Apex Legends, Fortnite & PUBG: Nvidia glaubt an Kausalität zwischen hohen Fps und vielen Kills
Nvidia hat eine kleine Werbekampagne rund um seine Turing-Grafikkarten ins Leben gerufen, in der es markant heißt: "Frames win Games". Demnach ermöglichten höhere Fps schnellere Reaktionszeiten. Daher würden "Spieler mit besseren Grafikkarten im Battle-Royale-Modus in der Regel auch ein besseres Kill/Death-Verhältnis [erreichen]".
Schnellere Grafikkarten liefern mehr Frame pro Sekunde in Videospielen, sofern sich der Nutzer im GPU-Limit befindet. Das ist altbekannt. Nvidia möchte aktuell die Werbetrommel rund um seine Turing-Grafikkarten von der Geforce GTX 1660 Ti bis zur Geforce RTX 2080 Ti rühren, bedient sich dafür am fortlaufenden Battle-Royale-Hype rund um Apex Legends, Fortnite sowie Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) und reichert das oben genannte Prinzip kreativ an.
Nvidia glaubt an bessere Spieleleistung durch schnellere Grafikkarten
"Frames win Games" heißt es im Blog. "Eine schnellere Grafikkarte liefert höhere Frameraten und höhere Frameraten ermöglichen wiederum eine schnellere Reaktionszeit. Aus diesem Grund erreichen Spieler mit besseren Grafikkarten im Battle Royale-Modus in der Regel auch ein besseres Kill/Death-Verhältnis (KD)". Ausgehend von einer Kepler-Grafikkarte der GTX-600-Serie soll eine Turing-RTX-GPU durchschnittlich 53 Prozent mehr Kills pro Tod in Fortnite und PUBG bringen. Quelle: Nvidia.
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Sicherlich hat es Vorteile, wenn das Spiel durch mehr Fps flüssiger läuft. Ob es aber wirklich eine Kausalität zwischen K/D-Verhältnis und der eingesetzten Grafikkarte gibt, muss erst einmal nachgewiesen werden. Ansonsten wäre da noch das schöne Prinzip der Korrelation: Vielleicht investieren Spieler, die sich die neuesten und schnellsten Grafikkarten kaufen, schlichtweg mehr Zeit in ihr Hobby und sind dadurch geübter. Mehr Spielstunden verbessern bekanntlich ebenfalls das Können - je nach Mensch mal mehr, mal weniger.

Ich empfinde starke Sprünge in der Framerate als ebenso störend wie reine Einbrüche derselben. Also sorge ich in erster Linie dafür, dass die Einstellungen so gewählt sind, dass meine Hardware eine konstante Framerate halten kann und in zweiter Linie, dass diese mit der Refreshrate meines Display harmoniert.
@ Birdy
Der Limiter zielt auf 72, das ist bei meinem Setup genug Spielraum, um leichtere Abweichungen zu kompensieren. Ich meine zwar, dass das jeder für sich und seine Hardware-Konstellation ausprobieren muss, aber im Regelfall hilft es gegen Tearing, wenn man drei bis fünf fps unter der Refreshrate einstellt - erst bei höheren Frame-/Refreshrates müsste man eventuell mehr Headroom einplanen.
Ach so, ich merke natürlich durchaus den Unterschied eines 144Hz-Panels auch bei niedrigeren Framerates, aber mein jetziger Monitor ist noch dermaßen gut, dass ich mich noch nicht zu einem Upgrade durchringen konnte. Insgeheim bete ich natürlich zum Spaghettimonster, dass der olle Monitor meiner Holden bald den Geist aufgibt, sie meinen übernimmt und ich dann guten Gewissens aufrüsten kann.
Ich empfehle die FPS nicht auf das gleiche Intervall wie die Bildwiederholrate zu begrenzen, weil das zu heftigem Tearing führen kann, lieber deutlich darüber oder darunter.
Aber ich habe ja auch 'ne Nvidia-Karte, da wirkt die Magie.
Eventuell sollte ich mal ein paar Runden mit einem Zweitsystem drehen und prüfen, ob mich die RX 570 im direkten Vergleich zurückwirft.