Düstere Aussichten: Nvidia erwartet Lieferengpässe und "Gegenwind" für Geforce-GPUs

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Düstere Aussichten: Nvidia erwartet Lieferengpässe und "Gegenwind" für Geforce-GPUs
Quelle: Nvidia

Nvidia meldet ein starkes Gaming-Wachstum, doch Lieferprobleme bei Blackwell-GPUs drohen das Angebot im laufenden Quartal zu begrenzen.

Nvidia hat im Rahmen des jüngsten Finanzberichts bestätigt, dass Lieferprobleme das Gaming-Segment im ersten Quartal des Geschäftsjahres 26/27 erheblich bremsen könnten. Der Marktführer spricht in diesem Kontext von einem "Gegenwind", der durch die Engpässe verursacht wird.

Hohe Nachfrage, wenig Angebot

So lag der Gaming-Umsatz im vergangenen Vierteljahr des Geschäftsjahres, das am 25. Januar 2026 endete, laut Nvidia bei 3,7 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

  • Als Antreiber für diese Entwicklung nennt das Unternehmen die hohe Nachfrage nach der neuen Blackwell-Architektur sowie eine verbesserte Versorgungslage im Schlussquartal.
  • Auch die Einführung einiger neuer Technologien im vierten Quartal habe geholfen. Unter anderem wurde DLSS 4.5 (mit viel Lob seitens der Communnity) implementiert; zudem sei in diesen drei Monaten eine um 35 Prozent schnellere LLM-Inferenz über führende KI-PC-Frameworks eingegangen.

Für das laufende Q1 2026 zeigt sich ein anderes Bild: Nvidia erwartet, dass ein zu geringes Angebot an Produkten zu einem Bremsfaktor der wirtschaftlichen Entwicklung werden könnte. Gewissermaßen teilt das Unternehmen seinen Anlegern mit, dass die Nachfrage an Geforce-Produkten so hoch ist, dass man mehr verkaufen könnte - wenn die Speicherkrise nicht wäre.

"Mit Blick auf die Zukunft erwarten wir - obwohl die Endnachfrage nach unseren Produkten weiterhin stark und die Lagerbestände im Handel gesund sind - dass Lieferengpässe im ersten Quartal und darüber hinaus den Gegenwind für das Gaming-Segment darstellen werden." - Nvidia

Für Verbraucher bedeutet das in letzter Konsequenz konkret: Wer eine aktuelle High-End-GPU der Blackwell-Reihe kaufen möchte, muss weiterhin mit begrenzter Verfügbarkeit und erhöhten Straßenpreisen rechnen.

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Quelle: The Motley Fool via Videocardz

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        Die Preise sind runter gegangen? Also gefühlt sind die immer noch utopisch hoch oder die Leistung ist zum geforderten Preis utopisch klein. Wenn Nvidia solche Aussagen treffen hat das nur einen einzigen Zweck: selbst provozierte Engpässe = gewünschte Preisexplosion = Profit

        eine ekelhaft verlogene Firma
      • Von Rocketeer67 Software-Overclocker(in)
        Die Preise sind runter gegangen? Also gefühlt sind die immer noch utopisch hoch oder die Leistung ist zum geforderten Preis utopisch klein. Wenn Nvidia solche Aussagen treffen hat das nur einen einzigen Zweck: selbst provozierte Engpässe = gewünschte Preisexplosion = Profit

        eine ekelhaft verlogene Firma
      • Von ameisenmann PC-Selbstbauer(in)
        Die Preise sind doch zuletzt wieder runter gegangen. Also wo ist die Nachfrage?!
        Die wird wohl dadurch limitiert, dass alles andere an Hardware so teuer geworden ist, dass weniger Leute einen PC bauen oder aufrüsten. Und daran ist Nvidia mit schuld. Aber auch die drei großen Speicher-Hersteller.
        Und Nvidia bringt auch keine neuen Gaming-GPUs so lange das KI-Geschäft so gut läuft.
      • Von xNitrobongx Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Selbst wenn man massig Gaming GPUs anbieten würde, wären sie so schnell von KI Unternehmen aufgekauft oder im Preis so hoch dass die Gamer sowieso nur den Mittelfinger abbekommen würden.
      • Von EM_EN Software-Overclocker(in)
        Die verarschen uns...
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        "Erwartet"? Wohl eher "verursacht". Wenn man keine GPUs herstellt, weil man ein "KI-Konzern" ist, dann kann man halt auch keine liefern. Das ist keine "Erwartung", dass nennt man "Planung".
        "Erwarten" können das Resultat jetzt die Spieler, denn mit nie angebotenen GPUs kann auch niemand Grafikkarten produzieren und verkaufen.
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