Nvidia gibt Entwarnung: RTX Pro 5000 ohne fehlende ROPs
Im Gegensatz zu manchen Exemplaren der Geforce-RTX-50-Reihe sollen der Profi-Grafikkarte RTX Pro 5000 laut Nvidia offiziell keine ROPs fehlen.
Anfang vergangenen Jahres musste Nvidia einräumen, dass ein geringer Anteil an Geforce RTX 5090, RTX 5090D und RTX 5070 Ti mit teildefekten GPUs ausgeliefert wurde, die weniger ROP-Einheiten (Raster Operations Pipelines) besitzen als angegeben. Ein Reddit-Nutzer mit einer neu gekauften RTX Pro 5000 aus der Blackwell-Generation mit 48 GiB vermutete nun kürzlich ebenfalls, davon betroffen zu sein, da sein Exemplar laut dem Analyse-Tool GPU-Z lediglich über 160 ROPs verfügt und nicht wie vielerorts online angegeben über 176 ROPs.
Nvidia hat jedoch gegenüber Techpowerup bestätigt, dass es sich bei der in Online-Datenbanken und anderen inoffiziellen Quellen zu findenden ROP-Anzahl um einen Fehler handelt und dass die Karte offiziell mit 160 ROPs ausgestattet ist, wie es auch GPU-Z erkennt. GPU-Z von Techpowerup liest die ROP-Anzahl laut den Machern von der GPU aus, sobald der Treiber installiert ist, wodurch "Live-Daten" angezeigt und gelesen werden. Diese werden anschließend von GPU-Z geprüft, welches dann die ROP-Anzahl meldet.
RTX Pro 5000 mit mehr ROPs, als zu vermuten wäre
Laut dem Bericht biete die RTX Pro 5000 sogar eine größere ROP-Konfiguration, als es der Chip vermuten lasse, der aus Graphics Processing Clusters (GPCs) bestehend in Texture Processing Clusters (TPCs) und dann in Streaming Multiprocessors (SMs) unterteilt ist. Dabei beherbergt jeder GPC 16 ROPs, was bei einem voll ausgelasteten GB202-Chip insgesamt 192 ROPs über 12 GPCs verteilt bedeuten würde. Die RTX Pro 5000 würde mit 14.080 CUDA-Kernen allerdings auf eine Bestückung von knapp 7 GPCs hindeuten, wohingegen jedoch 10 voll aktive GPCs auf der Karte verwendet werden und einige SMs ausgeschaltet sind.
Das führt zu einer ROP-Anzahl von 160, was laut Techpowerup für eine professionelle Karte dieser Klasse bemerkenswert stark sei. Wer mehr ROPs auf einer professionellen Grafikkarte benötige, könne wiederum auf die teurere RTX Pro 6000 "Blackwell" zurückgreifen, die über die vollen 192 ROPs auf 12 GPCs und 24.064 CUDA-Kernen verfügt. Um weitere Unstimmigkeiten zu vermeiden, hat Techpowerup abseits von GPU-Z mittlerweile auch seine Online-Datenbank aktualisiert.
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