Geforce-Grafikkarten: Modder schalten GPU-Virtualisierung frei
Moddern ist es gelungen, GPU-Virtualisierung auf Geforce-Grafikkarten zum Laufen zu bekommen. Dadurch können theoretisch mehrere Nutzer auf dieselbe Grafikkarte zugreifen und sich die verfügbaren Ressourcen teilen. Es gibt aber auch ein paar Einschränkungen.
In den meisten Fällen hat jedes System und damit jeder Nutzer seine eigene Grafikeinheit. Doch manchmal ist es sinnvoller, wenn sich viele Nutzer dieselbe Grafikkarte teilen. Entsprechende Lösungen sind beispielsweise in manchen Firmen anzutreffen, bei denen sich Nutzer in der Arbeit auf einen zentralen Rechner einloggen. Und auch Streamingdienste wie Geforce Now verwenden einen entsprechenden Ansatz.
GPU-Virtualisierung nur mit der richtigen Device ID
Möglich wird das gleichzeitige Benutzen einer Grafikkarten durch GPU-Virtualisierung. Durch diese sieht es für jeden Nutzer so aus, als hätte er gerade eine komplett eigene Grafikkarte, obwohl er sich die Hardwareressourcen in Wahrheit mit anderen Nutzern teilt. Prinzipiell wäre es somit beispielsweise möglich, sich für einen Haushalt eine einzige, starke Grafikkarte zuzulegen, und damit allen genügend Leistung zur Verfügung zu stellen.
Die Realität sieht leider etwas anders aus. Zwar bieten sowohl AMD als auch Nvidia GPU-Virtualisierung für ihre Produkte an, diese ist aber den professionellen Modellen vorbehalten. Wer das Feature nutzen will, der musste sich bislang also beispielsweise eine Nvidia Tesla oder eine AMD Radeon Pro bzw. Radeon Instinct zulegen. In Zukunft kann die Funktion aber auch mit ganz normalen Geforce-Grafikkarten genutzt werden.
Quelle: Nvidia
Durch den Einsatz virtueller GPU können sich mehrere Nutzer auf derselben GPU einloggen. Die Ressourcen werden dann entsprechend aufgeteilt.
Die GPU-Virtualisierung wird auf Geforce-Grafikkarten ausschließlich durch die Software limitiert, und genau hier hat ein Team aus Moddern angesetzt. Durch ein schlicht "vgpu_unlock" genanntes Programm kann dem Nvidia-Treiber vorgegaukelt werden, dass eine Tesla-Grafikkarte im System verbaut ist, obwohl sich dort eigentlich "nur" eine Geforce-Grafikkarte befindet. Dafür ändert das Programm die PCI Device ID, sodass der Treiber die Grafikkarte für ein Tesla-Modell hält und die Virtualisierung freischaltet.
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Wer also selbst GPU-Virtualisierung einsetzen möchte, der hat nun die Gelegenheit dazu. Das System, in dem die Grafikkarte verbaut ist, muss für die Freischaltung allerdings auf Linux laufen - einloggen können sich dann aber auch Windows-Nutzer. Außerdem funktioniert der Trick nur, wenn von der eigenen Grafikkarte auch ein entsprechender Tesla-Ableger existiert.
Quelle: Github (vgpu_unlock) via Videocardz


Die Liste wird aber noch erweitert, bzw. könnte nicht mehr aktuell sein.
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Ich wünsche mir schon seit Ewigkeiten ein gutes Linux Smartphone. - Das wird auch noch kommen, - da man ja schließlich immer wieder einen Versuch startet und Linux am Ende zu groß ist um zu scheitern. Es kann nicht sterben. Selbst Microsoft wird sich dem eines Tages beugen, - bis dahin werden Sie noch weiter Leuten Geld abnehmen die nicht wissen das eine MS Lizenz nicht mehr als 3€ Wert ist (soviel zu den Lizengo käufen und den "Keyresellern")