Reshade in Geforce Experience: Offizieller Start des bekannten Modding-Tools
Wie der Grafikkartenhersteller Nvidia angekündigt hat, wird das Modding-Tool Reshade bald Einzug in den Treiber Geforce Experience halten. Das bislang experimentelle Werkzeug dient zur individuellen optischen Anpassung von PC-Spielen mittels verschiedener Filter.
Das Auge spielt bekanntlich mit, nur gefällt manchem Spieler die Grafik des Spiels nicht immer. Wer selbst Hand anlegen will, kann mit Tools wie Reshade seit vielen Jahren bestimmte Shader-Effekte wie Farbkorrekturen oder Optionen zum Nachschärfen des Bildes einstellen. Nvidia hat nun verkündet, dass in der kommenden Woche eine neue Version des Geforce-Treibers bzw. Geforce Experience erscheinen wird. Diese beinhaltet das Tool Reshade.
Grafikfilter für Spiele
Mit Reshade können Nutzer verschiedene grafische Filter auf ihre PC-Spiele anwenden, um die Grafik den eigenen Vorstellungen anzupassen. So können neben Farbkorrekturen auch "Raytracing"-Effekte hinzugefügt werden. Aktuell kann man in der experimentellen Version von Reshade die grafischen Effekte in Spielen mit Direct X 9, 10, 11 und auch Direct X 12 einstellen. Zudem können Spieletitel mit OpenGL Gebrauch von Reshade machen. Zum Marktstart der Nvidia Geforce GTX 1660 Super am 29. Oktober soll der neue Treiber Geforce Experience inklusive der offiziellen Version von Reshade erhältlich sein.
Ebenfalls lesenswert: Nvidia Freestyle mit PUBG und Co. ausprobiert - Spiele verschönern leicht gemacht?
Fakten zum Start von Nvidia Reshade:
- Wer die Grafik von PC-Spielen mit verschiedenen Filtern aufhübschen will, kann ein Modding-Tool wie Reshade verwenden. Am 29. Oktober will Nvidia das Optik-Werkzeug offiziell in den Geforce-Treiber integrieren.
- Bislang ist Reshade nur experimentell verfügbar, das soll sich nun ändern. Nutzer können mit der Softwarefunktion Shader-Effekte wie Farbkorrekturen oder Raytracing-Effekte vornehmen.

Aber sind doch eh wieder die üblichen Verdächtigen, die beim identsichen AMD-Tool sofort "Ja, sammle meine Daten!" anklicken. Also komplett vernachlässigbar. Die finden es per se ******* und wären es nicht die Daten, dann wäre es die Farbwohl oder was auch immer.
Sich darüber aufzuregen ist m.E. ein wenig einseitig und wenig zielführend. Das klingt für mich, als würde man sich über das unwichtige Detail aufregen, dass einen eigentlich gar nicht weiter benachteiligt, und dabei die wirklich großen Probleme aus den Augen verlieren.
Was mich eher interessiert ist in wie weit die jeweiligen Hersteller da offen sind in der Kommunikation. Nur weil ein Hersteller nicht klar kommuniziert, dass er statistische Daten erfasst, heißt das noch lange nicht, dass er es nicht doch tut. Denn niemand kann die übertragenen Daten wirklich analysieren.
Deswegen: Das ganze ist in meinen Augen hochgradig heuchlerisch. Und, ja, das geht im speziellen an die Personen, die meinen, ihnen würde etwas aus der Hose fallen, wenn sie meinen, ihre hochheilige Privatsphäre würde verletzt, nur weil ein Hersteller offen statistische Daten über die Nutzung ihres eigenen Tools erfasst.
Lg