Schon vor der Gamescom: Frische RTX-Games, Neues zu Geforce Now, Indy mit RTX Hair
Nvidia hat Neuigkeiten zu Geforce Now und Streaming, frische RTX-Games samt Ray- und Pathtracing und Indy bekommt dank RTX Hair als erstes Spiel die Haare schön.
In diesem Artikel
Bereits kurz vor der Gamescom lud uns Nvidia zum Pre-Briefing und wartete mit einigen Neuigkeiten auf. Während wir noch nicht über sämtliche Details und Titel sprechen können, die es bei Nvidia zu sehen geben wird, dürfen wir die Inhalte des Briefings bereits heute mit Ihnen teilen. Es gibt eine Reihe Neuankündigungen: Neben einigen frischen RTX-Spielen beziehungsweise Kooperationen auch reichlich Neuerungen für Geforce Now respektive Nvidias Streamingdienst.
Neues zu Geforce Now
Geforce Now beziehungsweise Game-Streaming setzte bei dem Briefing den Schwerpunkt und bietet einige Neuerungen. So wird es ab September möglich sein, mit dem Geforce-Now-Ultimate-Abo eine RTX 5080 anstelle einer RTX 4080 wie bisher zu mieten. Diese wird obendrein mit Blackwell-Features aufwarten, darunter etwa DLSS 4 samt Multi-Frame-Generation (MFG). Um die MFG auszuschöpfen, wird zudem die maximale Framerate der Streams sowie deren Qualität und Kompressionsverfahren verbessert.
Mit dem RTX-5080-Abo werden bis zu 360 Hz in Full HD, 240 Hz in WQHD und bis zu 120 Hz für die zunehmend populäre 5K-Auflösung ermöglicht. Laut Nvidia bietet das Geforce-Now-Ultimate-Abo mit RTX 5080 gegenüber dem Vorgänger-Abonnement mit RTX 4080 nun die 2,8-fache Performance - dank MFG, natürlich.
Geforce NOW mit RTX 5080
Obendrein stehen 48 GiByte Framebuffer (Grafikspeicher) sowie die laut Nvidia nun verdoppelte Menge Tensor Cores zur Verfügung. Sie können mit dem Geforce-Now-Ultimate-Abo, der RTX 5080 und dank 48 GiByte Framebuffer demnach auch noch junge, sehr gewichtige KI-Modelle mit FP16 laden, für die selbst der 32 GiByte fassende Speicher einer RTX 5090 zu knapp ausfällt.
Quelle: NVIDIA
Neben Verbesserungen an der Qualität und der maximalen Bildraten und Farbdarstellung des Videostreams an sich wird es außerdem eine neue KI-Filterung geben. Diese soll nochmals die Klarheit verbessern und Artefakte vermindern.
Das Cinematic Quality Streaming (CQS) getaufte Feature-Bundle bietet zudem eine erhöhte Bitrate von bis zu 100 Mbit/s; eine erhöhte Farbqualität wird dank YUV 4:4:4 Chroma geboten. HDR10 wird nun ebenfalls unterstützt. Außerdem befindet sich ein neuer KI-Videofilter im CQS-Feature-Bundle, der den Videostream aufbereitet und Artefakte entfernt. Nvidia kündigte darüber hinaus neue Partnerschaften mit Hardware-Herstellern, Telekommunikationsfirmen (darunter die Deutsche Telekom) sowie TV-Herstellen (darunter LG) an, um den Geforce-Now-Streaming-Dienst unkompliziert auf deren Geräten nutzbar zu machen. Auf der folgenden Seite gibt es weitere Neuigkeiten, darunter frisch angekündigte RTX-Spiele sowie weitere Features für RTX Remix und Nvidias G-Assist.


RTX Hair basiert im Grunde nur auf einem anderen Primitive. Solang diese Form der Haardarstellung gewissermaßen "offen" bleibt, hat diesbezüglich und mW nicht wirklich ein "Vendor" die Nase vorn.
Ist einfacher, die Linear Swept Spheres mir RT abzutasten. Deshalb. Und dann kann man mehr und feineres Haar abbilden, statt weniger und dafür ineffizienter. Natürlich geht es insbesondere um das "Mehr". Wir sollen ja auch mehr Grafikkarten kaufen. Oder zumindest: "Für mehr".
EDIT: Es gibt bislang meines Erachtens wenige Hinweise auf eine Art Hairworks 2.0. Das hat gezielt eine Radeon-Schwäche ausgenutzt. RTX Hair tut das nicht, es nutzt allerdings vielleicht einen (noch) Vorteil.
Gruß,
Phil
Ne, habs heute Morgen schon installiert. Bisher nichts Negatives.