Neue Geforce-GPUs: RTX 2080 Super Mobile, MX350 und MX330 mit Pascal?
Nvidia wird mit der Geforce RTX 2080 Super (Max-Q) für Laptops voraussichtlich bald ein neues Topmodell im Mobilbereich präsentieren. In Form der MX350 und MX330 sind zudem zwei neue Mobil-GPUs aus dem Einstiegssegment aufgetaucht, die aber wohl weiter auf die alte Pascal-Architektur setzen.
Bereits im vergangenen November war erstmalig von einem Super-Modell der Geforce RTX 2080 für den Mobilbereich analog zur bestehenden Desktop-Grafikkarte die Rede, nun ist der Chip als sparsame Max-Q-Variante in der Benchmark-Datenbank von Geekbench.com aufgetaucht. Unter dem Codenamen "N18-G3R" wird das neue Modell laut Videocardz.com voraussichtlich eine TGP (Total Graphics Power) von 80 Watt aufweisen, während für die Standardversion ohne Max-Q im Namen über 150 Watt erwartet werden. Weiterhin mit an Bord sind 8 GiByte GDDR6-Speicher, während 48 Compute Units aktiv sind und die maximale Taktfrequenz mit 1,3 GHz beziffert ist.
Bemerkenswerterweise ist die neue Geforce RTX 2080 Super Max Q mit der noch nicht veröffentlichten Comet Lake-H-CPU Core i9-10980HK mit acht Kernen und 16 Threads bei 4,92 GHz gelistet, die möglicherweise das Flaggschiff unter den Mobilprozessoren von Intels 10. Generation der Core i-Reihe werden könnte. Da Intel bei der Präsentation der für dieses Quartal angekündigten CPUs mit der 5 GHz-Marke geworben hat, sollte die tatsächliche Boost-Frequenz des i9-Topmodells allerdings höher ausfallen, wie videocardz.com anmerkt. Auch die GPU dürfte dabei noch in diesem Quartal in Laptops verfügbar werden.
Geforce MX350 und MX330 wohl weiter mit Pascal
Unterdessen wurden durch Einträge im Treiber auch neue GPUs namens Geforce MX350 und MX330 entdeckt, die wie die MX2xx-Reihe weiter auf "Pascal" in 14 nm basieren sollen, während die aktuelle Turing-Generation bekanntlich in 12 nm gefertigt wird. Dennoch soll es sich wohl nicht einfach um ein Rebranding handeln und die Geforce MX350 "höchstwahrscheinlich" mit einer GP107-GPU ausgestattet sein.
Die im Treiber entdeckte ID erscheint demnach direkt nach der GTX 1050 Mobile, wobei ähnliche Spezifikationen mit 640 CUDA-Kernen als Vermutung im Raum stehen. Derweil soll die GeForce MX330 immer noch auf einer GP108-GPU mit 384 Kernen fußen, also genauso viele wie die MX250. Allerdings könnte die MX350 die GTX 1050M im aktuellen Lineup ersetzen, während die MX330 eine Aktualisierung der MX250 wäre. Die beiden neuen Modelle werden für Ende Februar erwartet.
Quelle: via videocardz.com
