Nvidia Turing: Erste Notebooks mit Geforce GTX 1160 sollen noch dieses Jahr erscheinen

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Nvidia Turing: Erste Notebooks mit Geforce GTX 1160 sollen noch dieses Jahr erscheinen
Quelle: Nvidia

Nachdem ein Lenovo-Mitarbeiter kürzlich erst öffentlich verlauten ließ, dass Nvidias nächste Grafikkartengeneration, angeführt von der Geforce GTX 1180, im Herbst erscheinen soll, berichtet eine Webseite, dass Lenovo 2018 ein aktualisiertes Legion-Y530-Notebook mit einer GTX 1160 anbieten wolle. Diese nutze weiterhin 6 GiByte Grafikspeicher.

Nvidias Pascal-Nachfolger, der im Endkundenbereich auf den Namen Turing hören soll, stehe bekanntlich in den Startlöchern. Die Gerüchteküche spekuliert noch über eine mögliche Vorstellung im Rahmen der Gamescom Ende August, wobei ein Lenovo-Mitarbeiter auf der E3 2018 eine Veröffentlichung spätestens im Herbst in Aussicht stellte, angeführt von der Geforce GTX 1180. Nun berichtet die Webseite laptopmedia.com, dass Lenovo noch im laufenden Jahr sein Legion-Y530-Notebook mit einer GTX 1160 in einer 6-GiByte-Variante als Option auflegen wolle. Die Quelle könnte derselbe Mitarbeiter sein.

Viele Details nennt laptopmedia.com nicht. Wer spekulationsfreudig ist, kann davon aber ein paar mögliche Informationen ableiten. In seinen 60er-Grafikkarten setzt Nvidia üblicherweise kleinere 106er-GPUs ein, wohingegen die zwei nächst größeren Schwestern die 104er-Chips nutzen. Demnach könnte Nvidia nach der Geforce GTX 1180 und GTX 1170 mit GT104 relativ schnell eine GTX 1160 mit GT106 auflegen, ohne allzu viel Zeit verstreichen zu lassen. Der Einsatz einer stärker beschnittenen GT104-GPU wäre denkbar, aber unwahrscheinlich, sollte die ausgereifte 12-nm-Fertigung zum Einsatz kommen.

6 GiByte Grafikspeicher - wahrscheinlich in Form von GDDR6 - sprächen für ein 192 Bit breites Interface wie bei der Geforce GTX 1060. Sollte die RAM-Menge stimmen, wäre keine nennenswerte Speichererhöhung mit der Turing-Generation zu erwarten. Das wiederum erscheint schlüssig, da DRAM zurzeit teuer ist und größere Mengen die Kosten weiter in die Höhe treiben würden. Letztendlich könnte der Lenovo-Mitarbeiter aber auch einfach falsch informiert sein, womit jegliche Spekulation hinfällig wäre.

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    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Borkenpopel1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von wurstkuchen
        Wer ist denn bitte so dumm und kauft die """Founders""" Karten? Das sind ja einfach billige OEM Karten mit Fön als Lüfter.
        Evtl. Leute die ihre KArte unter Wasser setzen möchten? Tellerrand und so
      • Von Borkenpopel1 Software-Overclocker(in)
        Zitat von wurstkuchen
        Wer ist denn bitte so dumm und kauft die """Founders""" Karten? Das sind ja einfach billige OEM Karten mit Fön als Lüfter.
        Evtl. Leute die ihre KArte unter Wasser setzen möchten? Tellerrand und so
      • Von wurstkuchen BIOS-Overclocker(in)
        Wer ist denn bitte so dumm und kauft die """Founders""" Karten? Das sind ja einfach billige OEM Karten mit Fön als Lüfter. Marn... ich hatte nicht mehr mit nem Launch gerechnet. ZUM KOTZEN diese Hinhaltetaktik. Jetzt hab ich doch noch einen Laptop gekauft und ärgere mich dann schwarz in 2 Monaten, wenn eine Laptop 1150 die Leistung einer 1060 hat.
      • Von RawMangoJuli Lötkolbengott/-göttin
      • Von wurstkuchen BIOS-Overclocker(in)
        Na toll... also lieber n neu gekauften Laptop zurückgeben? Was mit mit der 1150?
      • Von RivaTNT2 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Hilps
        Wieso denn nicht? Fuer Full HD reicht das meist noch und eine grosse Masse nutzt noch diese Aufloesung. Es gibt ja auch die Moeglichkeit, fuer einen gewissen Aufpreis die hoehere Variante mit mehr Speicher zu kaufen. War auch bei der GTX 770 und 780 schon so. Bei Maxwell und Pascal haben sie es nur in der Einstiegs- bzw. Mittelklasse gemacht.
        Dass solche Karten angeboten werden stört mich an sich auch nicht, dass allerdings das 3GB Modell der 1060 weniger Shader hat als das Modell mit 6GB grenzt für mich aber schon an Betrug. Bei der GTX 1050 hat man's ja auch mit der Erweiterung "Ti" kenntlich gemacht.
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