Ryzen 3 5300G: Overclocker stellt neue Rekorde für Vierkern-APU ein
Der Ryzen 3 5300G zählt zu jenen Zen-3-APUs, die (noch?) nicht für den Markt der Selberbauer veröffentlicht wurden. Potent allerdings ist sie, wie Overclocker "Safedisk" beweist. Mit einem CPU-Takt von maximal 5,52 GHz setzte er den Chip an die Spitze verschiedener Quad-Core-Disziplinen.
Unser Test des Ryzen 7 5700G zeigt, dass AMD eine sehr potente APU-Generation für den DIY-Markt veröffentlicht hat. Während wir das Review zum Ryzen 5 5600G mit sechs CPU-Kernen noch nachreichen werden, gibt es die Vierkern-APU Ryzen 3 5300G lediglich für OEM-Kunden. Hier und da sickert dann aber doch mal einer der Kombiprozessoren durch. Overclocker "Safedisk" konnte sich einen der begehrten Zen-3-Quadcores sichern - und brach gleich mehrere Vierkern-OC-Rekorde.
So bewältigte er den "Y-Cruncher" mit knapp 5,4 GHz in 53 Sekunden und 681 Millisekunden, dicht gefolgt von Übertakter "NoMS", der mit einem Ryzen 3 Pro 5350G zuvor noch 54 Sekunden und 947 Millisekunden erreicht hatte. Auf Platz drei folgt die längere Zeit schnellste 4-Kern-CPU: Für 55 Sekunden und 273 Millisekunden musste man den Core i7-7740X seinerzeit aber noch auf 6,4 GHz takten.
Ryzen 3 5300G: Mehrere CPU-Rekorde für die Zen-3-APU
Im Geekbench gelang es "Safedisk", den Ryzen 3 5300G auf 5,52 GHz zu übertakten. Heraus kam ein Score von 32.200 Punkten. "NoMS"s Ryzen 3 Pro 5350G folgt mit 31.642 Punkten, ein Ryzen 3 5300G von "Splave" mit 31.517. Auch in "GPUPU 1B" konnte sich "Safedisk" mit einem Wert von 2 Minuten, 2 Sekunden und 651 Millisekunden auf den Vierkern-Thron setzen. Dazu übertaktete er seine APU auf 5,52 GHz. Zum Vergleich: Der schnellste Core i7-7740X ist mit 7,061 GHz fast eineinhalb Minuten langsamer.
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Für seine Rekorde musste "Safedisk" der APU selbstverständlich mit Flüssigstickstoff Beine machen. Außerdem brachte er ein Asus ROG Crosshair VIII Extreme und 16 GiB Arbeitsspeicher zum Zuge. Es handelte sich um G.Skills Ripjaws V DDR4-2066-Speicher (CL14-14-14-28-1T).
Quelle: HW-Bot
