Nvidia Geforce GTX 1660 Ti: Turing-GPU ohne Raytracing zwischen GTX 1060 und GTX 1070?

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Nvidia Geforce GTX 1660 Ti: Turing-GPU ohne Raytracing zwischen GTX 1060 und GTX 1070?
Quelle: Nvidia

Mit der Geforce GTX 1660 Ti soll Nvidias erste Grafikkarte in den Startlöchern stehen, die zwar der Turing-Generation angehöre, aber ohne Raytracing- und Tensor-Kerne daherkomme. Erste Angaben, wie die angeblich eingesetzte TU116-GPU aussehen könnte, stellen eine Leistung zwischen der Geforce GTX 1060/6G und der Geforce GTX 1070 in Aussicht.

Die Gerüchteküche sprach bereits mehrfach von einer Geforce GTX 1660 Ti, die eine Art Brücke zwischen Pascal und den bisherigen Turing-Grafikkarten schlagen soll. Sie nutze zwar die aktualisierte Turing-Mikroarchitektur in TSMCs 12FFN-Prozess, komme aber ohne die extra Hardware für Raytracing und ohne die Tensor-Kerne aus. Das würde Chipfläche und damit Produktionskosten sparen, womit sich die Grafikkarte günstiger am Markt platzieren ließe.

Die Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader nutzen

Die Webseite videocardz.com vermeldet nun die groben angeblichen Spezifikationen der Geforce GTX 1660 Ti. Die Grafikkarte weise mit der TU116-GPU 1.536 Shader und ein 192 Bit breites Speicher-Interface auf. Ob es sich dabei um den Vollausbau des Grafikchips handelte, ist nicht bekannt. Zum Einsatz komme GDDR6-RAM, sodass die Geforce GTX 1660 Ti ausschließlich mit 6 GiByte Speicher ausgestattet würde. Für 3 GiByte an 192 Bit bräuchte es 4 statt 8 Gigabit kleine GDDR6-Module, die zurzeit kein Hersteller fertigt.

Passend zum Thema: Geforce-Gerüchte: GTX 1660 Ti und GTX 1160 als neue Mittelklasse

Sollte die Geforce GTX 1660 Ti tatsächlich in dieser Form erscheinen, würde sie nicht bloß eine Geforce RTX 2060 ohne Raytracing- und KI-Funktionalität darstellen, sondern ein tiefer angesiedeltes Modell. Zum Vergleich: Die Geforce GTX 1060/6G weist 1.280 Shader auf, die Geforce GTX 1070 1.920. Rechnet man jetzt noch ein wenig Mehrleistung durch Verbesserungen an der Mikroarchitektur und die höhere Bandbreite dazu, wäre eine Leistung ab mittig zwischen den beiden Pascal-Grafikkarten bis knapp unter der Geforce GTX 1070 denkbar. Das Taktverhalten fällt bei allen Pascal- und Turing-GPUs bisher ziemlich ähnlich aus.

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    • Kommentare (93)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Hier 20% schneller als GTX 1060, sprich GTX 1070 Niveau NVIDIA GTX 1660 Ti Benchmark Leaked, 20% Faster Than GTX 1060 - Launching Next Month
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Bei KCD handelt es sich zumindet um ein wirkliches CPU Limit.
        Das bei ACO Nvidia im Vorteil ist, dürfte klar sein. Ein älteres System hat in der Regel ne 2500k, FX8350 oder eine 4670/3570 verbaut. Spielt es jetzt dabei eine Rolle welche GPU er verbaut?
        Wird die 580er davon nennenswert eingebremst?

        Das Kredo hier ist doch das die 1060 als Beispiel dann durchgehend schneller wäre, das ist schlicht nicht der Fall. Die 1060 ist da schneller wo diese auch im GPU Limit schneller ist. Ganz einfach.
        Das CPU Limit spielt erst bei den größeren Karten in niedrigeren Auflösungen eine Rolle.

        Anders sieht es aus wenn man die Frage stellt ob eine V64 oder eine 2060 in FHD sinnvoller ist. Da würde ich auch sagen die Nvidia Karte macht da eher Sinn.
      • Von Chris-W201-Fan Lötkolbengott/-göttin
        Nur spielt keiner bei 36fps maxed out, sondern eher bei Medium, um möglichst 60fps zu erreichen.

        Da greift aber eben das Thema CPU-Limit dann punktuell. Und an der Stelle ist ACO mit 61,3fps avg im CPU-Limit mit der 1060 wieder besser spielbar als mit der 590 bei 47,2fps avg.

        So lange das Overhead-Limit im CPU-Limit nicht deutlich über 60fps liegt, sehe ich hier durchaus das Thema „Nvidia ist im Vorteil“ als richtig.

        RotTR ist da z.B. völlig egal, selbst ne rx470 bringt im CPU-Limit beim 99%-Wert 72 FPS, ergo schnurz.

        KCD ist theoretisch auch egal, denn ob 24,8fps oder 28,7fps Anliegen, ist fast egal.
      • Von Gurdi Kokü-Junkie (m/w)
        Hat jau auch keiner gesagt dass das Thema Overhead weg ist.
        Nur ist CPU Limit nicht gleich Overhead.

        Außerdem ging es im Kern um ältere Prozessoren mit kleinen Karten wie 1060/580 die angeblich in "high FPS Shootern" durch den Prozessor limitiert würden bei der AMD Karte.
        Hier wird wieder per stille Post alles verdreht.

        Also, haben die Radeon jetzt dort irgendwo einen ersichtlichen Nachteil durch den verwendeten Prozessor?

        Seite 14 Auflösungsskalierung ACO. OVERHEAD der 590 ist 40,8 Fps.
        Leistung in FHD max Out 36,1. Nachteil? Keiner. Warum? Weil die CPU nicht limitiert ganz einfach. Würde diese das wären die Fps gleich wie bei der 720p Auflösung. Ist aber nicht der Fall.

        Auf Seite 28 sind ebenfalls passende Graphen. Grafiklimit der 590er in FHD Max Out 40 Fps.
        CPU Limit Ryzen 3 1400 42 Fps und FX 8350 56 Fps.
        Limitiert hier also der Prozessor? Nein. Ein schnellere Prozessor bringt der 590er genau gar nichts.

        Auf Seite 30 ACO mit FX 6300. Die 285 ist schneller als die GTX 660 und zwar bei 1280x720p niedrige Details. Limitiert hier also der Prozessor? Nein.

        Hat also jemand mit einem älteren Prozessor Nachteile bei den AMD Karten? Nein. Die Karten laufen in DrawCall lastigen Szenarien wie es ACO z.B. ist langsamer. Egal ob da ein 8700k hinter steht oder ein FX 8350.
        Was hier limitiert ist der Overhead der API in Verbindung mit dem Treiber. In ACO laufe ich mit WQHD Max Out nicht ins Grafiklimit. Würde mir ein schnellerer Prozessor was bringen? Nein.Ich hänge im Overhead der verhindert das die Grafikkarte ausgelastet wird, nicht im CPU Limit.
      • Von Metamorph83
        Zitat von sonny1606
        Ich mache mir keine Sorgen, habe mir diese Woche nen 1070 bei MM bestellt. Habe vorher auch bei ebay geschaut und viele fast geschenkte GPU's gesehen 1080ti für 60€ etc...habe mir aber die Zeit gespart zu bieten, und zurück zu fordern. Ist gerade voll die ebay-betrugs-masche.
        Letztlich gilt doch irgenwie immer bei vermeintlichen Super Angeboten "Was nicht sein kann, ist auch nicht".
        Man kanns ja probieren. Solang ich mich absichern kann, kann man sein Glück mal versuchen. Aber in dem Fall kam auch schon gestern Abend seitens Ebay eine Warnung und ein Storno, ich hatte natürlich noch nicht die Zahlung angeweisen...
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