Geforce-Treiber 372.54 WHQL bereitet Probleme
Der bis gestern noch aktuelle Geforce-Treiber mit der Versionsnummer 372.54 WHQL bereitet bei einigen Nutzern Probleme. Das reicht von Fps-Verschlechterungen über flackernde Desktops mit 144-Hertz-Monitoren bis hin zu Blue-Screens in der Dauerschleife. Wer Probleme hat, sollte einen älteren Treiber installieren oder den 372.70 WHQL nutzen.
Auf allen möglichen sozialen Plattformen machen gerade Nutzer von Geforce-Grafikkarten schlechte Luft. Grund dafür ist der bis gestern noch aktuelle Treiber 372.54, der trotz seiner WHQL-Zertifizierung zahlreiche Probleme verursachen soll. Die Fehler sind vielfältig, scheinen aber nicht gerade wenige Nutzer zu betreffen. Weniger schwerwiegend ist wohl eine schlechtere Performance in älteren Spielen, wenn auch sehr nervig.
Problematischer wird es, wenn die Darstellung im normalen Desktop flackert und man nicht weiß, dass eine Herabsetzung von 144 auf 120 Hertz helfen kann. Nur durch das Zurückspielen auf einen älteren Treiber lassen sich bei einigen Nutzern Artefakte in Spielen verhindern, beispielsweise schwarze Kästchen im gesamten Bild. Spezifisch in Fallout 4 sorgt das SSAO beim Treiber 372.54 WHQL dafür, dass der Pipboy nicht mehr ablesbar ist. Darüber hinaus gibt es Berichte über Blue-Screens, die bei einem Nutzer sogar in einer Endlosschleife auftraten. Erst die komplette Neuinstallation des Betriebssystems soll geholfen haben.
Nvidia hatte bereits bestätigt, dass im Laufe des heutigen Tages ein neuer Game-Ready-Treiber erscheinen soll, der 372.70 WHQL ist mittlerweile auch verfügbar. Er sollte die meisten Probleme wieder beheben. Wer sich nicht gedulden möchte, kann einen älteren Treiber installieren. Die Probleme scheinen sowohl mit Pascal- als auch mit Maxwell-GPUs aufzutreten, vorwiegend aber mit Ersteren.
