Polizei möchte Mordfall mit Hilfe von Amazon Echo aufklären
In einem seit längerer Zeit anhängigen Strafgerichtsprozess soll Amazon die Übertragungsprotokolle des am Tatort installierten Amazon Echo freigeben. Die Polizei hatte bereits andere Daten aus dem vernetzten Zuhause des potentiellen Täters extrahiert - was Amazon von seinem Assistenten Echo überhaupt speichert, ist jedoch völlig unklar.
In neuer brisanter Fall für Datenschützer: Im amerikanischen Bundesstaat Arkansas ist im Jahr 2015 auf ungeklärte Umstände Victor Collins tot im Whirlpool von James Bates gefunden worden. Bates wurde daraufhin des Mordes angeklagt, die Beweislage scheint allerdings noch nicht eindeutig genug zu sein.
Wie es der Zufall so will, hatte Bates sein Zuhause jedoch mit diversen Smart-Home-Gegenständen ausgestattet. Ein digitaler Wasserzähler wurde von der Polizei bereits ausgewertet. Nun möchte man darüber hinaus auch auf die Übertragungsprotokolle vom ebenfalls installierten Amazon Echo zugreifen. Amazon Echo nimmt schließlich ständig Geräusche auf, um gegebenenfalls Sprachbefehle entgegennehmen zu können. Nun erhofft man sich, dass Echo auch den Mord oder die Zeit vor und nach der Tat aufgezeichnet hat.
Amazon wird nun zur Mithilfe gebeten, indem das Unternehmen die Übertragungsprotokolle aushändigt. Der Konzern hatte bereits diverse Kundeninformationen über James Bates weitergegeben. Die Echo-App ist grundsätzlich in der Lage, vergangene Befehle erneut abzuspielen. Würde Amazon aber tatsächlich alle Aufnahmen auf längere Zeit sichern, würden Unmengen an Datenmüll anfallen. Die Idee, dass solche Daten dann vom Staat gegen den Eigentümer verwendet werden könnten, ist ein Dorn im Auge von Datenschützern.
Auch wenn es in einem Mordfall möglicherweise nicht ganz so verrufen erscheint, Übertragungsprotokolle eines digitalen Assistenten einzufordern, muss zukünftig freilich eine Regel gefunden werden, ob und wann solche Eingriffe des Staates in die Privatsphäre erlaubt sein sollten.
Quelle: The Verge
Und wenn das mit Klarnamen eventuell ins Netz gestellt word wäre es dir auch egal?
Ich habe Cortana aus und sonstige Dienste Deaktiviert zusätzlich nutze ich Spybot Antibeacon.
Wenn die zugehört haben dann wäre das ein ganz schöner eingriff in die Privatsphäre.
Vor allem im Schlafzimmer passieren bei uns recht Intime Dinge...
Das passiert so gutwie in jedem Schlafzimmer
Schönwäre es natürlich trotzdem nicht. Glaube aber kaum, dass jemand scharf aufStöhngeräusche ist
Du könntest natürlich den PC auch ausschalten, wenn es zur Sache geht
Ich habe meinen PC bei mir im Schlafzimmer stehen mit nem Mikrofon, glaubt ihr das Microsoft da mithört?
Ich habe Cortana aus und sonstige Dienste Deaktiviert zusätzlich nutze ich Spybot Antibeacon.
Wenn die zugehört haben dann wäre das ein ganz schöner eingriff in die Privatsphäre.
Vor allem im Schlafzimmer passieren bei uns recht Intime Dinge...
Man kann vermutlich viel gegen dich verwenden, das muss nicht gleich irgendwas mit Mord zu tun haben und sich nicht immer um ein Verbrechen handeln.
Naja wenn so eine Big Brother einrichtung hilft deine Unschuld zu beweisen waers schon fuer denn Arsch so einen beweiss Perse auszuschliessen !
Wenn du es aber warst naja shit Happens , dann ist das natuerlich alles Boese , also da gibts schon auch verschiedene sichtweisen ...
solange man nichts gezielt gegen mich verwerden kann (abgesehen von einem Kapitalverbrechen wie Mord) ist mir das eigentlich ziemlich wurst wenn ich ehrlich bin ...