag wurden die Regeln etwas gelockert, nun durften auch Schwachstellen in Programmen, welche Teil des Betriebssystems sind, angegriffen werden, was zum Aus für Mac OS X führte. Erst am dritten Tag konnten sich die Angreifer Zugang zu Windows Vista Ultimate verschaffen, denn nun war es auch gestattet Software von Drittanbietern unter Beschuss zu nehmen. Während des Wettkampfes gelang es jedoch keinem der Teilnehmer die Kontrolle über die Linux-Distribution Ubuntu zu gewinnen.