Oculus Rift: "Room Scale" im Video demonstriert

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"Room Scale" ist prinzipiell auch mit Oculus Rift möglich.
Quelle: Oculus VR

Der Entwickler vom HTC-Vive-Vorzeigespiel Fantastic Contraption zeigt in einem Video, wie die "Room Scale"-Funktion auch mit den 3D-Controllern der Oculus Rift möglich ist. Für eine lückenlose Erkennung wäre allerdings ein unorthodoxes Kamera-Setup erforderlich, für das man das Spiel gar nicht erst optimieren werde.

Bei der Virtual-Reality-Lösung HTC Vive ist es dank Lighthouse-Erkennung auch möglich, sich im Raum zu bewegen, um sich in Spielen "fortzubewegen". Von Haus aus bietet das Oculus-Rift-Headset eine solche Funktion nicht. Für eine vergleichbare Funktionsweise müssen Endkunden noch auf das Erscheinen der 3D-Controller warten, das für das zweite Halbjahr 2016 angesetzt ist. Der Entwickler vom VR-Puzzlespiel Fantastic Contraption zeigt nun in einem Video, wie Room-Scale auch mit der Oculus Rift möglich ist.

In seinem Demo-Video verwendet Andy Moore, der Entwickler, ein Kamera-Setup, welches von Oculus VR gar nicht vorgesehen ist. Eine Kamera steht am Boden gegenüber des Spielers, die zweite Kamera ist in der gegenüberliegenden Ecke des Raumes auf Höhe des Spielerkopfes so angebracht, dass sie von oben nach unten filmt. Mit dieser Installation erreicht Moore eine quasi lückenlose 360-Grad-Erkennung seiner Bewegungen. Das von Oculus vorgesehene Setup installiert die Kameras aber lediglich auf der selben Linie vor dem Spieler. Da beide Kameras mit dem PC verbunden werden müssen - nicht so bei der kabellosen Vive-Lösung - ist Moores Setup recht umständlich.

Dies ist auch der Grund, weshalb man Fantastic Contraption nur für das offizielle Kamera-Setup optimieren werde. Die Erkennung bleibt damit auf 180 Grad beschränkt. Nachdem bei Oculus Rift auch keine virtuellen Begrenzungslinien im Raum angezeigt werden, an denen die Erkennung endet, ist die Benutzerfreundlichkeit noch eher eingeschränkt. Andy Moore zieht das Fazit: "Room Scale ist möglich, aber Oculus Rift nutzt man besser im Sitzen oder Stehen."

Ob Oculus VR bis zum Erscheinen der 3D-Controller noch Anpassungen trifft, damit Moores Setup einfacher zu bewerkstelligen ist, bleibt fraglich. Eher wahrscheinlich ist, dass der Hersteller damit bis zur nächsten Version seines Virtual-Reality-Headset wartet. Eventuelle Neuigkeiten zu Oculus Rift gibt es stets auf unserer Themenseite.

Quelle: Vrodo

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