In trauter Zweisamkeit: Nvidias DGX A100-Ampere mit Server-CPUs von AMD
AMD und Nvidia treten an der Grafikkartenfront als Wettbewerber in Erscheinung. Dass Nvidia nun ausgerechnet auf AMD-Produkte setzt, erscheint daher ungewohnt. Allerdings geht es beim DGX A100 mit Ampere-GPUs auch um einen anderen Produktzweig. Zum Einsatz kommen Epyc-Prozessoren - wegen PCI-Express 4.0 und mehr CPU-Kernen.
Wer Lisa Su auf Twitter folgt, wird sich verwundert die Augen gerieben haben. Denn AMD und Nvidia präsentieren sich dort neuerdings in trauter Zweisamkeit. AMDs Geschäftsführerin gratuliert Nvidia sogar zu ihrer neusten Schöpfung und das wohl ganz ohne bösen Hintergedanken. Konkret geht es um Nvidias DGX A100, einem neuen Serversystem auf Ampere-Basis. Dahinter stecken nicht nur acht Tesla-A100-Beschleuniger - sondern auch zwei Epyc-Prozessoren der Konkurrenz.
Beim DGX-2 kombinierte Nvidia noch 16 Tesla-V100-GPU mit zwei Xeon Platinum 8168 von Intel mit jeweils 24 Rechenkernen. Gegen einen DGX A100 können solche CPUs aber kaum anstinken. Die beiden Epyc 7742-CPUs des DGX A100 fahren jeweils 64 CPU-Kerne auf und punkten überdies durch PCI-Express 4.0, einen Standard also, den Intel erst mit Ice Lake-SP einführt. Die 10-nm-Prozessoren erscheinen aber voraussichtlich erst Ende 2020.
Ohne PCI-Express 4.0 zu langsam
Durch PCIe 4.0 kann Nvidia überhaupt erst Netzwerkkarten des Typs Mellanox ConnectX-6 HDR ausreichend befeuern. Acht PCIe-x16-Karten verbaut Nvidia pro DGX-A100-Server. Eigentlich reichen dafür nicht einmal die 128 Lanes der Epyc-Prozessoren aus, daher verbaut man zusätzliche PCIe-4.0-Switches. So liefern die Karten dann tatsächlich auch 200-Gigabit-Ethernet. Ohne Switches wären sie auf die halbe Geschwindigkeit begrenzt.
Mehr zum Thema: Nvidia GA100 (Ampere): Die Spezifikationen des Next-Gen-Rechenmonsters [Update]
Nvidia hatte AMD bereits zum Launch der Ryzen-3000-Prozessoren gratuliert, die wie die aktuelle Epyc-Reihe auf der Zen-2-Architektur basieren. Ryzen und Geforce RTX würden demnach ein überzeugendes Paar abgeben. Der DGX A100 mit Epyc-Prozessoren erscheint vor dem Hintergrund wie der nächste logische Schritt. Alternativ veräußert Nvidia auch HGX-A100-Boards, die zwar mit vier beziehungsweise acht Tesla-A100-Beschleunigerkarten aufwarten, aber noch selbst mit CPUs, Speicher und Co. bestückt werden müssen.

Aber irgendwie finde ich die 4× Konfiguration mit einer CPU und ohne Switches wesentlich eleganter.
Oder Der8auer. Und dann erstmal übertakten und Stickstoff drauf.
Amd kann momentan kein Rennpferd dafür aber ein billiges und genügsames Arbeitspferd liefern ,was für diesen Zweck passt
Bisserl beschränkt oder sowas?
Mein Lieblingszitat aus dem Artikel findet sich auf Seite 7:
"Genügsame Arbeitspferde", hmmm? Und die Xeons sind dann wohl dreibeinige Esel...?
Amd kann momentan kein Rennpferd dafür aber ein billiges und genügsames Arbeitspferd liefern ,was für diesen Zweck passt
AMD EPYC 7002 Series Rome Delivers a Knockout | ServeTheHome
Mein Lieblingszitat aus dem Artikel findet sich auf Seite 7:
"Genügsame Arbeitspferede", hmmm? Und die Xeons sind dann wohl dreibeinige Esel...?