Langzeit-Test für Nvidia-Treiber: 13 Game-Ready-Treiber im User-Vergleich
Viele Spieler installieren einen neuen Grafikkarten-Treiber, sobald er veröffentlicht wird, da üblicherweise die Leistung verbessert wird oder zumindest einige Probleme behoben werden. Doch manche Gamer haben Zweifel daran, ob die jeweils aktuelle Version wirklich immer auch die beste für ihr System ist. Bei Reddit gibt es nun einen sehr ausführlichen Test von gleich 13 Versionen der Nvidia Game-Ready-Treiber mit WHQL-Zertifikat.
Der Reddit-Nutzer RodroG verwendet einen PC mit einer ab Werk übertakteten Gigabyte Geforce GTX 1070 G1 Gaming und wollte herausfinden, welcher Nvidia -Treiber, der in letzter Zeit mit WHQL-Zertifikat veröffentlicht wurde, der beste für seinen Rechner ist. Obwohl es mit sehr viel Aufwand verbunden ist, hat er nun gleich 13 Game-Ready-Treiber durch einen sehr umfangreichen Benchmark-Parkour geschickt: vom ersten Treiber für Pascal-basierte Grafikkarten (Version 3.68.39 vom Juni 2016) bis hin zur Version 387.92 vom 9. Oktober 2017.
Im PC steckten unter anderem ein Intel Core i7 6700, 32 GByte DDR4-2133 und ein MSI Z170A Gaming M7 als Mainboard. Als Betriebssystem war Windows 10 64 Bit Version 1703 installiert. Aus den Ranglisten bei den Benchmarks wurde anschließend ein Performance Index und ein Performance Score für die Treiber berechnet.
Der umfangreiche Benchmark-Parkour bestand aus 3DMark Fire Strike, Time Spy und den 3DMark-Tests für DirectX 11, DirectX 12 und Vulkan, Unigine Heaven, Valley und Superposition sowie den internen Benchmarks der Spiele Batman: Arkham Knight, Metro: Last Light Redux, Deus Ex: Mankind Divided (DX11 & DX12), Hitman (2016) DX11 & DX12, Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands, Rise of the Tomb Raider (DX11 & DX12) und Grand Theft Auto 5.
Der ausführliche Beitrag bei Reddit, der auch alle Einstellungen und viele weitere Informationen zur Methodik und den Einstellungen liefert, kommt letztlich zu dem Schluss, dass der aktuell beste Treiber für Pascal-Grafikkarten die Version 385.69 ist, die am 21. September 2017 veröffentlicht wurde und damit den zeitlich gesehen vorletzten Treiber darstellt.

Nur wenn es Probleme gibt, springe ich wieder eine Version zurück, oftmals gibt es dann aber schon den nächsten Treiber.
Das mache ich schon seit vielen Jahren so, dass ich nicht immer die neuesten Treiber installiere.
Nicht nur bei der GPU, sondern auch in allen anderen Bereichen warte ich erst einmal ab bis die User die Treiber/Updates getestet haben, besonders bei W7 Updates. ^^
So nach dem Motto, never change a running system.
Ich würde auch sagen, dass es recht einfach ist:
Bei einer AMD-GPU kann man einmal im Halbjahr das "Major-Update" mitnehmen, zuletzt also Crimson ReLive und vom Sommer der 17.7.2.
Für alle GPUs gilt es dann den mit entsprechenden Optimierungen versehenen, neuen Treiber beim Kauf eines neuen Titels zu laden.
Wenn der die Grafiken vernünftig skaliert hätte, würde man eher sehen wie gering die Unterschiede eigentlich meist sind.
Dann hab ich ja alles richtig gemacht, hab auch noch385.69 drauf