AMDs Fluid Motion Frames 2: Das sagt das PCGH-Team dazu!
PCGH kommentiert aktuelle Ereignisse aus der Welt der PC-Hardware, IT-Branche, Spiele und Technik. Lesen Sie die persönlichen Meinungen der Redaktionsmitglieder. Heute zum Thema "AMDs Fluid Motion Frames 2".
Das Format "Redaktion intern: Das sagt das PCGH-Team" gibt Ihnen Einblicke in die Redaktion fernab vom Heft, Online-Kolumnen oder Videos. Jeder PCGH-Redakteur gibt hier seinen persönlichen Kommentar zu einem aktuellen Thema ab. Dabei behandeln wir nicht nur die ganze Welt der PC-Hardware, sondern auch Spiele inklusive aktueller Konsolentitel, Filme und ganz allgemein Technik-Trends - welche in mannigfaltiger Art und Weise unser tägliches Leben beeinflussen. "Das sagt das PCGH-Team" erscheint regelmäßig am Wochenende. Das Thema diesmal:
AMDs Fluid Motion Frames 2
Hintergrund: Frame Generation für "alle Spiele" dank Treiber
AMD hat mit Fluid Motion Frames 2 (Kürzel: FMF 2 oder AFMF 2) eine treiberbasierte Frame Generation an den Start gebracht, die durch interpolierte Zwischenbilder für ein flüssigeres Gaming-Erlebnis sorgt. Das Besondere daran: Im Gegensatz zu Nvidias DLSS (Frame Generation) oder AMDs eigenem FSR (ebenfalls FG) muss FMF 2 nicht von Entwicklern selbst per Hand ins Spiel integriert werden. Stattdessen können Radeon-Nutzer die Technologie in fast allen modernen Spielen direkt über den Adrenalin-Software-Treiber aktivieren, ohne dass zusätzliche Daten von der Spiele-Engine angepasst benötigt werden. Unterstützt werden dabei Grafikkarten der Radeon-RX-Serien 6000/7000 sowie integrierte GPUs der 700M- und 800M-Modelle.
Mit dem neuesten Adrenalin-Treiber 24.9.1 verlässt FMF 2 offiziell den Preview-Status und verspricht nur logische, aber ordentliche Leistungssteigerungen, wenn AMDs Angebot (zusammengefasst unter dem HYPR-RX-Schirm) vollends genutzt wird, inklusive FSR-Upsampling und AFMF-2-Frame-Generation. Neu ist auch die API-Unterstützung von OpenGL und Vulkan sowie das Feature Variable Graphics Memory (VGM). Letzteres ermöglicht es, bis zu 75 Prozent des Systemspeichers als Grafikspeicher für integrierte GPUs zu nutzen, was besonders für Notebooks und Handheld-PCs interessant ist.
AMDs FMF 2 bietet im Vergleich zur ersten Version neue KI-optimierte Einstellungen für eine bessere Bildqualität und spürbar geringere Latenz. Wie jede Frame-Generation-Technologie gibt es bei Fluid Motion Frames 2 Kompromisse, die sich im Spiel etwa in Form von Artefakten oder einer höheren Eingabeverzögerung äußern. Dennoch stellt FMF 2 als Treiberlösung einen Sprung nach vorn für PC-Spieler dar und könnte für viele Gamer ein echter Kaufgrund sein - zumal weder Nvidia noch Intel zum Redaktionsschluss eine ähnliche treiberseitige Lösung im Angebot vorweisen können.
Was das PCGH-Team über die Frame Generation via Radeon-Treiber als Angebot denkt, erfahren Sie unverblümt in unserer Bildergalerie. Wie stehen Sie zum Thema Fluid Motion Frames 2 von AMD? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Um zu kommentieren, müssen Sie auf PCGH.de oder im Extreme-Forum eingeloggt sein. Sollten Sie bisher noch keinen Account haben, könnten Sie sich hier unverbindlich registrieren. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die geltenden Forenregeln.


- sie haben AMD-Karten, oder Intel, oder Matrox Mystique
- es ist nicht nativ? Iiihh, machs weg!
- beim Lesen ist mir sofort ein Bild in den Kopf geschossen, Name fällt mir jetzt nicht ein. Langes, weißes, wallendes Haar, testet Gaminghocker.
Gibt es beim DLSS verschmähen ein Altersgefälle, also verschmähen es tendenziös eher die Älteren in der Redaktion? (wenn das viel zu privat ist, dann nicht antworten, alles gut ❤️
Objektiv gesehen ist es keine gute Idee DLSS zu verschmähen, denn es macht das Bild oftmals besser als nativ.
LG
mecks
Und daran wird sich, wie ein simples rekursives Gedankenexperiment zeigt, auch nie etwas ändern: Könnte eine KI zwischen zwei beliebigen Frames "0" und "1000" das mittige Zwischenbild "500" exakt und 100 Prozent Artefakt-frei berechnen, dann könnte sie auch zwischen "0" und "500" vollkommen exakt und fehlerfrei die Nummer "250" einschieben, zwischen "250 und "500" die "375", etc.. Wäre das möglich, bräuchte man zumindest von nicht-interaktiven Passagen (also zum Beispiel ganzen Spielfilmen) nur den ersten und den letzten Frame.
Man darf es ja auch nicht nutzen, um von 30 auf 60 zu kommen, denn da würde man direkt merken, dass es nix bringt. Man muss vorher schon native 70 haben, dann darfst du es einschalten. Aber wer brauchs dann noch?
Der zutiefst Objektive meint nach wie vor ... AFMF ist extremer Schmu und Userverarsche.
Ich hab AFMF2 bisher nur in Frospunk 2 ausprobiert, wo man eigentlich keine FG benötigt und da ist mir das gar nicht wirklich aufgefallen. Das interne FG hingegen, scheint weniger gleichmäßig zu arbeiten.
Da an dem PC mit der AMD eh ein 4K/60 Schirm hängt, profitiere ich auch nicht wirklich von solchen Techniken.
Also regular 45 bis 50 FPS und durch AFMF entsprechend das doppelte.
Ohne AFMF spielte es sich aber weniger smooth. Ab 50 FPS war es, naja, spielbar. Generell empfinde ich die meisten Games ab 50 bis 60 FPS als ausreichend flüssig um es spielen zu können. Mit AFMF fühlte sich die Range von 45 bis 60 FPS als mehr als 60 FPS an.
Ich hatte bei Star Wars dann mit FPS Limit auf 50 gespielt und war überrascht wie gut es sich anfühlt. Die Kameraführung war butterweich, was bei nur nativen 50FPS aber eher nie der Fall ist.
Zum Ende der Woche kann ich es auch Mal 30 FPS Limit testen.
Mit teilweise 45 bis 50 FPS war es ein angenehmeres Spielen als ohne AFMF2.
AMDs FG durch FSR3 hingegen sorgt für ein seltsames Verhalten von Zielmarkierungen und ähnlichem.