Nvidia DLSS kommt mit Valve via Steams Proton auch zu Linux
Nvidias Grafiktechnologie Deep Learning Super Sampling (DLSS) wird dank einer Kooperation mit Steam-Betreiber Valve auch auf Linux-Systemen verfügbar.
Nvidia hat im Rahmen der Computex 2021 angekündigt, dass man mit Valve zusammenarbeitet, um DLSS über Steams Proton auch auf Linux-Systeme mit Geforce-Grafikkarten zu bringen, damit nicht ausschließlich Windows-Nutzer von der durch maschinelles Lernen gestützten und Performance steigernden Kantenglättungstechnologie in Spielen profitieren.
Proton ist dabei bekanntlich Valves Open-Source-Tool für Steam, das es ermöglicht, Spiele, die eigentlich für Windows gedacht sind, auf Linux-Betriebssystemen laufen zu lassen, unterstützt vom bekannteren Dienstprogramm Wine, das Linux-Nutzern bereits seit Langem die Ausführung von Windows-Programmen ermöglicht.
In einer Pressemitteilung zur Ankündigung hat Nvidia verlautet, dass man mit Valve und "der Linux-Gaming-Community zusammenarbeitet, um Nvidia DLSS zu Proton zu bringen - Linux-Gamer werden in der Lage sein, die dedizierten KI-Kerne auf Geforce-RTX-GPUs zu nutzen, um die Frameraten für ihre Lieblings-Windows-Spiele unter dem Linux-Betriebssystem zu erhöhen."
Wenig Details, aber Release-Infos
Valves Proton ist Bestandteil der Steam-Client-Beta unter Linux und laut tomshardware.com wird vermutlich auch die kommende DLSS-Unterstützung Teil des Programms sein, wobei auch eine Implementierung als optionales Feature denkbar wäre, zumindest anfangs. Nvidia hat derweil nicht viele Details zur Partnerschaft mit Valve verraten oder "die Linux-Gaming-Community" näher umrissen, dafür aber bereits den Release in Aussicht gestellt: Demnach soll Unterstützung für Spiele mit Vulkan-API noch diesen Monat kommen, während Titel mit DirectX-Unterstützung im Herbst an der Reihe sein sollen.
Derweil hatte auch Wettbewerber AMD kürzlich mit "Fidelity FX Super Resolution" eine ähnlich ausgelegte Grafiktechnologie näher vorgestellt, die allerdings von vornherein auf Multiplattformfunktionalität ausgerichtet ist und zudem auch mit Konkurrenzprodukten funktioniert.

Sprich die FPS wären dann wohl bei aktiviertem DLSS mit GTX Karten oder AMD Karten ziemlich niedrig und es würde kein Vorteil mehr bestehen.
das datum war nicht bekannt
also nvidia hatte genug zeit zu reagieren