Nvidia Ampere Next: Neue GPU-Architektur kommt 2022
Im Rahmen seiner GTC-Keynote hat Nvidia-Chef Jensen Huang auch einen Blick in die Zukunft geworfen. So zeigt eine Roadmap, die auch GPUs beinhaltet, für 2022 den Ampere-Nachfolger, der bisher nur als Ampere Next bezeichnet wird.
In seiner Keynote präsentierte sich Nvidia-Chef Huang nicht nur mit ungewohnter Frisur, sondern auch mit Einblicken in die Zukunft der Firma. So gab es eine grobe Roadmap für DPU, CPU und GPU zu sehen.
Ampere Next: Roadmap zeigt 2022
Wer auf viele Endkundenankündigungen gehofft hat, dürfte von Huangs Keynote eher enttäuscht gewesen sein. Im Zentrum stand "AI" - wir haben nicht mitgezählt, aber diese Abkürzung dürfte rekordverdächtig oft genannt worden sein. Immerhin war Gaming bzw. Nvidias RTX-Technologie nicht komplett abwesend in der Keynote. Diverse Spielszenen zeigten beeindruckende Technik-Schmankerl, unter anderem von Black Myth: Wukong, ein Action-Rollenspiel des chinesischen Indie-Entwicklers Game Science, das voraussichtlich 2023 auf dem Markt erscheint. Auch einige nostalgische Rückblicke waren mit dabei, unter anderem auf die Chamäleon-Techdemo der Geforce-3-Serie aus dem Jahre 2002.
Huang kündigte diverse interessante Technologien an, unter anderem die erste ARM-CPU Grace oder die erste DPU für AI, Bluefield 3. GPU, DPU (Data Processing Unit), CPU, diese für Nvidia neue Dreifaltigkeit zeigt sich dann auch in einer Folie, die einen Zeitstrahl von 2020 bis 2025 zeigte. Auf der Roadmap zeigte Nvidia den Ampere-Nachfolger "Ampere Next" für 2022 und "Ampere Next Next" für 2024. Nvidia plant also, alle zwei Jahre eine neue GPU-Architektur zu veröffentlichen. Damit bliebe beim Tempo, das man schon mit Turing 2018 eingeschlagen hatte. Die erste RTX-Generation Turing kam im August 2018, es folgte die zweite RTX-Generation Ampere im September 2020. Es ist anzunehmen, dass dann im Herbst 2022 der Ampere-Nachfolger kommt, der noch keinen offiziellen Codenamen hat.
Bis dahin wird Nvidia aller Voraussicht nach die RTX-Serie nach unten abrunden (RTX 3050, zum Beispiel) und Super- oder Ti-Versionen bestehender RTX-30-Grafikkarten veröffentlichen.
Quelle: Nvidia (Screenshot: PCGH)
Nvidia: Roadmap für GPU, DPU und CPU

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Ich bin guter Dinge, dass wir "unseren" Grafikkartenmarkt bald zurück bekommen.