Volta: Nvidia soll Fertigungsauftrag bei TSMC eingereicht haben
Aus Fernost stammt das Gerücht, dass Nvidia einen Auftrag bei TSMC platziert habe, um die ersten Volta-GPUs produzieren zu lassen. Es gehe vorerst um High-Performance-Computing-Ableger, die in 12 nm gefertigt würden. Dabei handle es sich um einen verbesserten und günstigeren 16-nm-Prozess.
Nachdem es im Januar bereits Gerüchte gab, dass Nvidia seine Grafikchips der Volta-Generation bei TSMC in 12 Nanometer fertigen lasse, soll Nvidia inzwischen den Auftrag bei dem taiwanesischen Auftragsfertiger eingereicht haben. Digitimes.com gibt einen chinesischen Bericht wieder, dessen Verfasser entsprechende Dokumente gesehen haben möchte. Die Rede ist von HPC-Chips (High-Performance-Computing) für den Server-Bereich. Den dürfte Nvidia mit Volta wegen bereits abgeschlossener Verträge vorerst priorisieren. Erfahrungsgemäß könnte es sich um die GV100-GPU handeln.
12 nm bedeutet allerdings nicht, dass ein großer Vorteil seitens der Fertigung zu erwarten ist. Die aktuellen Pascal-GPUs werden in TSMCs 16FF+-Verfahren gefertigt, das bereits Verbesserungen gegenüber dem ursprünglichen 16FF mit sich brachte. Alternativ gibt es den flächenoptimierten 16FFC (FinFET Compact). Gerüchten zufolge handle es sich bei 12 nm um eine weiter verbesserte 16-nm-Fertigung mit besseren Spannungscharakteristika und etwas höherer Performance. Den Dokumenten zufolge soll Xavier, ein Tegra-SoC mit 512 Volta-Shadern und acht CPU-Kernen, ebenfalls in TSMCs 12 nm gefertigt werden. Nvidia kündigte das "AI Supercomputer SoC" bereits im September 2016 offiziell an und bestätigte, dass TSMC die Fertigung in einem verbesserten 16-nm-Prozess übernehmen werde - die Gerüchte scheinen dahingehend also zu stimmen.
Die Platzierung eines Auftrags bedeutet nicht, dass die Fertigung sofort beginnen wird. Nvidia kündigte eine Verfügbarkeit erster HPC- und Xavier-Chips ab Ende 2017 an. Ein Produktionsbeginn ab Sommer würde demzufolge noch ausreichen. Die Endkunden-GPUs könnten 2018 folgen, vielleicht wieder angeführt von einem GV102.

bei 14/16 nm war das ja nur dir Abstand der finFet zueinander und normale Strukturen sind um ein vielfaches größer.
@Paladin: Schöner Zipfel als Avatar^^
Der Release von Vega ist der beste Zeitpunkt für einen Kauf, die 2017er Modelle beider Hersteller sind alle draußen und bis die nächsten Karten irgendwann 2018 kommen hast Du mindestens 6-8 Monate.
Warten lohnt sich dann nicht mehr falls Du die Leistung brauchst.
Warum bauen sie denn ihre GPUs nicht selber? Ach ich weiß, dann wären es bloß Attrappen aus Holz...
@topic
Da ist noch nicht mall der letzte Riemen auf der Orgel, werden hier schon weitere Gen's eingeläutet.
Vega nada Q2/17, Pascal GP102 vermutlich in Customs erst April/Mai verfügbar, Volta "vermutlich" 2018 am Start, man man man. Wie soll man da eine vernünftige Kaufentscheidung fällen.
Warte ich oder kauf ich in naher Zukunft :-\
GCN war zumindest bei den Teildeaktivierten Chips genau so effizient.
Die arbeiten bei den Fertigungsprozessen bereits an den physikalischen Grenzen. Da gibts dann nurmehr entweder es geht ganz oder garnicht.
Ps. Ja, riesige Sprünge wie damals erwarte ich nicht.