Oculus Rift steht noch im Fokus, Nachfolger frühestens 2019
Im Rahmen der Veranstaltung Oculus Unwrapped hat Jason Rubin, der Vizepräsident für Content bei Oculus VR, Fragen in einem Interview mit einer englischsprachigen Webseite beantwortet. Dabei gab er bekannt, dass vor 2019 nicht mit einem Nachfolger für die aktuelle Oculus Rift zu rechnen ist. Stattdessen wird 2018 das günstige Oculus-Go-Modell veröffentlicht.
Die Oculus Rift war das erste richtige Virtual-Reality-Headset für den PC, doch schnell gab es Konkurrenz in Form der HTC Vive und Produkten von vielen weiteren Herstellern. So starte Microsoft 2017 eine Mixed-Reality-Initiative, welche kostengünstige VR- und AR-Headsets von Partner wie Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo und Samsung umfasst. Trotzdem sieht man bei Oculus VR keinen Bedarf an einer schnellen Veröffentlichung eines Oculus-Rift-Nachfolgers. Wie Jason Rubin, Vizepräsident für Content bei Oculus, in einem Interview mit der Webseite VRFocus.com preisgegeben hat, soll ein Nachfolger für die Oculus Rift - also praktisch eine Oculus Rift 2 - frühestens 2019 erscheinen.
Das bedeutet nicht, dass man bei Oculus VR das nächste Jahr nur mit Däumchen drehen verbringen wird - stattdessen wird die Facebook-Tochter das Produktportfolio um weitere Parallelprodukte ergänzen. So soll Anfang 2018 das günstige Oculus-Go-Headset, eine mobile und leistungsschwächere 200-Dollar-Brille, welche im Gegensatz zu Samsungs Gear VR kein Smartphone benötigt, erscheinen. Weiterhin soll im Laufe des kommenden Jahres auch ein kabelloses High-End-Headset an Software-Entwickler ausgeliefert werden, dass momentan unter der Bezeichnung "Santa Cruz" entwickelt wird. Das Projekt Santa Cruz verfügt über Inside-Out-Tracking, wodurch die Position der Controller besser erkannt werden soll und neue Gesten möglich werden können. Das Santa-Cruz-Headset benötigt wie Oculus Go keinen externen Computer, es soll im Vergleich zu diesem aber leistungsfähiger und teurer werden.
Kaufinteressenten sollten unbesorgt eine Oculus Rift kaufen, so Jason Rubin, da diese weiterhin im Fokus des Unternehmen stehen werden. Käufer der Rift müssen sich nicht davor fürchten, in nächster Zeit mit veralteter, nicht unterstützter Hardware dazustehen. Für Oculus VR hat es momentan vorang, den Preis der Oculus Rift dauerhaft reduzieren zu können um einen größeren Markt zu erreichen. Wichtiger als das Veröffentlichen neuer Hardware ist für Rubin der Ausbau der Softwarebibliothek. Bezüglich der Konkurrenz durch Konsolenhersteller Sony gab der Content-Vizepräsident von Oculus VR an, dass er diese Entwicklung positiv sehe, aber Oculus sich auf den PC-Markt konzentrieren will. Dennoch gab sich Jason Rubin kritisch: ob Oculus den PC-Markt erstürmen und eine ausreichend große Menge an Nutzern halten kann, wird sich zeigen. Die teure Entwicklung von Hardware und VR-Inhalten bringt ein gewisses Riskio mit sich.
Quelle: VRFocus.com via 4Players.de, Gamestar.de

. Eines der ausgereiftesten VR-Games überhaupt, was die Grafik, Touch-Steuerung und Möglichkeiten betrifft.
Ein Softwareentwickler kann natürlich frei entscheiden, welche Brillen er untersützt. In Steam wird ja unter jedem einzelnen Spiel angegeben, welche Brillen untersützt wird.
Steht da nun die Rift dabei, ist die Sache sicher. Steht nur Vive dabei, solltest du dir die Steam-Kommentare zum Spiel genauer anschauen. Hier finden sich i.d.R. schnell Hinweise, ob die Rift auch einwandfrei funktioniert oder gar voll unterstützt wird. Ich glaube, bei PavlovVR steht auch nur Vive, dass Spiel untersützt aber voll und ganz die Rift - mit allem drum und drann wie Ingame-Anzeigen und Sonderfunktionen.
Ja RoboRecall ist genial
Munter bleiben!
Wie unklug.
Ich finde die Vive Steuerpads übrigens sehr gut. Auch wenn ich nicht in Zweifel ziehe, dass die Rift TouchController wohl besser sind. Hatten ja genügend Zeit sich bei der Konkurenz inspirieren zu lassen. FO 4 und L.A. Noire steuern sich jedenfalls wunderbar mit den Vive Controllern.
Exklusive Spiele sind doch in Ordnung bzw. völlig legitim. Die Exklusiven Spiele würde es fast alle nicht geben, wenn sie nicht "Exklusiv" wären. Die Spiele gibt es nur, weil die Exklusivität einen Zweck erfüllen soll. Wenn ich nun sage "keine Exklusiven Spieler mehr", würde das überhaupt keinen Sinn ergeben. Ich würde ja den anderen den Spielspaß nehmen, den sie mit Exklusiven Spielen haben.
Das sind doch auch unsere Gesetze in der freien Marktwirtschaft. Der Stärkere setzt sich durch, die Schwachen werden platt gemacht. Früher oder später wird HTV VR Laufbahn enden, Google Übernahme stand doch auch schon im Raum. Ob Google, Facebook, Microsoft, Apple oder wer auch immer, die kann man doch alle in einen Sack stecken.
@ Touch Steuerung Vive. Naja, Tests und viele Benutzer sprechen eine andere Sprache - gerade in Bezug auf Laufarbeit und Fallout 4. Du von "wunderbar & sehr gut".
Wie immer liegt dann wohl die Wahrheit in der Mitte.
War das gerade ein Plädoyer für Oculus? Sind wir schon so weit, dass wir nach Atari vs. Amiga und AMD vs. NVidia jetzt auch bei Rift vs. Vive haben?
Wie unklug.
Ich finde die Vive Steuerpads übrigens sehr gut. Auch wenn ich nicht in Zweifel ziehe, dass die Rift TouchController wohl besser sind. Hatten ja genügend Zeit sich bei der Konkurenz inspirieren zu lassen. FO 4 und L.A. Noire steuern sich jedenfalls wunderbar mit den Vive Controllern.
Facebook bringt die Unterstützung anderer Brillen im Grunde überhaupt nichts. Die wollen mit den Spielen selbst ja kein Geld verdienen. Wäre nur Arbeit, die Games für die Vive Knüppel mit den komischen Touchpads und anderer Handstellung anzupassen.
Immerhin wurde das "aktive Vorgehen" gegen die Möglichkteit, Rift Spiele mit Revive zu spielen, beendet. Quasi wird erlaubt, Rift Spiele mit Revive zu spielen.
Anders herum würden Bethesda Spiele wie Fallout 4 VR so oder so keine Rift Untertützung erfahren, da die Bethesda Mutter Zenimax mit Facebook im Rechtstreit liegt / lag.
Das ist doch ein ganz spezieller Fall. Hat nichts mit exklusiver Vermarktung zu tun.
Mich interessiert das gar nicht. Entweder gehts oder geht nicht. Rumfummeln brauche ich nicht. Exklusive Spiele sind halt Werbung, die doch jeder Plattform-Betreiber legitim machen kann. Wie Half Life 2 nicht ohne Steam lief oder die ganzen Konsolen-Exklusiven Spiele. Kann doch jeder programmieren (oder lassen) für welche Plattform auch immer. Verkaufsfördernde Maßnahmen. Stört mich nicht. PC hat auch niemanden, der exklusive PC-Spiele programmiert.
Hinter Vive steht halt nix. Außer Steam, und Steam verdient natürlich auch an Rift Besitzern, die über Steam kaufen. Und primär geht es Steam um den Softwareverkauf. Ob es HTC-Vive noch in paar Jahren gibt, interessiert doch Steam nicht wirklich.
Facebook hingegen vermutet die Zukunft der Kommunikation und das Metaverse hinter der VR Technik. Hier geht es um die Vormachtsstellung.Favebook 2.0 VR.
Softwareverkäufe interessieren im Grunde nicht.