Geforce MX350 und MX330: Neue, altbekannte Mobile-GPUs angekündigt
Nvidia erweitert mit der Geforce MX350 und MX330 sein Einstiegssegment im Laptop-Bereich einmal mehr um kaum veränderte Pascal-GPUs, wobei immerhin das größere Modell mehr Leistung für die Reihe an sich bringt.
Nachdem die beiden "neuen" Grafikprozessoren für den Mobilbereich bereits im Januar erstmals auftauchten, hat Nvidia nun Produktseiten für die Geforce MX350 und MX330 geschaltet. Bei Letzterer handelt es sich laut Informationen von Notebookcheck.com erneut lediglich um ein Rebranding der ihrerseits von der MX150 zur MX250 umbenannten GP108-GPU auf Basis der "Pascal"-Architektur mit 384 CUDA-Kernen, die in der jetzigen 25-Watt-Version (N17S-G3-A1) einen lediglich 0,8 Prozent höheren Kerntakt gegenüber der MX250 anlegt. Der Unterschied dürfte nicht messbar sein.
Etwas anders sieht es bei der Geforce MX350 aus, die nunmehr auf einen GP107-Chip mit 640 CUDA-Kernen ähnlich der mobilen GTX 1050 setzt und somit ebenfalls weiterhin auf die Pascal-Architektur von 2016. Durch die nur 64 Bit große Speicheranbindung kommt sie aber nicht ganz an die Performance heran, wobei immerhin eine geringere TDP von 25 Watt auf der Habenseite steht. Notebookcheck.com sieht die MX 350 rund 23 Prozent (3DMark Time Spy Graphics) beziehungsweise 28 Prozent (Fire Strike Graphics) hinter der GTX 1050, während sie rund 18 Prozent respektive 7 Prozent schneller als eine GTX 960M ist. Laptops mit den beiden neuen Chips dürften in Kürze verfügbar werden.
| Technische Daten | NVIDIA MX330 | NVIDIA MX350 |
|---|---|---|
| GPU | N17S-G3-A1 | N17S-G5 |
| Interne Teilenummer | GP108-655-A1 | GP107-670-A1 |
| Fertigungsprozess | 16 nm | 16 nm |
| Package | GB2C-64 | GB2D-64 |
| Package Size | 23 x 23 mm | 23 x 23 mm |
| BGA | 595-ball | 595-ball (?) |
| PCI Express | Gen3 x4 | Gen3 x4 |
| GPU Basistakt | 1.531 MHz | 1.354 |
| GPU Boost-Takt | 1.594 MHz | 1.468 |
| CUDA Kerne | 384 | 640 |
| TDP | 25W | 25W |
| Speichertyp | 64-Bit GDDR5, 256Mx32 / 512Mx16 | 64-Bit GDDR5, 256Mx32 / 512Mx16 |
| P0 Speichertakt | 3,5 / 3,0 GHz | 3,5 GHz |
| Display Port | N/A | N/A |
| HDMI | N/A | N/A |
| Veröffentlichung | 10.02.2020 | 10.02.2020 |
Unterdessen hat Notebookcheck.com auch Daten zur ebenfalls kolportierten Super-Variante der Geforce RTX 2080 Mobile als neuem Topmodell im Laptop-Bereich zusammengetragen, die gegenüber der normalen RTX 2080 Mobile ebenfalls als leichter Refresh daherkommt. Der TU104-Chip auf Turing-Basis soll wie beim großen Desktop-Pendant 3.072 CUDA-Kerne bei niedrigeren 1.365 bis 1.560 MHz Boost-Takt haben und ebenfalls ein 256 Bit breites Speicherinterface mit 14 GT/s. Die Leistungsaufnahme soll von 250 auf 150 bis 200 Watt TDP reduziert worden sein.

Aha, ganz im Intel-Stil.
Pascal++, sozusagen.
Dieses ständige Rebranding (vor allem bei Nvidia) nervt gewaltig. Liegt aber auch an den Durchschnittsnutzern die kaum Ahnung haben aber trotzdem die allerneueste Hardware haben wollen oder dies zumindest glauben wollen. iBuyPower als anderes Beispiel bietet in den USA prebuilds mit B550A Boards von ASRock an, auf Nachfrage wurde erklärt, dass es sich beim Chipsatz an sich nur um einen B450 Rebrand handelt, der auf den Markt für System Integrator geworfen wurde, weil man annahm, dass für potenzielle Käufer ein B450 unattraktiv wirkt weil er schon zu "alt" ist, da es ja schon X570 gibt.
Habe damals eine Geforce 4 MX direkt bei Release gekauft um dann direkt festzustellen, dass sie nicht wie die Geforce 3 die tollen Pixel und Vertex Shader beherrscht (glaube war damals Direkt x8). Paar Tage später stellte sich heraus, dass es lediglich eine Geforce 2 ist. Von Daher sollte NVIDIA ihre MX Reihe Tod lassen, jemand der sich auch nur ein bisschen auskennt weiß das MX für Schrott steht !