Nvidia Xavier: Volta-SoC unterstützt PCI-Express 4.0
Nvidia hat eine Produktseite zum Developer-Kit des Jetson Xavier veröffentlicht, auf der die technischen Spezifikationen des System-on-a-Chip (SoC) genannt werden. Acht selbstentwickelte ARM-v8.2-Kerne mit Codenamen Carmel treffen auf 512 Volta-Shader inklusive Tensor-Kerne. Interessant: Das SoC unterstützt bereits PCI-Express 4.0 mit 16 Lanes. Wie es um Nvidias Turing-Generation, wie die Geforce GTX 1180, bestellt ist, bleibt abzuwarten.
Ursprünglich im Spätsommer 2016 vorgestellt, hat Nvidia auf der CES 2018 im vergangenen Januar die Auslieferung des Jetson Xavier getauften System-on-a-Chip verkündet. Auf der Computex 2018 ging es noch einmal um die APU, die für den Einsatz im Automotive-Segment entwickelt wurde. Der Siliziumchip misst 350 mm² und fasst rund 9 Milliarden Transistoren. Gefertigt wird er im optimierten 16-nm-Prozess 12FFN. Nvidia bringt im Die acht selbstentwickelte ARM-v8.2-Kerne mit Codenamen Carmel sowie eine GPU mit 512 Shadern unter. Letztere basiert auf der Volta-Mikroarchitektur und kommt mit Tensor-Kernen daher. Das Speicher-Interface ist 256 Bit breit und wird von Nvidia auf einem Modul mit 16 GiByte LPDDR4X-RAM gepaart.
Inzwischen hat Nvidia eine Produktseite zum Developer-Kit live genommen, der die technischen Spezifikationen nennt. Interessant ist dabei vor allem der FAQ-Bereich, der ein Detail nennt, den der Chiphersteller bislang noch nicht verriet: Die APU kann Peripherie über insgesamt 16 PCI-Express-4.0-Lanes anbinden. Zum Einsatz kommen dafür insgesamt fünf Controller: 1 × 8 Lanes, 1 × 4, 1 × 2 und 2 × 1. Der Jetson Xavier gehört damit zu den ersten Siliziumchips, die den neuen Standard beherrschen. Er zeigt zudem, dass PCI-E 4.0 im Endkundenbereich nicht mehr allzu weit entfernt sein sollte. Im Falle von AMD dürfte Vega 20, also die erste 7-nm-GPU, den Standard unterstützen. Im Endkundenbereich wird Navi wahrscheinlich so weit sein. Wie es um Nvidias Turing-Generation, wie die Geforce GTX 1180, bestellt ist, bleibt abzuwarten.

Da könnte man sehen, wohin es mit Nintendos Switch Nachfolger so gehen könnte.
Habe auch nicht verstanden, wieso Nintendo nicht wenigstens den X2 genommen hat, der bietet neben den ARM-Kernen noch schnellere Denver-Cores und Pascal statt Maxwell, dazu noch eine kleinere Fertigung was den Stromverbrauch senkt.