Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

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Die Oculus Rift wird wohl teurer als 350 US-Dollar.
Quelle: Oculus VR

In einem Interview mit dem Gründer von Oculus VR, Palmer Luckey, erklärte dieser auf die Frage, ob die Oculus Rift noch bei einem Preis um die 350 US-Dollar liege, dass die Virtual-Reality-Brille (VR) teurer werden würde. Als Grund nennt er unter anderem das Erreichen bestmöglicher Qualität.

Der Release der Oculus Rift liegt mit dem ersten Quartal 2016 nun in greifbarer Ferne und es kommt somit die Frage auf, auf welchen Preis sich Interessierte wohl einstellen müssen. Nachdem die ersten beiden Development-Kits noch 300 bzw. 350 US-Dollar kosteten, ist die letzte Diskussion um den Preis der Rift bereits eine Weile her. In einem Interview von Ben Lang, Redakteur des Online-Magazins Road to VR, fragt dieser den Oculus VR-Gründer Palmer Luckey, ob man sich immer noch in der Region um 350 US-Dollar bewege. Palmer Luckey gesteht daraufhin, dass sich der Preis inzwischen erhöht habe und rechtfertigt dies auch sogleich:

Laut Luckey sei seit den beiden Entwickler-Kits inzwischen einiges mehr an Technologie verbaut worden, die bei Erscheinen der Kits noch gar nicht verfügbar war. Er betont, man möchte nicht aufgrund der gestiegenen Popularität möglichst großen Profit aus der Virtual-Reality-Brille schlagen. Viel mehr sei man in einen Zielkonflikt geraten, ob man eine Brille zu dem geringst möglichen Preis entwickeln möchte und Qualitätseinbußen in Kauf nehme, oder als erste verfügbare VR-Brille auf dem Markt die bestmögliche Erfahrung liefern möchte.

Letztendlich sei man zu dem Schluss gelangt, dass es inzwischen weitere Hersteller von VR-Brillen gebe und dass damit auch günstigere Alternativen verfügbar werden. Die Oculus Rift siedelt sich also im High-End-Sektor an und nutze hochwertig Linsen, eigens entwickelte Bildschirme und ein hochentwickeltes Tracking-System, was den Preis in die Höhe getrieben habe. Der Preis bewege sich zwar in einer Region um die 350 US-Dollar, werde aber teurer angesetzt sein. Luckey hebt aber hervor, dass die Rift zu dem tatsächlichen Preis die beste Qualität bieten werde, die man erhalten könne. Während andere Hersteller günstige Hardware anbieten wollen, möchte man sich bei Oculus über die Qualität hervortun.

Quelle: Road to VR

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    • Kommentare (7)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von AltissimaRatio BIOS-Overclocker(in)
        AW: Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

        also ein Produkt für Nerds würde VR auf PC sowieso werden da ja bekanntlich nur ~15% einen PC haben der das stemmt. Da kann das auch gleich 4xx€ kosten. Weil diejenigen die bisher aufs Geld geschaut haben werden den Rechner nicht dafür haben ganz einfach..

        Das mit Kopfhörern raff ich auch nicht ganz, jeder andere Hersteller überlässt diese Entscheidung den Kunden. Einfach nicht nachvollziehbar.
      • Von AltissimaRatio BIOS-Overclocker(in)
        AW: Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

        also ein Produkt für Nerds würde VR auf PC sowieso werden da ja bekanntlich nur ~15% einen PC haben der das stemmt. Da kann das auch gleich 4xx€ kosten. Weil diejenigen die bisher aufs Geld geschaut haben werden den Rechner nicht dafür haben ganz einfach..

        Das mit Kopfhörern raff ich auch nicht ganz, jeder andere Hersteller überlässt diese Entscheidung den Kunden. Einfach nicht nachvollziehbar.
      • Von IceGamer Software-Overclocker(in)
        AW: Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

        Zitat von Tradon
        Hast du schon Tests an den Kopfhörern der Endkundenversion durchgeführt?
        Das braucht man nicht, da reicht der menschliche Verstand:

        Wenn ich mir für 300€ relativ teure Kopfhörer kaufe, die auf Klangneutralität oder ähnliches ausgelegt sind, dann brauch ich mir keine Test zu irgendwelchen 50-100€ Kopfhörer anschauen, denn die werden, wenn ich nicht wie'n kleines Kind auf ULTRA BASS BOOST stehe, immer schlechter abschneiden. Zudem wird die Oculus 400$ +- kosten. Wenn da dann noch der Controller, ca. 40€ und die Kopfhörer X eingepreist sind, dann können das keine 100€ Kopfhörer sein, sondern finden sich dann in der 20€ Klasse wieder.

        Die Brille soll im High-End-Segmant angesiedelt sein, aber da will man keinen Billigschrott. High-End-Kopfhörer fangen auch erst bei 200€ an...
      • Von Tradon Komplett-PC-Aufrüster(in)
        AW: Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

        Zitat von IceGamer
        mit billigen Kopfhörern abgespeist
        Hast du schon Tests an den Kopfhörern der Endkundenversion durchgeführt?
      • Von Wuffel0815 PC-Selbstbauer(in)
        AW: Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

        Bin auch mitlerweile mehr bei der Valve und der Sony VR. Die Sony VR ist mein absoluter Favorit, aber leider wird sie wohl nicht den PC unterstüzen. Vieleicht überlegt sich das Sony aber ja noch.
        Aber die Oculus,...nä schlechter tragekomfor, Kopfhörer zwang, und den echten Bock haben die jetzt auch noch mit den steuerungseinheiten gebracht. Die eigene Steuerung muss zusätzlich bezahlt werden und der XBox controler wird aufgezwungen. Ich lass es jetzt lieber.
        Aber "Konzeptlos" hat einen neuen Namen!
      • Von z4x Freizeitschrauber(in)
        AW: Oculus Rift: Laut Oculus-Gründer Palmer Luckey inzwischen über 350 Dollar

        Seh ich auch so, für mich wäre der Kontroller unnötig genauso wie die Kopfhörer.
        Hoffentlich haben die noch irgnedeine option, dass man das auch ohne Kontroller oder Kopfhörer kaufen kann.
        Sind dann bestimmt eh irgendwelche 7.1 marketing Dinger.

        Aber mich soll es nicht stören ich warte da eh noch 1-2 Jahre bis ich mir so eine VR Brille hole.
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