Geforce: Treiberleichen aufräumen bringt viel Speicherplatz
Mit einem Update des Geforce-Treibers hinterlässt Nvidia noch einiges an Datenmüll in Form von Treiber-Kopien auf dem PC. Löscht man diese, kann man schnell mehrere Gigabyte Speicher auf dem Datenträger frei räumen. Verwendet man die automatische Update-Funktion von Geforce Experience, lässt sich das Ersparnis verdoppeln.
Quelle: PC Games Hardware
Nvidia Geforce: Treiber-Müll aufräumen bringt mehrere GByte freien Speicher
Installiert man einen neuen Geforce-Treiber, ist es mit dem Löschen des heruntergeladenen Treibers nicht getan, um unnötigen Datenballast loszuwerden. Die Kollegen von gameplayinside.com haben eine Übersicht erstellt, wo zusätzliche Kopien während einer Treiber-Installation angelegt werden, die unnötig Speicherplatz wegnehmen. Das betrifft zunächst einen temporär genutzten Ordner unter Win (C:) > Nvidia > DisplayDriver, wo jeder Treiber nochmal separat gespeichert wird. Je länger man das System also nicht neu aufgesetzt hat, desto größer wird der Ordner. Bei uns war er, ohne den aktuellen Treiber installiert zu haben, 2 Gigabyte groß. Der Ordner kann komplett gelöscht werden.
Zusätzlich haben sich mit der Benutzung von Geforce Experience zwei Datengräber aufgetan. Aktiviert man die automatische Update-Funktion in der Software, wird jeder Treiber nach einem Download nochmal separat gespeichert – ebenso wie die Update-Dateien für Geforce Experience selbst. Im Ordner Win (C:) > ProgramData > NVIDIA Corporation > NetService können alle .exe-Dateien gelöscht werden. "ProgramData" ist übrigens ein versteckter Ordner, der nur bei entsprechenden Einstellungen angezeigt wird.
Zu guter Letzt legt Geforce Experience eine Bibliothek unter Win (C:) > Program Files > NVIDIA Corporation > Installer2 an, die benötigt wird, falls die Software mal zurückgesetzt werden soll. Kommt das nicht in Frage, kann der Inhalt des Ordners (nicht der Ordner selbst) gelöscht werden. Die Inhalte werden automatisch gelöscht, wenn man eine "saubere Installation" durchführt (per Haken in der Installation auswählbar). Insgesamt können sich so unnötige Daten im zweistelligen Gigabyte-Bereich anhäufen. Vor allem wenn eine kleine SSD als Systemlaufwerk genutzt wird, lohnt sich das manuelle Reinigen alle paar Monate.
Wie viele GByte konnten Sie durch die Tipps freischaufeln? Haben Sie bei Radeon-Grafikkarten ähnliche Erfahrungen gemacht? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit.

Erledigt das der CCleaner nicht auch mit?
Tja, vor 5 Minuten registriert, Hallo übrigens, und schon ca. 2 GB freigeschaufelt. Na, wenn Das mal kein guter Einstieg ist
Mal eben 10GB durch den Trick freigeräumt ... Danke. Habe nur ne 120GB SSD als OS Platte; das war bitter nötig
Da bleibt es aber auch nur einmal drin
Also immer nur das was als letztes installiert wurde.
Ein Schelm der böses dabei denkt, vielleicht bekommt AMD es einfach hin saubere Installationen abzuliefern wo es nichts gibt zum löschen.