Oculus Rift enthält elektronische Komponenten für ungefähr 200 US-Dollar
Eine kürzliche Analyse der für die Oculus Rift verwendeten Bauteile ergab, dass sich der Gesamtwert auf etwas mehr als 200 US-Dollar beläuft. Auch wenn die Teile von Sensor und Controller berücksichtigt wurden, so beinhaltet die Rechnung trotzdem nur die elektronischen Komponente und nicht die gesamten Herstellungskosten.
Die Einzelteile der Oculus Rift wurden kürzlich von IHS Markit Technology einer Analyse unterzogen. Dabei ging es darum, den Gesamtwert der von verschiedensten Herstellern gelieferten, elektronischen Bauteile zu ermitteln. Dabei kam ein Endpreis von etwas mehr als 206 US-Dollar heraus, ungefähr 35% der veranschlagten 599 US-Dollar, für die die Rift verkauft werden soll. Auch wenn die Bauteile aus dem Sensor und dem mitgelieferten Xbox One Controller mit einberechnet wurden, so fügt sich der Herstellungspreis nicht nur aus diesen Komponenten zusammen.
Der Großteil der Kosten kommt natürlich vom Headset selbst. Rund 140 US-Dollar, was fast 70% der Kosten ausmacht, werden dafür aufgebracht. Das teuerste Element ist dabei das AMOLED-Display, welches von Samsung gefertigt wird. Es bietet auf 3,51 Zoll eine Auflösung von 1200 x 1080 Pixel. Neben den integrierten Kopfhörern tragen aber auch die vielen, extra für die Rift angefertigten PCBs einen nicht zu unterschätzenden Teil zu den Kosten bei. Die Notwendigkeit für die individuellen Platinen wird auf den recht komplexen Aufbau der Oculus Rift zurückgeführt.
Auch der Sensor drückt den Gesamtpreis nochmal ein Stück nach oben. Verantwortlich dafür ist die verbaute Kamera, welche die Position des Headsets im Raum misst und die Bewegungen umsetzt. Ein weiterer Faktor sind die vielen, verschiedenen Zulieferer. Unter ihnen befinden sich neben Samsung auch Firmen wie Texas Instruments, Nordic Semiconductor und Toshiba. Laut Palmer Luckey, dem Gründer von Oculus, soll der Verkaufspreis nur geringfügig höher sein, als die Kosten zur Herstellung der Oculus Rift.
In der Aufstellung nicht inbegriffen sind alle weiteren Bauteile, wie die Gehäuse der Komponenten oder die Linsen für das Headset. Auch die Entwicklungskosten für Soft- und Hardware sind nicht mit einberechnet. Allerdings ist nicht bekannt, welche Abmachungen Oculus mit den Herstellern getroffen hat. Die von IHS Markit Technology verwendeten Preise beziehen sich auf Ermittlungen zu einzelnen Preisen.
Mehr zur Oculus Rift finden Sie auf der Themenseite.

Dazu wäre es mir neu das Oculus Spiele entwickelt oder das es großflächig Entwickler unterstützt.
Und nebenbei: Sicher ist das Standard. Die kommende Titan X kostet in der Herstellung vermutlich auch nur 200 wenn überhaupt, bei anderen Elektronikgeräten sieht es nicht anders aus.
Entwicklung kostet Geld, da kann man das Produkt am Ende nicht zum Herstetllungspreis verkaufen.
Dazu wäre es mir neu das Oculus Spiele entwickelt oder das es großflächig Entwickler unterstützt.
Abgesehen von den Platinen und wohl der Kamera ist das Standard, also keine Entwicklungskosten.
Dazu wäre es mir neu das Oculus Spiele entwickelt oder das es großflächig Entwickler unterstützt.
Hört sich jedenfalls danach an.
35% Materialkosten halte ich für absolut normal, besonders bei Produkten, bei denen es im Vergleich zu z.B. Smartphones eher um kleine Absatzzahlen geht.
Wäre es damit fair, zu sagen dass der $400 preis, der ewig lang behauptet wurde, absolut möglich gewesen wäre?
Hört sich jedenfalls danach an.