Geforce vs. OpenCL-Performance: Luxmark springt pünktlich für Maxwell zurück auf alte Werte

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GK110(B) - erst mit 334.67er-Treibern zeigt er sein OpenCL-Potenzial.
Quelle: PC Games Hardware

Seit Erscheinen der Kepler-Generation von Grafikkarten ist Nvidia für die im Vergleich zum Vorgänger mangelnde Compute-Performance unter OpenCL kritisiert worden - unter anderem auch von PC Games Hardware. Doch es gab ein Kuriosum - welches nun, pünktlich zum anstehenden Maxwell-Launch, behoben worden ist.

Maxwell steht in den Startlöchern und pünktlich zum Launch der Geforce GTX 750 und 750 Ti wird es im Internet wieder Dutzende von Testberichten mit einer Flut von Benchmarks geben. Die meisten werden sich auf den 3DMark stürzen, viele Tests integrierter Spiele-Benchmarks werden dabei sein und die besseren Reviews werden wie immer versuchen, die echte Spiele- und auch Compute-Leistung abzubilden. Nicht selten werden dabei Ergebnisse mit höchst verschiedenen Treibern in ein Diagramm gepresst, oft leider ohne klare Bezeichnung der verwendeten Version. Warum das sehr problematisch sein kann, zeigt unser kleiner Vorab-Test noch ohne Maxwell anhand bekannter Geforce- wie Radeon-Modelle und des öffentlich verfügbaren Nvidia-Beta-Treibers 334.67.

Im Rahmen unserer Tests stellen wir etliche Messungen an, die nie den Weg ins Heft oder in einen Online-Artikel finden, allein um die restlichen Ergebnisse zu veri- oder falsifizieren sowie um den Eigenheiten der Architekturen auf die Schliche zu kommen. Zu diesem mehr oder weniger inoffiziellen Benchmark-Reigen gehört auch der OpenCL-Benchmark Luxmark 2.0, den wir in der 64-Bit-Version verwenden.

Zu Fermi-Zeiten stellten die nötigen Ray-Tracing-Berechnungen eine Stärke der Nvidia-GPUs dar, der OpenCL-1.0-Treiber erbrachte in allen drei Tests eine Leistung auf Augenhöhe mit der Radeon-Konkurrenz gleicher Generation. Doch dann kam AMDs HD 7970 sowie die restliche GCN-Garde und brachten mit ihrer wesentlichen moderneren Architektur einen großen Schub in Sachen Raytracing-Performance. Nvidias Kepler-Chips hingegen konnten hier nicht mithalten, die Performance gegenüber den Fermi-Modellen sank gar deutlich. Hinzu kam der Treiberwechsel von OpenCL 1.0 auf 1.1 und ein - zufällig? - damit einhergehendes, unerklärliches Absinken der Performance. Auch der Entwickler des Luxmark konnte sich in der Diskussion mit PC Games Hardware vor einiger Zeit diesen Leistungsabfall in den Geforce-Treibern beziehungsweise das schlechte Abschneiden Keplers nicht erklären.

Spätestens mit dem oben angesprochenen Geforce-Treiber 334.67 Beta hat sich die Diskussion darüber jedoch erledigt, ob die niedrigere Performance mit dem Wechsel auf OpenCL 1.1 zusammenhängt, denn auf diesem Stand - AMD und Intel unterstützen bereits 1.2 - ist auch der neue Treiber, welche die Performance wieder zurück auf das alte Niveau hebt. Betrachtet man nur die Kepler-Chips, sieht es nach einem großen Performance-Sprung aus, doch der Abgleich mit den Fermi-Resultaten zeigt, dass lediglich die alte Performance wieder hergestellt worden ist.

Doch trotz der deutlichen Leistungssteigerung kommen die Kepler-Chips nicht an die aktuellen Radeon-Spitzenmodelle heran und können - wie im Falle der GTX 680 - gerade einmal zu den Fermi-Karten mit vergleichbarer Modellnummer aufschließen. Der GK110 in der GTX Titan liegt allerdings deutlich über deren Niveau.

Unsere Anfrage an Nvidia, ob und warum man am OpenCL-Treiber ausgerechnet jetzt etwas geändert hätte, blieb bislang unbeantwortet. Möglicherweise sieht man gute Chancen für die kommende Maxwell-Generation, auch in Märkten, welche auf konkurrenzfähige OpenCL-Performance setzen (*hust* Apple *hust*) - doch das ist reine Spekulation.

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    • Kommentare (25)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce vs. OpenCL-Performance: Luxmark springt pünktlich für Maxwell zurück auf alte Werte

        Zitat von N0-F4-K_E
        Soll ich noch n Paar suchen?!??!

        Viel Spass weiterhin Unwahrheiten zu verbreiten.

        CUDA schreibt man nur für Nvidia Karten, OpenCL für alle, für wirklich alle, darum wird es auch immer genutzt wo es sinn macht oder kann dein SmartPhone CUDA? oder dein Tablet? hm?! OpenCL läuft überall!

        Gerne! Suche einen Renderer, der nicht nach CUDA verlangt ...
      • Von flozn Freizeitschrauber(in)
        AW: Geforce vs. OpenCL-Performance: Luxmark springt pünktlich für Maxwell zurück auf alte Werte

        Zitat von N0-F4-K_E
        Soll ich noch n Paar suchen?!??!

        Viel Spass weiterhin Unwahrheiten zu verbreiten.

        CUDA schreibt man nur für Nvidia Karten, OpenCL für alle, für wirklich alle, darum wird es auch immer genutzt wo es sinn macht oder kann dein SmartPhone CUDA? oder dein Tablet? hm?! OpenCL läuft überall!

        Gerne! Suche einen Renderer, der nicht nach CUDA verlangt ...
      • Von silent-hunter000 Software-Overclocker(in)
        Da die Titan unbeschnitten ist müsste es im zu erwartenden Bereich sein. (Ausgenommen der Treiber spinnt.....)
      • Von Colonel Faulkner
        AW: Geforce vs. OpenCL-Performance: Luxmark springt pünktlich für Maxwell zurück auf alte Werte

        Sind 16955 Punkte mit einer Titan beim HDR Benchmark OpenCL GPU im zu erwartenden Bereich, oder zu wenig?
      • Von Euda Software-Overclocker(in)
        AW: Geforce vs. OpenCL-Performance: Luxmark springt pünktlich für Maxwell zurück auf alte Werte

        Durchaus nachvollziehbar, für mich allerdings inakzeptabel.
      • Von BlAdE66 Komplett-PC-Käufer(in)
        AW: Geforce vs. OpenCL-Performance: Luxmark springt pünktlich für Maxwell zurück auf alte Werte

        Zitat von BlAdE66
        Habe mit meiner GTX 570, die Szene Luxball HDR getestet.
        Ich komme nur auf 5112 Samples/sec. Treiber ist 334.67, mache ich was falsch?
        So,habe den Treiber nochmal neu installiert und die Karte hat wieder ihre alte Performance sprich: 8455 Samples/sec.
        Scheint wirklich so, als habe Nvidia mit absicht die Performance runtergeschraubt.
      Direkt zum Diskussionsende
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