Nvidia: Rekordzahlen dank Geforce-Grafik, keine Kryptomining-Umsätze im zweiten Halbjahr
Neue Zahlen von Nvidia: Für das jetzt abgelaufene 2. Fiskalquartal 2019 hat Nvidia wieder beeindruckende Zahlen vorgelegt. Erneut schafft man über 3 Milliarden US-Dollar Umsatz und einen Nettogewinn von über einer Milliarde. Die Geforce-Gaming-Sparte schafft dabei ein Wachstum von über 50 Prozent. Und auch die Aussichten sind gut - trotz einer Null aus dem Bereich Kryptomining.
Nvidia hat die Zahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt, was dem 2. Fiskalquartal 2019 entspricht. Die Finanzzahlen dokumentieren den nachhaltigen Aufwärtstrend: Demnach wurden 3,123 Mrd. US-Dollar umgesetzt, der Nettogewinn beträgt 1,101 Mrd. US-Dollar. Vor einem Jahr waren es noch 2,23 Mrd. US-Dollar Umsatz und 583 Mio. US-Dollar Nettogewinn. Damit steigt der Umsatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal um 40 Prozent, der Nettogewinn um 89 Prozent. Nur gegenüber dem saisonal stärkeren ersten Quartal verliert Nvidia leicht (-2% bzw. -12%). Und auch die Aussichten sind positiv: Für das dritte Fiskalquartal 2019 erwartet Nvidia ca. 3,25 Mrd. US-D Umsatz. Trotzdem notiert die Nvidia-Aktie heute etwas schwächer.
Nvidia: Wachstum überall
Nvidia-Chef Huang sieht Wachstum auf jeder Plattform, von KI über Gaming, Profi-Grafik und selbstfahrenden Autos. Im Bereich Gaming wuchs der Umsatz gleich um 52 Prozent auf nun 1,80 Mrd. US-Dollar - als Highlight werden Max-Q-Geforce-Notebook und die Gsync-HDR-Displays genannt. Allerdings werden es vor allem Gaming-Grafikkarten gewesen sein, die für den Löwenanteil der guten Umsätze gesorgt haben. In den letzten Monaten sind die Preise für Grafikkarten generell spürbar gesunken, da das GPU-Kryptomining immer unattraktiver wird.
Das zeigt sich auch in den Zahlen von Nvidia. Beim Ausblick auf das 2. Fiskalquartal 2019 ging Nvidia noch von rund 100 Mio. US-Dollar Umsatz aus speziellen Produkten zum Minen von Kryptowährungen aus, tatsächlich waren es aber nur 18 Mio. US-D. Im weiteren Verlauf des Jahres soll das Thema praktisch gar keine Rolle mehr spielen, weshalb Nvidia auch mit keinen Umsätzen aus diesem Bereich plant. Das ist schon eine bemerkenswerte Aussage.
Selbstverständlich spielte bei der Vorstellung der Quartalszahlen auch die neue GPU-Generation Turing eine wichtige Rolle. Laut Nvidia-Chef Huang gebe es wegen der Ausrichtung auf Raytracing keinen Vergleich zu Turing - und durch die umfangreiche Vorarbeit von Nvidia (Microsoft DXR, Vulkan RT, OptiX) würden Spieler dank Turing eine große Bandbreite an Anwendungen genießen können. Beim Jahresvergleich sollte Turing insgesamt für positive Umsätze sorgen, Huang freue sich sehr darüber, wie gut das "Hochfahren" von Turing funktioniere.

WOW GELD!
Das Problem war doch, dass Miner normale Gaming-Karten gekauft hatten / kaufen. Inwiefern will nVidia nachvollziehen für was die Karten am Ende genutzt werden?
Ich vermute die Aussage bezieht sich nur auf eine gesonderte Mining-Sparte - die sich evtl. nicht lohnt, weil man eben auch Gaming-Karten nehmen kann.
Krass über 1 Mil. Netto Gewinn... naja Wer hats ermöglicht..Wir
Das ist für eine so spezialisierte Firma dann doch gewaltig. Man sieht wie gut die Margen sind.
Damit kann man natürlich weider wesentlich mehr Forschen, aufbauen, das Portfolio ausbauen, auch mal ein paar Hungerjahre in diversen Sparten durchstehen...
@PCGH: manchmal aber wirklich nur noch manchmal bemühe ich für Recherchen eure Suchfunktion. Aber ihr schreibt leider nicht einheitlich und somit finde ich das, was ich suche oft nicht. Warum bleibt ihr bei Finanznachrichten nicht bei eurem Früheren Muster "Intel im Q3/2012" (man ersetze Intel durch Firma XYZ und die Jahreszahl dann auch).
Es ist echt schade, dass ihr etwa Nvidias und AMDs Quartalsberichte so oft anders benennt, somit lässt sich das ganze für einen schnellen Vergleich hier im Forum wieder so blöd suchen