Nvidia untersagt via Treiber-EULA das Betreiben von Geforce-Karten in Rechenzentren
Grafikkartenhersteller Nvidia hat die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (kurz: EULA) seines Geforce-Treibers aktualisiert. Das hat Auswirkungen etwa für Server-Anbieter oder Universitäten, denn die Treiber-Software der Nvidia-Grafikkarten darf laut neuer EULA nicht mehr in Rechenzentren eingesetzt werden. Dort kam sie zusammen mit Geforce- und Titan-Grafikkarten in Cloud-Servern mit Deep Learning zum Einsatz, was nun bald ein Ende haben wird.
Für den professionellen Sektor bietet Nvidia Grafikkarten der Serie Tesla oder Quadro an, welche entsprechend teure Karten für Profis sind. Beschleuniger-Karten der Serie Geforce oder Titan sind hingegen für private Endnutzer gedacht, welche mit deutlich günstigeren Preise für diese Zwecke besser geeignet sind. Da ist es nur verständlich, dass manche Rechenzentren und Universitäten auch auf diese Karten für Privatnutzer ausweichen, um sie für komplexe Berechnungen zu nutzen.
Nvidia will diesem wirtschaftlich durchaus nachvollziehbaren Treiben nun einen Riegel vorschieben. In der neuen Endbenutzer-Lizenzvereinbarung des Treibers heißt es nun: "Keine Bereitstellung in Rechenzentren: Die SOFTWARE wird nicht für die Bereitstellung in Rechenzentren lizenziert. Als Ausnahme ist Blockchain-Verarbeitung im Rechenzentrum gestattet." Das Mining von digitalen Krypto-Währungen bleibt also auch weiterhin erlaubt.
Die Aktualisierung der Treiber-EULA hat auch erste Auswirkungen. Wie Golem berichtet, meldete sich Nvidia bei dem japanischen Unternehmen Sakura und forderte die Beendigung des Einsatzes von Titan-X-Grafikkarten in den Rechenzentren der Firma. In Japan wird Nvidia laut der Webseite WirelessWire News nun mit der "Ersten Ordnung" aus den neuen Star-Wars-Sequels verglichen.
Quelle: Nvidia

Poppt dann direkt nach dem Hochfahren des Rechners eine Meldung auf.
Der Game Ready Treiber für Origins nur 2.99 auf Nvidia.com oder direct über Experience.
Ob der freie Treiber sich für solche Deep Learning Geschichten eignet oder ob es da noch was anderes gibt...
Vlt. haben da auch diverse Unis was eigenes gestrickt (was mich nicht gänzlich verwundern würde) oder man muss eben den Nvidia eigenen Treiber nehmen in dem Nvidia aber eben selbst bestimmen kann was geht und was nicht.
Klar ist aber, dass es da ne Lösung gibt, weil Rechenzentren für gewöhnlich eher im linux- oder unixoiden Bereich daheim sind. Windows dürfte da echt ne Ausnahme sein.
Bei allem anderen gibts keinen Support für einen freien Treiber von Nvidia.
Die Arbeiten wurden 2010 eingestellt.
Nvidia stellt Entwicklung des nv-Treibers ein |
heise online
In letzter Zeit gabs nur mal was wegen einer Speicher API:
Nouveau: Nvidia baut neues Grafikspeicher-API fur freien Treiber - Golem.de