Nvidia Maxwell: Angebliche Spezifikationen und Benchmarks zur Geforce GTX 750 Ti - Gerüchte um Non-Ti-Variante
Nachdem in den letzten Tagen immer wieder Gerüchte um eine Geforce GTX 750 Ti auf Maxwell-Basis hochkochten, sind nun angebliche Spezifikationen und Benchmarks erschienen. Diesen zufolge kommt tatsächlich ein Maxwell-Chip zum Einsatz, die Leistung der Karte sortiert sich allerdings unter der Geforce GTX 650 Ti Boost ein. Überdies hat der Buschfunk nun eine Geforce GTX 750 (non-Ti) mit einer TDP von 75 Watt im Programm.
Geht es nach neusten Informationen aus der Gerüchteküche, dann handelt es sich bei der Geforce GTX 750 Ti tatsächlich um die erste Nvidia-GPU auf Maxwell-Basis. Deren Konfiguration ist einem angeblichen GPU-Z-Screenshot zufolge aber recht eigenwillig. So verfügt die vermeintliche Geforce GTX 750 Ti zwar über 960 Shader-Einheiten, allerdings auch nur über 16 Rasterendstufen und ein 128 Bit breites Speicherinterface. Höhere Auflösungen und Antialiasing scheinen demnach nicht zu den Stärken des Mittelklassechips zu zählen.
Das 128 Bit breite Speicherinterface ist für insgesamt 2 GiByte GDDR5-Speicher zuständig. Mit 86,4 GByte in der Sekunde ist die Speicherübertragungsrate angegeben, womit sie sich nicht von der Geforce GTX 650 Ti abhebt. Während der Speicher mit 1.350 MHz taktet, arbeitet der Grafikchip mit einer Frequenz von 1.098 respektive 1.176 (per Boost 2.0) MHz. Die im selben Zuge veröffentlichten Benchmarks zeichnen dann auch kein besonders spektakuläres Bild. Demnach schlägt die Maxwell-GPU die GeForce GTX 650 Ti im 3D Mark lediglich um sieben Prozent - kommt damit also noch nicht mal an der Geforce GTX 650 Ti Boost vorbei. Mehr Details zur angeblichen Leistung finden sich in der Bildergalerie.
| Geforce GTX 650 Ti | Geforce GTX 750 Ti | Geforce GTX 650 Ti Boost | |
|---|---|---|---|
| GPU: | 28nm GK106 | 28nm GM10x | 28nm GK106 |
| GPU-Konfiguration: | 768 : 64 : 16 | 960 : 80 : 16 | 768 : 64 : 16 |
| Chiptakt: | 928 MHz | 1.098 / 1.176 MHz | 980 / 1.032 MHz |
| Speichertakt: | 1.350 MHz | 1.350 MHz | 1.502 MHz |
| Speicherkapazität: | 1GB GDDR5 | 2GB GDDR5 | 2GB GDDR5 |
| Speicheranbindung: | 128-bit | 128-bit | 192-bit |
| Speicherübertragungsrate: | 86.4 GB/s | 86.4 GB/s | 144 GB/s |
| Release: | Oktober 2012 | Februar 2014 | März 2013 |
Nach den zahllosen Gerüchten um eine Geforce GTX 750 Ti bringt eine andere Quelle auch eine Geforce GTX 750 ohne den Ti-Zusatz ins Gespräch. Diese soll entsprechend langsamer als der große Bruder ausfallen, jedoch 25 Prozent flotter als eine Geforce GTX 650 rechnen. Sie basiert wohmöglich auf einem GM107-Chip (Maxwell), der dem GK107 der GTX 650 im Hinblick auf die Spezifikationen verblüffend ähnlich sein soll.
Weil die Leistungsaufnahme der Geforce GTX 750 angeblich nur 75 Watt beträgt, kommt sie laut Gerücht ohne einen zusätzlichen Stromstecker aus und stillt ihren Energiehunger ausschließlich über den PCIe-Anschluss. Die Speicherausstattung wird mit 2 GByte GDDR5-Speicher angegeben.
Genau wie die Geforce GTX 750 Ti soll die Geforce GTX 750 am 18. Februar 2014 das Licht der Welt erblicken. Interessant ist, dass sie laut Quelle die Geforce GTX 650 Ti Boost ersetzen soll - obwohl nach den oben erwähnten Benchmarks nicht mal die Geforce GTX 750 Ti daran vorbeizieht. Mit Herstellerdesigns könne man indes schon kurz nach Veröffentlichung rechnen. Preislich setzt die Geforce GTX 750 angeblich bei 200 bis 250 US-Dollar an.
Quelle: videocardz, sweclockers.com

/sign
Dafür braucht man keine neue Architektur. Das kann man auch mit Kepler realisieren.
Vor-Release-Preisangaben sind meist wenig zuverlässig.
Der Rest wirkt dagegen mal recht durchdacht und könnte stimmen. Die von PCGH kritisierte ROP-Schwäche dürfte sich in dieser Klasse z.B. nicht zum großen Problem mausern. Neuere Spiele fordern den Karten schließlich immer komplexere Berechnungen pro Pixel ab, also muss man diesen Teil der Pipeline relativ zum Rest ausbauen. Verbesserungen am Speicherinterface haben oftmals ein genauso schlechtes P/L-Verhältnis.
Merkwürdig finde ich aber den Wegfall des 6 pin in Kombination mit der andauernden 28 nm Behauptung. Zwar war auch die GTX 650 schon sparsam genug, um bei gutem Powermanagement ganz knapp ohne auszukommen - aber damals schien Nvidia das nicht für sinnvoll gehalten zu haben. Jetzt soll eine Karte mit Recheneinheiten und höherem Takt, also tendentiell höherem Verbrauch doch soweit ausgebremst werden, dass sie im 75 W Limit bleibt? Unwahrscheinlich. Entweder die Maxwellarchitektur wirkt Wunder beim Verbrauch pro Shader*Takt (was extrem ungewöhnlich wäre), oder es handelt sich doch um 20 nm Chips. (Was ja auch unter vielen anderen Gesichtspunkten sinnvoll klingt.)
Teurer Müll - Sinnlose Karte.