Geforce GTX 750 (Ti): Maxwell der neue Stern am (Litecoin-)Mining-Himmel?
Die englischsprachige Webseite Pcperspective.com hat einen kleinen Test zur Mining-Performance der beiden ersten Maxwell-Grafikkarten Geforce GTX 750 Ti sowie GTX 750 veröffentlicht. Mit der "cudaMiner"-Applikation, die scrypt-basierte Entschlüsselungen via Cuda ermöglicht, erreicht man mittels Übertaktung knapp 300 kH/s. Die Effizienz ist somit deutlich höher als bei AMDs Topmodellen.
Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, erleben Bitcoin-Alternativen einen regelrechten Boom, seitdem das Minen der SHA256-Kryptowährung für Privatanwender immer unrentabler geworden ist. Ein Gewinner dieses Umstands sind die Litecoins, die sich durch ihre scrypt-Verschlüsselung nicht gut für speziell ausgelegte FPGAs oder ASICs eignen. Grafikkarten aus dem Hause AMD hingegen gelten als das Nonplusultra in Sachen scrypt-Mining, indem die Nvidia-Konkurrenz um ein Vielfaches abgehängt wird. Ein Entwickler hat für Geforces die Applikation cudaMiner veröffentlicht, durch das die Berechnungen über Cuda statt OpenCL laufen und so beschleunigt werden. Die Performance lag bisher trotzdem nur bei einem Bruchteil der Konkurrenz.
Dies könnte sich künftig mit Nvidias Maxwell-Generation ändern, wie ein Kurztest von Pcperspective.com zeigt. Verglichen wurde die Geforce GTX 750 Ti mit einigen aktuellen sowie etwas älteren Grafikkarten von Nvidia und AMD, wobei bei Ersterer das zuvor erwähnte cudaMiner in der neuesten Version zum Einsatz kam. Mit den Referenzvorgaben kommt die Maxwell-Geforce auf 263 Kilohashes pro Sekunde, allerdings bleibt unklar, ob der (launische) Boost-Modus festgestellt worden ist. Mit einer Übertaktung auf 1.200/2.950 MHz (GPU/VRAM) werden bei nahezu gleichbleibender Leistungsaufnahme knapp 300 kH/s erreicht.
Daraus ergibt sich eine Performance von 4,9 kH/s pro Watt. Die Radeon R9 290(X) wird so um etwa 75 Prozent abgehängt, wobei dies nur ein theoretischer Wert ist. Mit dem Hawaii-Vollausbau kamen die Kollegen auf maximal 837 kH/s. Allerdings ist GCN 1.1 in der Szene bekannt dafür, durch kleinere (Litecoin-)Config-Modifikationen ein Plus von 100 bis 200 kH/s zu ergattern. Rechnet man die Performance (milchmädchenhaft) auf 300 Watt um, ergibt sich ein Wert von stolzen 1.470 kH/s. Die "großen Maxwells" dürften das scrypt-basierte Coin-Mining also ordentlich aufmischen. Aktuell bleibt die Geforce GTX 750 (Ti) trotz der hohen Effizienz aber noch relativ uninteressant, da die letztendliche Leistung noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau liegt.
Quelle: Pcperspective.com

Auf ein 6 vs. 18er Rigg hochgerechnet sprechen wir hier also von geschätzt 10 € weniger Stromkosten pro Tag. Das dürfte einiges an Platzverbrauch/Konfigurationsaufwand wert sein, denn letzterer fällt nur einmal an und ersterer ist, im Vergleich zum Platz für Zu- und Abluft vernachlässigbar.
Wenn ich Miner wäre würde ich mir sehr stark überlegen 3 Plätze im System zu belegen, wenn für die selbe Leistung auch einer reichen würde. Zumal 3 von diesen Teilchen eben nicht mehr so deutlich weniger verbrauchen als eine R9, der Konfigurationsaufwand/Platzverbrauch deutlich höher ist und wenn man nur die R9 290 anstatt R9 290X nimmt kommt es nichtmal teurer.
Ich wechsel ja das komplette System (auf mini Itx) und da die Freundin den jetztigen PC erbt brauch ich sowieso ne neue Karte
Dürfte genau umgekehrt sein. Ob sich minen lohnt hängt davon ab, wieviel der Strom kostet und wieviel hashes dabei rauskommen. Alles andere ist nur eine Frage der Anschaffungskosten, die Leistung leidet unter einer Verteilung auf viele Karten kein Bisschen. Da drei 750ti bei ~gleicher Leistung ein Stück billiger sind, als eine r9 290x, fallen nicht einmal die nötigen Riser ins Gewicht. Nur ein PCIe-Splitter wird halt zusätzlich benötigt - wie schnell sich der amortisiert hat, müssen die Miner hier berichten.
Lohnt sich ja auch von deiner HD7970 Ghz. auf die R9 290 non X aufzurüsten