Palworld auf PC: Neue Schätzungen zeigen überraschende Plattform-Dominanz
Neue Schätzungen zeichnen ein deutliches Bild der Plattformverteilung von Palworld. Vor allem Steam soll den Erfolg tragen, während Playstation und Xbox weit dahinterliegen.
Neue Schätzungen von Alinea Analytics zeigen eine auffällige Verteilung der Verkäufe von Palworld. Demnach entfällt der überwiegende Teil der kostenpflichtigen Exemplare auf Steam. Pocketpair selbst bestätigt zwar inzwischen mehr als 40 Millionen Spieler, konkrete Verkaufszahlen nennt das Studio jedoch nicht. Sämtliche Verkaufs- und Umsatzangaben stammen daher aus Modellrechnungen und sind als Schätzungen zu verstehen.
Steam ist deutlich vorn
Nach Berechnungen des Unternehmens wurden bislang rund 30,5 Millionen Exemplare verkauft. Davon sollen etwa 27,1 Millionen über Steam verkauft worden sein. Die Analysten sprechen von einem Anteil von rund 86 Prozent aller Verkäufe. Rechnerisch entsprechen 27,1 Millionen von 30,5 Millionen allerdings knapp 89 Prozent, weshalb die Prozentangabe vermutlich auf einer anderen oder ungerundeten Datengrundlage basiert.
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Auch seit dem Start von Version 1.0 am 10. Juli 2026 soll Steam den größten Zuwachs verzeichnet haben. Alinea schätzt die zusätzlichen Verkäufe dort auf knapp 1,5 Millionen Einheiten. Auf der Playstation sollen im gleichen Zeitraum rund 300.000 Exemplare hinzugekommen sein, auf der Xbox lediglich etwa 70.000. Damit hätte sich Palworld auf Steam seit dem Versionssprung ungefähr fünfmal häufiger verkauft als auf der Playstation und mehr als zwanzigmal häufiger als auf Xbox.
Spielerzahlen und Game Pass als entscheidender Faktor
Parallel dazu erreichte das Survival-Spiel laut der Analyse am zweiten Wochenende nach Version 1.0 erneut nahezu eine Million gleichzeitig aktive Spieler auf Steam. Damit lag der Höchstwert sogar über dem des ersten Wochenendes nach Veröffentlichung der neuen Version.
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Die vergleichsweise schwachen Xbox-Verkäufe lassen sich allerdings nicht unmittelbar als geringes Interesse interpretieren. Der Titel erschien dort direkt im Game Pass. Viele Nutzer konnten das Spiel deshalb ohne zusätzlichen Kauf ausprobieren. Laut Alinea beenden Game-Pass-Spieler ihre Sitzungen zudem häufiger bereits nach wenigen Stunden, während Steam-Nutzer das Spiel bewusster erwerben und langfristiger spielen.
Neben den Verkaufszahlen schätzt Alinea Analytics den Bruttoumsatz aus Softwareverkäufen auf rund 700 Millionen US-Dollar. Dabei handelt es sich jedoch nicht um den Gewinn von Pocketpair. Von diesem Betrag müssen unter anderem Plattformgebühren, Steuern, Rückerstattungen sowie Entwicklungs- und Betriebskosten abgezogen werden.
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Quelle: Alinea Analytics
