Geforce GTX 650 im Test: Spiele-Benchmarks

49
Test Raffael Vötter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Palit Geforce GTX 650 OC
Quelle: PC Games Hardware

GTX 650 im Test bei PC Games Hardware: Nvidias GK107 kennen wir bereits von der Geforce GT 640 und aus diversen Notebooks. Auf der neuen Geforce GTX 650 bekommt der kleinste Kepler-Chip endlich die Speichertransferrate, die er braucht. Ob das genügt, um AMDs Radeon HD 7770 und HD 7750 das Fürchten zu lehren?

Geforce GTX 650 im Test: Batman Arkham City (DX11)

Die Unreal Engine 3 gehört zu den verbreitetsten Grafikmotoren und darf daher nicht fehlen. In Batman: AC ist sie auf dem neuesten Stand. Das aktuelle Spiel um den "Dunklen Ritter" bietet einen integrierten Benchmark an, den wir jedoch nicht nutzen. Stattdessen spielt unsere Testszene im Außenbereich des Gerichtsgebäudes an der Park Row, wo wir Batman von einem Hochhaus in Richtung des Vorhofes hinabgleiten lassen. Den Benchmark starten wir erst kurz nach Beginn des Gleitfluges, um reproduzierbare Nachladeruckler zu vermeiden. Nach dem Absprung vom zweiten Haus, auf dem wir zwischenlanden, stoppen wir die Vorwärts- und Gleitbewegung, sodass der maskierte Herr Wayne mitten zwischen die wartenden Gegner fällt. Damit der Benchmark besser nachstellbar wird, verzichten wir auf Gegenwehr und lassen Batman einige Schläge einstecken, bevor die 30 Sekunden um sind.

Im Grafikmenü schalten wir alle Einstellungen auf die höchstmögliche Option - nur GPU-Physx bleibt aus und MSAA bei 4x. Zudem wählen wir im Treiber der Grafikkarte 16:1 AF an, da diese Option im Spielmenü fehlt. Vsync ist deaktiviert und ein Fps-Lock vermeiden wir über die mehrfach vorhandene Option "bSmoothFrameRate=False" in der Datei bmengine.ini.

Batman

Geforce GTX 650 im Test: Battlefield 3 (DX11)

Battlefield 3 ist das von unseren Lesern meistgewünschte Testspiel - kein Wunder angesichts der Pracht und des Hardware-Hungers. Für unseren Benchmark nutzen wir die erste Mission der BF 3-Singleplayer-Kampagne: "Operation Swordbreaker". Der Benchmark besteht aus einer 30-sekündigen Auseinandersetzung Ihres Trupps mit einigen Widersachern auf einem Parkplatz. Markenzeichen der Szene sind viele Partikeleffekte (Feuer sowie Rauch), die dynamische KI und durch Explosionen ausgelöste, allerdings skriptbasierte Physikeffekte (Destruction 2.0). Die Szene ist überdurchschnittlich anspruchsvoll, in weiten Teilen des Spiels werden Sie höhere Bildraten zu Gesicht bekommen - sobald es aber actionreich zur Sache geht, gelten unsere Messwerte.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Battlefield 3 verwendet die topmoderne Frostbite-2.0-Engine, die eine realistisch anmutende Beleuchtung auf den Bildschirm zaubert. Licht und Schatten werden mithilfe des Deferred Renderers auch bei etlichen Lichtquellen in einer Szene flott berechnet - doch trotz aller Effizienz: Eine solche Grafikpracht kostet Leistung. Zumal wir im "Ultra"-Detailgrad samt aktiver MSAA/FXAA-Kantenglättungskombination testen, sodass selbst High-End-Beschleuniger hier an ihre Grenzen getrieben werden.

BF3

Geforce GTX 650 im Test: Crysis 2 (DX11 + Hi-Res-Tex)

Der zweite Teil der Crysis-Trilogie wird von der für Cross-Platform ausgelegten Cryengine 3 befeuert. Nach dem Patch auf Version 1.9 sowie mit dem auch im Benchmark verwendeten Hi-Res-Texture-Pack ist die Grafik wieder mit an der Spitze des Genres angelangt. Die Liste der Schlagworte fängt bei Tessellation an und hört mit Variable Shadow Penumbra nicht auf. Wir verwenden für unsere Grafikkarten-Benchmarks eine 20-sekündige Szene aus der siebten Mission "Dead Man Walking" ("Lebender Toter"). Diese stellt eine der forderndsten Szenen im Spiel dar, die kurz nach einem Checkpoint (freies Speichern erlaubt Crytek nicht) zu finden ist. Neben vielen Effekten im Bild nimmt auch die KI in Form mehrerer feuernder Ceph-Aliens teil.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Im Grafikmenü wählen wir im Direct-X-11-Modus die Voreinstellung "Ultra" und aktivieren die hochauflösenden Texturen. Damit ist zugleich das spielinterne Post-Processing-Antialiasing eingeschaltet. Wie in den Vorgängern erweitern wir das spielintern auf circa 4:1 festgelegte AF auf 16:1 per Treibereinstellung im Catalyst- bzw. Geforce-Treiber.

Crysis 2

Geforce GTX 650 im Test: Starcraft 2 (DX9)

Starcraft 2 zählt neben World of Warcraft zu Blizzards Aushängeschildern und ist einer meistverkauften Titel des Jahres 2010 - Teil 2 "Heart of the Swarm" wird für 2012/3 erwartet. Technisch bietet Starcraft 2 einen Deferred-Renderer samt HDR-Pipeline und Ambient Occlusion; AMD und Nvidia bieten AA-Support per Treiber-Hack. Nach wie vor nutzen wir unsere Benchmark-Sequenz aus dem Endgame einer intensiven 2-on-2-Multiplayer-Partie. Hierbei treffen in einer Massenschlacht etliche Einheiten der Terraner, Protoss und Zerg aufeinander. Daher erreichen wir auch in niedriger Auflösung trotz flinker CPU und aktuellem Patch 1.51 samt seiner Grafikoptimierungen durchschnittlich kaum mehr als 55 Fps. Da Blizzard bis heute keine Option für Kantenglättung liefert, muss dieses wichtige Extra wie auch der anisotrope Filter im Treiber aktiviert werden. Direct X 9 und ein Deferred Renderer erlauben das normalerweise nicht, sodass AMD und Nvidia auf Hacks zurückgreifen, um dies zu ermöglichen. Ähnliches geschieht auch in UE3-Titeln, die wie Mass Effect 2 DX9 nutzen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Aufgrund der Besonderheiten der Engine sind transparente Schatten mit Kantenglättung in Starcraft 2 besonders schwierig performant zu meistern - in der ersten Hälfte unserer 60-sekündigen Benchmarksequenz erzeugt das Protoss-Mutterschiff ein Tarnfeld für ein Dutzend Protoss-Träger, die genau diese transparenten Schatten werfen.

Starcraft 2

Geforce GTX 650 im Test: The Elder Scrolls 5 Skyrim (DX9)

Was tut man, wenn ein Spiel "überflüssig" läuft? Man aktiviert die bestmögliche Bildqualität - wir testen Skyrim mit Supersample-AA. Skyrim ist grafisch zwar hübsch, hardwareseitig wohl auch aufgrund der Konsolenherkunft jedoch nicht besonders anspruchsvoll. Wir nutzen das, um in dem Direct-X-9-Titel Supersample-Kantenglättung über den Catalyst-Treiber bzw. den Nvidia Inspector zu aktivieren - bei Letzterem, sprich Geforce-Karten, passen wir dabei das Textur-LOD auf -1.0 an, um eine der Radeon vergleichbare Bildqualität zu erzielen.

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Unser Benchmark findet im Außenbereich bei Secunda's Kiss (auf Deutsch: Secundas Sockel) statt und lässt unseren Spielcharakter 30 Sekunden vom Gebirge in Richtung Westlicher Wachturm mitten durch ein dicht bewachsenes Fichtendickicht laufen. Das Supersample-Antialiasing kostet hier zwar viel Leistung, beruhigt aber auch das Bild enorm, ohne die Unschärfe des ebenfalls gebotenenen, von uns aber ungenutzten FXAA zu erzeugen. Ansonsten sind im Grafikmenü die Voreinstellungen "sehr hoch" aktiv, den Antialiasing-Grad senken wir jedoch auf 4 Samples, da ansonsten auch High-End-Karten in der höchsten Auflösung nur mehr unspielbare Fps-Raten unterhalb von 20 Bildern pro Sekunde erzeugen.

Skyrim

Geforce GTX 650 im Test: Diablo 3

Die Engine von Diablo 3 basiert auf DirectX 9, ist aber trotz ihres Alters mit einem Deferred Renderer ausgestattet und in Sachen Multi-Threading modern aufgestellt: Die Skalierung mit der Prozessorzahl und dessen Threads ist deutlich besser als bei Starcraft 2, welches mehr als zwei Kerne völlig ignoriert. Der Renderer zaubert eine hübsche Beleuchtung auf den Schirm, wurde von Blizzard jedoch nicht mit Multisampling-Fähigkeiten ausgestattet, mehr als Fast-Approximate-AA (FXAA) bietet das spieleigene Grafikmenü nicht an. Aufgrund des flimmerarmen Contents im Comic-Look stört das reine Postfilter-AA aber nur auf den ersten Blick, schon nach einiger Zeit wirkt die Grafik wie aus einem Guss - ansehnlich, glatt und handwerklich sauber, aber technisch keineswegs beeindruckend. Erfreulicherweise ist der Hardware-Hunger dazu passend winzig: Ein kleiner Dualcore-Prozessor nebst fünf Jahre alter Mittelklasse-Grafikkarte genügt für Diablo 3; auch aktuelle IGPs und Mobilchips stemmen die Anforderungen Diablos. Soll es die volle Packung an Effekten und Pixelmenge sein, lohnt sich aber auch ein aktuelles Modell.

Unsere Test-Szene spielt direkt vor den Toren Neu-Tristrams zu Beginn des ersten Akts. Dort wehren wir zusammen mit den KI-gesteuerten Stadtwachen mehrere Wellen Untoter ab (30 Sekunden Benchmarkdauer). Abseits von dynamischen Schatten sind hier relativ viele Partikel zu sehen - diese Szene ist zwar fordernd, aber kein Worst-Case. Vor allem läuft das Geschehen reproduzierbar ab, was für akkurate Benchmark-Werte unabdinglich ist. Wie sich nach wenigen Spielstunden in Diablo 3 zeigt, sind im späteren Verlauf durchaus niedrigere Bildraten zu sehen, gerade Partikelorgien in Form von Flächenzaubern machen der Hardware - vor allem dem Prozessor - zu schaffen. Für aktuelle Systeme ist das nur ein theoretisches Problem, denn jeder Vierkerner mit mindestens 3 GHz stemmt in unserer Testszene dreistellige Fps und ist daher auch diesen Ernstfällen gewachsen: Diablo 3 im Test: CPU-Benchmarks von 20 Prozessoren - Athlon 64 X2 bis Ivy Bridge.

Diablo 3

Geforce GTX 650 im Test: WoW Mists of Pandaria

World of Warcraft Quelle: PC Games Hardware World of Warcraft Wir vergleichen die Grafikkartenleistung in WoW anhand der Version 5.0.4 im DX9-Modus. Zwar handelt es sich bereits um die Engine-Version des Addons Mists of Pandaria, wir nutzen aber unsere bewährte Benchmark-Szene in der ersten Lich-King-Welt, dem Heulenden Fjord. Der Benchmark besteht aus einem 80-sekündigen Flug von Fort Wildervar nach Westwacht. Der Fjord gehört nach wie vor zu den hübschesten und forderndsten WoW-Welten. Die DX11-Grafik ist übrigens nicht besser als unter DX9, es kommen keine zusätzlichen Effekte zum Einsatz - der fortschrittliche Renderpfad bringt "nur" bessere Bildraten auf den Schirm.

WoW
49
  1. Seite 1 Geforce GTX 650 im Test: Spezifikation, Emission
  2. Seite 2 Geforce GTX 650 im Test: Testsystem
  3. Seite 3 Geforce GTX 650 im Test: Spiele-Benchmarks
  4. Seite 4 Geforce GTX 650 im Test: Fazit
    • Kommentare (49)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von mhmdemin PC-Selbstbauer(in)
        Bei HD Auflösung, also 1920x 1080 ist die AMD 7750 deutlich schneller als die GTX 650. Ich denke das diese Angabe nicht im Test fehlen sollten, daher nicht ganz objektiv. Und die GTX 650 kostet genauso viel wie eine AMD 7770 die im durchschnitt 30-40% schneller ist.
      • Von mhmdemin PC-Selbstbauer(in)
        Bei HD Auflösung, also 1920x 1080 ist die AMD 7750 deutlich schneller als die GTX 650. Ich denke das diese Angabe nicht im Test fehlen sollten, daher nicht ganz objektiv. Und die GTX 650 kostet genauso viel wie eine AMD 7770 die im durchschnitt 30-40% schneller ist.
      • Von majinvegeta20 Lötkolbengott/-göttin
        Wenn der Preis auf unter 100 Euro fällt, durchaus ein interessante Karte.
        Liegt genau zwischen der HD 7750 und der HD 7770, verbraucht aber um ein vielfaches weniger als diese und die Lautstärke in 3D ist auch top.

        Für sparsame PCer ist die Karte eine gute Empfehlung.
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von AmdFreak9900
        mimimimi , man sieht deine herrausredens künnste schon,denn die letzen drei die hier was auf mein post geschrieben haben, haben ja alle eine "grüne" Karte.
        du solltest bei den Fakten bleiben junge. Das hat nix mit einer grünen oder roten Karte zu tun. Aber you made my Day .
        Habe bei dir im Forum öfter gelesen das du gleich die Leute als Fanboys betitelst weil sie deine Post kritisieren. Dein Post hier im Thread zb. ist das einzige was man kritisieren muss. Denk mal drübernach bevor du postest. Es ist schon frech leuten zu unterstellen das ihre Benchmarks falsch sind, aber dein Kumpel seiner ist richtig. Ich behaupte mal die LEute von PCGH kennen sich besser mit Hardware und Software aus als dein Kumpel und sie wissen auch besser wie und was man Benchen muss.Bevor du sowas in frage stellst belese dich und dann poste.
      • Von AmdFreak9900 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von stefan79gn
        bevor du irgendwelche Teste und Ergebnisse in frage stellst, sie als falsch deklarierst, solltest dudir im klaren sein das die Systeme,randbedingungen,Testsequenzen 100%tig gleich sein müssen um gleiche Werte zubekommen. Und selbst dann hast du Unterschiede.Und das System von deinem kumpel was in deinen Augen ja anscheinend bessere Ergebnisse liefert, ist sicher nicht wie das Testsystem. Also ist deine Aussage blödsinn und nix anderes.

        mimimimi , man sieht deine herrausredens künnste schon,denn die letzen drei die hier was auf mein post geschrieben haben, haben ja alle eine "grüne" Karte.
      • Von stefan79gn BIOS-Overclocker(in)
        bevor du irgendwelche Teste und Ergebnisse in frage stellst, sie als falsch deklarierst, solltest dudir im klaren sein das die Systeme,randbedingungen,Testsequenzen 100%tig gleich sein müssen um gleiche Werte zubekommen. Und selbst dann hast du Unterschiede.Und das System von deinem kumpel was in deinen Augen ja anscheinend bessere Ergebnisse liefert, ist sicher nicht wie das Testsystem. Also ist deine Aussage blödsinn und nix anderes.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk